Pro- und Präbiotische Nahrungsergänzungsmittel im Vergleich
Inzwischen gibt es eine enorme Zahl an Pro- und Synbiotika und es wird schwieriger, den Überblick zu behalten. Deshalb finden Sie hier eine Auswahl gängiger Produkte – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Als Laie ist es normalerweise relativ schwierig, sich ein geeignetes Produkte herauszusuchen, das die passenden Bakterien enthält. Anhand der Angaben in der Tabelle und den Angaben im Buch können Sie schauen, welches Produkt welche Bakterien, welche Ballaststoffe und evtl. noch weiter Inhaltsstoffe enthält. Der Probiotika-Markt ist sehr dynamisch und ständig kommen neue Produkte auf den Markt, die ebenfalls geeignet sein könnten. Halten Sie die Augen offen.
Um Effekte zu erzielen, sollte ein Präparat (von Ausnahmen und individuellen Arztempfehlungen abgesehen) nicht zu niedrig dosiert sein. Studien lassen vermuten, dass sich ab etwa 5 Milliarden Keime (KbE = Kolonie bildende Einheiten) pro Tagesdosis Effekte in einer überschaubaren Zeit erzielen lassen. Mit höheren Dosierungen lassen sich oft schneller Wirkungen nachweisen. Dennoch sollte man mindestens zwei bis drei Monate Geduld mitbringen. Probiotische Bakterien sollten möglichst auch mit ausreichend präbiotischen Ballaststoffen (Akazienfasern, Inulin, resistente Stärke, Galactooligosaccharide, Pektin und Ähnliches) kombiniert werden. Die gleichzeitige Gabe von präbiotischen Ballaststoffen und probiotischen Bakterien erhöht die Wirksamkeit. Diese Kombination ist also meistens wirksamer als reine Bakterienpräparate.
Sie erfahren in der Tabelle, wie hoch die im Präparat enthaltene Bakterienzahl ist und ob noch wichtige präbiotische Ballaststoffe (Stärke, Inulin, Akazienfasern) oder Mikronähstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente) enthalten sind.