• Aktuelles Darmgesundheit

    Das Mikrobiom für alle Lebenslagen

    Seit rund zehn Jahren erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Besiedlung des Darms. Dennoch sind grundsätzliche Fragen zum menschlichen Mikrobiom nach wie vor ungeklärt. Neueste Erkenntnisse liefern nun drei Teams von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München (TUM) in einer kürzlich erschienenen Trilogie von Publikationen, die hier kurz vorgestellt werden.

  • Aktuelles Darmgesundheit

    Gewichtszunahme beeinflusst Darmkeime

    Bei einer Zunahme des Körpergewichts verändern sich sowohl die Zusammensetzung der Darmkeime, als auch die Muster tausender Stoffwechselprodukte. Darüber hinaus scheint eine Diabeteserkrankung bestimmte Stoffwechselwege – wie den Schwefelmetabolismus – zu beeinflussen. Dies haben Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München mittels metabolomischer Analysen untersucht und damit erneut auf die Komplexität des Darmstoffwechsels hingewiesen. Die Ergebnisse sind in den Fachzeitschriften ‚The ISME Journal‘ und ‚The Journal of Proteome Research‘ veröffentlicht.

  • Aktuelles Darmgesundheit

    Darmreinigung schädigt die Darmflora nachhaltig

    Jede Form der Darmreinigung, egal durch Einläufe oder mit Hilfe von Abführmitteln wie Glaubersalz schädigt die Darmflora messbar. Jede Art der „Darmreinigung“ sollte deshalb – wann immer möglich – vermieden werden. Ist eine Darmreinigung vor einer Darmspiegelung (Koloskopie) notwendig, dann sollte anschließend das Mikrobiom durch die Einnahme probiotischer Bakterien und präbiotischer Ballaststoffe wieder aufgebaut werden.

  • Aktuelles Darmgesundheit

    Kennen Sie Ihre Darmflora? Wenn Nein, dann machen Sie den Darmtest!

    Eine gesunde und vielfältige Darmflora ist die Voraussetzung für unsere Gesamtgesundheit. Die Darmflora lässt sich auf vielfältige Weise unterstützen: Durch unsere Ernährung, durch probiotische Bakterien und präbiotische Ballaststoffe. Wichtig ist es, die Darmbakterien gezielt zu unterstützen und zu fördern. Hilfreich kann es da sein, mit einem Darmtest die Darmflora erst einmal zu überprüfen. 

  • Aktuelles Darmgesundheit

    Küssen, Schmutz und Haustiere schützen vor Allergien

    Küssen ist aus mikrobiologischer Sicht eine effektive Methode, mal auf die Schnelle sehr viele Bakterien auszutauschen. Schon nach zehn Sekunden haben rund 80 Millionen Keime den Besitzer gewechselt. Und offensichtlich nutzt dieser Keimtransfer vor allem Allergikern. So sollten 24 Studienteilnehmer mit Ekzemen und Neurodermitis und 24 Probanden, die unter Heuschnupfen litten, ihre Partner eine halbe Stunde lang küssen. Vor- und nachher entnahmen ihnen die Wissenschaftler Blutproben und konnten so feststellen, dass sich nach dem Kussmarathon weniger Allergie Antikörper und weniger vom allergieauslösenden Botenstoff Histamin in ihrem Blut befanden.

  • Aktuelles Darmgesundheit

    Präventionskurs „Gesund mit Darm“

    [Anzeige] Wer seine Darmflora mit Hilfe der Ernährung optimieren möchte, der sollte sich den Online-Präventionskurs „Gesund mit Darm“ mal anschauen. Der neue Präventionskurs „Gesund mit Darm“ wurde durch die Zentrale Prüfstelle Prävention als zertifizierter Kurs anerkannt. Dies bedeutet für Sie, dass ab sofort eine Bezuschussung durch Ihre Krankenkasse von bis zu 100% des Kurspreises von 69 Euro möglich ist.

  • Aktuelles Darmgesundheit

    Künstliche Süßstoffe programmieren Darmflora auf „dick“

    Darmtests zeigen: Süßstoffe verändern die Bakterienflora und verschlechtern den Zuckerstoffwechsel Wer abnehmen will, greift gerne zu Süßstoffen. Die Versprechungen sind auch zu verlockend: Süße Limos trinken, ohne dem Körper eine einzige Kalorie zuzuführen oder ohne schlechtes Gewissen einen süßen Ersatz für die Zuckerstückchen im Kaffee verwenden. Doch Vorsicht: Ihren Darmbakterien und Ihrer Figur zuliebe sollten Sie einen großen Bogen um künstliche Süßstoffe machen.

  • Aktuelles Darmgesundheit

    Welche Nahrungsmittel nutzen einer gesunden Darmflora?

    Unsere Ernährung beeinflusst die Zusammensetzung unserer Darmflora enorm. Schon wenige Tage nach einer Ernährungsumstellung lässt sich eine Änderung des Mikrobioms feststellen – je nach dem, was wir essen in eine positive oder eher negative Richtung. Das Gleiche gilt auch für Medikamente. Von einigen weiß man, dass sie der Darmflora gut tun, andere aber enormen Schaden anrichten können. In der folgenden Übersicht habe ich Ihnen einige Nahrungsmittel und Medikamente zusammengestellt, von denen aus Studien bekannt ist, welche Auswirkungen sie auf das Mikrobiom haben.

  • Aktuelles Darmgesundheit

    Wie lassen sich fehlende Bakterien im Darm vermehren?

    Wenn Sie eine Darmfloraanalyse (Darmtest) durchführen lassen, werden Sie evtl. feststellen, dass Ihnen einige Bakterien fehlen oder in zu geringer Zahl vorhanden sind. Nicht jedes Bakterium lässt sich aber mit Hilfe von probiotischen Nahrungsergänzungsmitteln zuführen. Die meisten Mikroorganismen in unserem Darm sind Anaerobier und sterben beim Kontakt mit Luftsauerstoff ab, weshalb sie nicht in Kapseln oder Pulvern angeboten werden.

  • Aktuelles Darmgesundheit

    Hashimoto und Darmflora

    Wenn entsprechende genetische Veranlagungen für Autoimmunerkrankungen vorhanden sind, reichen geringe zusätzliche Belastungen aus, um die Krankheit zum Ausbruch zu bringen. Manchmal ist eine Darmflorastörung der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Hashimoto Patienten verfügen offensichtlich über ein anderes Mikrobiom, als gesunde Probanden.Aktuelle Studien zeigen sehr deutlich, dass es bei der Hashimoto-Thyreoiditis wichtig ist, auch die Darmflora in die Therapieüberlegungen mit einzubeziehen. In Studien fehlten im Darm der Patienten Bakterien mit zungenbrecherischen Namen wie „Bacteroidetes“, „Faecalbacterium prausnitzii“ und „Prevotella-Keime“.