Aktuelles Darmgesundheit

Studie zeigt: Madena Darmkur kann Darmflora auf schlank programmieren und Gewicht senken

Übergewicht kann mit einer Störung der Darmflora (Mikrobiom) zusammenhängen. Wir konnten in einer aktuellen Studie zeigen, dass sich mit Hilfe eines synbiotischen Nahrungsergänzungsmittels (Darmkur) die Darmflora auf „schlank“ programmieren lässt und dadurch die Gewichtsreduktion sinnvoll unterstützt werden kann.

Änderung der Darmflora gehen oft einer Gewichtsabnahme voraus. Die Gewichtsreduktion setzt mit Verzögerung von 6 bis 8 Wochen ein. Deshalb sollten sowohl Ernährungsumstellungen als auch die Einnahme synbiotischer Nahrungsergänzungsmittel (Darmkur) langfristig erfolgen. Die Kombination mit einer darmfreundlichen Ernährung ist in jedem Fall sinnvoll und unterstützt die Optimierung der Darmflora.


Wenn Sie wissen wollen, ob auch in Ihrer Darmflora ein Missverhältnis zwischen schlankmachenden Bacteroidetes und Übergewicht fördernden Firmicutes besteht, können Sie das mit dem Darm-schlank-Index überprüfen.


Von Moppel-Bakterien und Schlank-Keimen

2006 entdeckten amerikanische Forscher erstmals, dass sich die Darmflora fettleibiger Mäuse und ihrer mageren Artgenossen, ebenso wie die Darmflora von adipösen und schlanken menschlichen Probanden deutlich unterscheidet. Bei Adipositas ist das Verhältnis der beiden dominierenden Bakterienstämme Bacteroidetes und Firmicutes in Schieflage geraten. Der Mikrobenmix ist dafür verantwortlich, wie gut oder schlecht wir unser Essen ausnutzen und wie viele Kalorien aus der Nahrung gezogen werden. Nimmt die Zahl der Firmicuten nur um 20 % zu, werden Tag für Tag 10 % mehr Kalorien in den Körper geschleust. Das hört sich zunächst nicht viel an. Doch im Laufe eines Jahres summieren sich die Kalorien auf rund acht zusätzliche Kilos.

2006 entdeckten amerikanische Forscher erstmals, dass sich die Darmflora fettleibiger Mäuse und ihrer mageren Artgenossen, ebenso wie die Darmflora von adipösen und schlanken menschlichen Probanden deutlich unterscheidet. Bei Adipositas ist das Verhältnis der beiden dominierenden Bakterienstämme Bacteroidetes und Firmicutes in Schieflage geraten. Der Mikrobenmix ist dafür verantwortlich, wie gut oder schlecht wir unser Essen ausnutzen und wie viele Kalorien aus der Nahrung gezogen werden. Nimmt die Zahl der Firmicuten nur um 20 % zu, werden Tag für Tag 10 % mehr Kalorien in den Körper geschleust. Das hört sich zunächst nicht viel an. Doch im Laufe eines Jahres summieren sich die Kalorien auf rund acht zusätzliche Kilos.

Studie zeigt Rückgang der Moppelbakterien durch Madena Darmkur

Doch diese ungute Bakterienverteilung im Darm lässt sich ändern. Das belegt eine plazebokontrollierte Untersuchung der Hochschule Coburg an 19 stark übergewichtigen Teilnehmern (Durchschnittsgewicht 110 kg). Sie nahmen insgesamt vier Wochen ein synbiotisches Nahrungsergänzungsmittel (Madena Darmkur) ein.

Die Studie Abnehmen und Darmflora können Sie hier herunterladen: EuM_2018_01_AxtGadermann

Bereits nach vier Wochen ließ sich das Verhältnis von Bacteroidetes zu Firmicutes im Darm um das Fünffache zugunsten der schlankmachenden Bacteroidetes steigern. Der Wert in der Plazebogruppe blieb dagegen weitgehend unverändert. In den ersten vier Wochen war die Gewichtsabnahme aber in beiden Gruppen nur minimal.

Im letzten Drittel der Studie reduzierte sich das Gewicht in der Behandlungsgruppe (ohne Diätempfehlungen) von 110,03 kg auf 106,41. Das entspricht einem durchschnittlichen Gewichtsverlust von 3,62 kg in vier Wochen. In der Kontrollgruppe sank das Gewicht nur um rund 1,45 kg, war also nicht signifikant.

Antibiotika erhöhen Risiko für Übergewicht

Veränderungen der Darmflora (Dysbiose) gehen Erkrankungen, Allergien, Neurodermitis oder Zuckerkrankheit und auch Übergewicht oft um Monate, teilweise um Jahre voraus. Mehrere Untersuchungen zeigen, dass eine Dysbiose, beispielsweise hervorgerufen durch eine Antibiotikatherapie, das Risiko für Adipositas bei Kindern und Erwachsenen erhöht.

Erst muss sich die Darmflora ändern, dann sinkt das Gewicht

Es ist anzunehmen, dass nicht nur die Dysbiose der Gewichtszunahme vorausgeht. Auch für eine Gewichtsabnahme muss sich auch zunächst die Zusammensetzung des Mikrobioms verändern. Erst dann lassen sich langfristige und nachhaltige günstige Effekte auf Gewicht und Gesundheit erzielen. Und möglicherweise benötigen auch diese (positiven) mikrobiellen Veränderungen Wochen oder Monate Vorlauf, bevor sich Veränderungen in Gewicht, Zucker- oder Fettstoffwechsel feststellen lassen.
Unterstützt werden kann die Einnahme von synbiotischen Nahrungsergänzungsmitteln wie Madena Darmkur auch durch eine darmfreundliche Ernährung. Diese sollte einen hohen Anteil an präbiotischen Ballaststoffen und probiotischen Lebensmitteln. Unterstützung bei der Ernährungsumstellung gibt das Online-Ernährungscoaching „Gesund mit Darm“. Die Kosten werden von den meisten gesetzlichen Krankenkassen anteilig oder auch zu 100% übernommen.

Tipps und Rezepte dazu finden Sie in dem aktuellen „Schlank mit Darm – Kochbuch“ sowie in den Ratgebern „Schlank mit Darm“ und „Schlank mit Darm – das 6-Wochen-Programm

Axt-Gadermann M, Lorenz V (2018) Einfluss eines Synbiotikums auf den Gewichtsverlauf. Ernährung & Medizin, Ausgabe 1
https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0043-124127

Candela M, Rampelli S, Turroni S et al. (2012) Unbalance of intestinal microbiota in atopic children. BMC Microbiology 12: 95

Ley RE, Turnbaugh PJ, Klein S, Gordon JI (2006) Microbial ecology: human gut microbes associated with obesity. Nature 444: 1022–1023