Aktuelles Darmgesundheit
Neurodermitis und Allergien über den Darm lindern
Der Darm und die Darmflora spielen eine entscheidende Rolle bei der Entstehung und auch Behandlung von Allergien und NeurodermitisProbiotika sind Mikroorganismen, die eine gesunde Darmflora und das darmassoziierte Immunsystem fördern und die man als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen kann. Offensichtlich sind bestimmte probiotische Bakterien in der Lage, das Immunsystem so zu beeinflussen, dass bisher bekämpfte Nahrungsmittel, Blütenstaub und Tierhaare plötzlich toleriert werden. Bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Neurodermitis waren die Therapien mit verschiedenen Milchsäurestämmen (Lactobacillus rhamnosus, Lactobazillus plantarum) oder Bifidobakterien (Bifidobacterium lactis) erfolgreich. Bei Nahrungsmittelallergien oder Heuschnupfen können andere Bakterien hilfreich sein. In Studien wurden u.a. mit L. casei, L. rhamnosus, L. gasseri Erfolge erzielt.
Schlank mit Darm – wie uns die Darmbakterien beim Abnehmen helfen
Menschen mit Übergewicht haben eine anders zusammengesetzte Darmflora als Normalgewichtige – und das ist für viele ein Problem. Eine Nahrungsergänzung mit probiotischen Keimen kann helfen. „Ich bin eben ein guter Futterverwerter“, bis vor wenigen Jahren wurden alle, die ihre Gewichtsprobleme damit rechtfertigen wollten, nur müde belächelt. Doch es scheint tatsächlich Menschen zu geben, die die Nahrung besser verwerten, als andere. Schuld daran kann eine Störung der Darmflora zu sein.
NDR Talkshow DAS! zum Thema Darmflora und Gesundheit
In den letzten Jahren haben sich der Darm und die darin lebenden Darmbakterien zu einem Trendthema entwickelt. Neue Forschungsergebnisse bringen Erstaunliche hervor. Beschwerden wie Übergewicht, Zuckerkrankheit, Allergien, Hauterkrankungen und psychische Probleme scheinen nicht selten durch eine Störung der Darmflora in Verbindung verursacht zu werden.
Ist die Darmflora schuld am Jojo-Effekt?
Wenn das Gewicht nach einer Diät schnell wieder nach oben geht, kann die Darmflora dafür verantwortlich sein. Der berüchtigte Jojo-Effekt hat schon so manche Bemühungen um die Bikinifigur zunichte gemacht. Solange wir Kalorien zählen, auf Süßes verzichten und uns an strenge Ernährungsvorgaben halten, geht das Gewicht nach unten. Beginnen wir aber nach einer Zeit wieder normal zu essen, kommen auch die Pfunde wieder zurück. Rund 80 Prozent der Diätwilligen gelingt es nicht, das Gewicht dauerhaft zu halten.
Darmbarriere – Zielstruktur für die Behandlung von Krankheiten
Bei der Entstehung unterschiedlicher Erkrankungen rückt der Themenbereich Darmbarriere immer mehr in den Forschungsfokus. Hinter dem Begriff verbirgt sich die Eigenschaft des Darmes sich gegen die Außenwelt, also gegen das Darmlumen, das Nahrung und Bakterien enthält, abzugrenzen. Die Darmwand ist mit ihren mehr als 400 m2 eine komplexe Struktur, die zum einen die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme ermöglicht, dabei aber tolerant gegenüber harmlosen Antigenen sein muss und zum anderen das Eindringen von Bakterien verhindert.
Schüchtern, wild oder draufgängerisch? Eine Stuhlprobe gibt Auskunft
Wissenschaftler der Ohio State University fanden kürzlich heraus, dass auch die Darmbakterien mitmischen, wenn Kinder (und wahrscheinlich auch Erwachsene) draufgängerisch oder schüchtern, egozentrisch oder introvertiert sind. Dazu untersuchten sie die Stuhlproben von 77 Kleinkindern im Alter von 18 bis 27 Monaten.
Der Darm, eine permanente Baustelle
Unser gesamter Organismus erneuert sich pausenlos. Bis auf wenige Zellgruppen sind nach Tagen, Monaten oder Jahren alle Zellen einmal ausgetauscht. Unser Körper ist also eine Dauer-Baustelle, ähnlich wie die A7 in den Sommerferien. Jede Sekunde sterben etwa 50 Millionen Zellen ab und werden durch neue ersetzt. Hierbei handelt es sich um Zellen, die beschädigt, nicht mehr funktionstüchtig oder alt sind.
Das leisten die Darmbakterien für unsere Gesundheit
Die Symbiose zwischen den Darmkeimen und uns Menschen ist beeindruckend. Viele Vorgänge im Körper würden ohne bakterielle Unterstützung nur halb so gut funktionieren.
Abnehmen ohne Diätplan: So aktivieren Sie Ihre Schlankmacher im Darm
Die einen müssen ein Stück Kuchen nur anschauen, schon landet es auf der Hüfte. Die anderen können endlos schlemmen und nehmen nicht zu. Eine Ärztin erklärt, warum das kein Mythos ist und was es mit unserem Darm zu tun hat. Zum Interview mit Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann auf Focus-Online hier klicken.
Der Darm – vom Tabuthema zum Superstar
Noch vor wenigen Jahren waren unser Darm und die darin lebenden Bakterien ein Tabuthema, über das man weder mit seiner Familie noch mit seinen engsten Freunden sprach. Doch inzwischen ist der Darm in den Mittelpunkt des Interesses von Laien und Experten gerückt. Prof. Michaela Axt-Gadermann aus dem freundin-Expertenkreis erklärt, warum das sinnvoll ist. Zum Interview