• Aktuelles Darmgesundheit

    Küssen, Schmutz und Haustiere schützen vor Allergien

    Küssen ist aus mikrobiologischer Sicht eine effektive Methode, mal auf die Schnelle sehr viele Bakterien auszutauschen. Schon nach zehn Sekunden haben rund 80 Millionen Keime den Besitzer gewechselt. Und offensichtlich nutzt dieser Keimtransfer vor allem Allergikern. So sollten 24 Studienteilnehmer mit Ekzemen und Neurodermitis und 24 Probanden, die unter Heuschnupfen litten, ihre Partner eine halbe Stunde lang küssen. Vor- und nachher entnahmen ihnen die Wissenschaftler Blutproben und konnten so feststellen, dass sich nach dem Kussmarathon weniger Allergie Antikörper und weniger vom allergieauslösenden Botenstoff Histamin in ihrem Blut befanden.

  • Aktuelles Darmgesundheit

    Mit Bakterien gegen Neurodermitis

    Bakterien haben eine enorme Bedeutung für die Gesundheit unserer Haut. Bei Hauterkrankungen ist die Balance der Hautflora jedoch häufig gestört.  Eine aktuelle Studie zeigt: Neurodermitis lässt sich durch Bakterien bessern . Auf Ihrer Haut wimmelt es – und das ist gut so. Unsere äußere Hülle besitzt ein wertvolles und artenreiches Biotop. Mindestens 10 Milliarden Keime, wahrscheinlich sogar bis zu einer Billion mikroskopisch kleiner Organismen finden hier eine Heimat. Ganz unterschiedliche Bakterien, Pilze und Viren leben als Mikroflora auf der Hautoberfläche, in den Haarfollikeln und zwischen den Zellen der Haut.

  • Aktuelles Darmgesundheit

    Schlammbakterien verbessern psychische Widerstandsfähigkeit

    Manche Keime sind alte Freunde, die unser Immunsystem seit Millionen von Jahren kennt. Wie gute Freunde unterstützen diese Mikroorganismen unsere Abwehrkräfte, beruhigen das Immunsystem und verhindern in stressigen Situationen eine überschießende Reaktion der Abwehrzellen. Doch plötzlich sind die guten Freunde verschwunden. Antibiotika und übertriebene Hygiene haben sie aus unserem Lebensumfeld vertrieben. Wenn gute Freunde wegziehen, hinterlässt das eine Lücke.

  • Aktuelles Darmgesundheit

    Bakterien entscheiden über unser Lieblingsgericht

    Wer ist der Chef im Darm, wer muss klein beigeben? Die Bakterien in unserem Gedärm stehen miteinander in Konkurrenz. Jeder Keim möchte für sich die besten Bedingungen herausholen und andere Gruppen klein halten. Und jede Bakterienfamilie bevorzugt anderes Essen. Manche gedeihen besonders gut mit Pudding und Kuchen, andere bevorzugen Steak und Frikadellen und die Dritten entwickeln sich bestens mit Obst und Gemüse.

  • Aktuelles Darmgesundheit

    Darmbakterien und Probiotika – neue Erkenntnisse, neue Behandlungsmöglichkeiten!

    „Zu lange wurde das gesundheitliche Potenzial unseres Darms nicht realisiert. Gerade in jüngster Zeit hat die Wissenschaft viele neue Erkenntnisse gewonnen, die beweisen, wie wichtig die Interaktion von Mikroflora, Probiotika und Darmschleimhaut für unsere Gesundheit ist. Wir sind der Überzeugung, dass die Forschung jetzt so gesichert ist, dass sie für medizinische Praktiker und Öffentlichkeit relevant ist.“, so Prof. Stephan C. Bischoff, Vorsitzender der DGMIM.

  • Aktuelles Darmgesundheit

    Was hat der Darm mit unserem Gehirn zu tun?

    Interview mit Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann Eine ganze Menge! Viele Emotionen werden im Darm gemacht. Der Volksmund weiß das schon lange: Wenn wir uns freuen, haben wir “Schmetterlinge im Bauch“ und die „Liebe geht durch den Magen“. Sind wir ängstlich, haben wir „Schiss“. Wir hören auf unser „Bauchgefühl“, aber manche Entscheidungen „bereiten uns Bauchschmerzen“.

  • Leserfragen Darmgesundheit

    Wie sieht eine Darm-Diät aus?

    Wenn man die Darmflora ändern möchte, muss man sein Essverhalten ändern. Um das Wachstum der günstigen Bakterien zu fördern und die Darmbarriere zu stärken, sollte man regelmäßig präbiotikareiche Nahrungsmittel zu sich nehmen. Präbiotika sind z.B. enthalten in Haferflocken, Lauch, Knoblauch, Zwiebeln, Schwarzwurzel, Topinambur Spargel etc. Kartoffel, Reis und Nudeln enthalten, wenn sie nach dem Kochen abgekühlt sind, ebenfalls bestimmte Präbiotika. Kartoffel-, Reis- oder Nudelsalat sind also gute Alternativen.