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	<title>Akkermansia muciniphilia Archive - Gesund mit Darm</title>
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	<description>Darmgesundheit, Darmflora, Mikrobiom</description>
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	<title>Akkermansia muciniphilia Archive - Gesund mit Darm</title>
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		<title>Welche Produkte enthalten das Bakterium „Akkermansia muciniphila“, das für die Darmschleimhaut so wichtig ist?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lilemira]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jan 2020 17:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles Darmgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leserfragen Darmgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Akkermansia muciniphilia]]></category>
		<category><![CDATA[Darmbarriere]]></category>
		<category><![CDATA[Darmschleimhaut]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Akkermansia muciniphila ist ein wichtiger Keim für die Darmschleimhaut und den Erhalt der Darmbarriere. Bei Übergewicht, Neurodermitis oder Allergien ist die Menge dieses Bakteriums im Darm vermindert. Akkermansia – bedeutender Keim für unsere Gesundheit Obwohl A. muciniphila bei gesunden Menschen immerhin einen Anteil von rund 5&#160;Prozent an der gesamten Darmflora hat und damit eigentlich ein recht bedeutender Keim ist, entdeckte man ihn erst vor rund zehn Jahren. Bis dahin war er nur ein Bakterium im zahl- und namenlosen Heer der Darmkeime. Doch nach und nach zeigt sich, wie wichtig dieses Bakterium für unsere Gesundheit ist.&#160; So ist der Keim in der Lage, die schützende Schleimschicht des Darms zu erhalten und wiederaufzubauen. Das ist wichtig für den Erhalt der Darmbarriere. Außerdem scheint er vor Übergewicht und Zuckerkrankheit zu schützen. Doch der sensible Keim reagiert verschnupft auf falsche Ernährung. Der belgische Wissenschaftler Patrice Cani konnte zeigen, dass fettreiches Essen die Zahl dieses Schutzkeims um den Faktor 100 vermindert. Mit dem Verschwinden des Schleimbarriere-Wächters wird auch die Mucinschicht immer dünner und es entwickelt sich eine Barrierestörung. Schutz vor Übergewicht und metabolischem Syndrom Leider gibt es derzeit noch kein Nahrungsergänzungsmittel, mit dem man diesen Keim direkt zuführen kann! Akkermansia muciniphila ist ein anaerober Keim, d.h. er kann nicht unter Sauerstoffbedingungen überleben und deshalb auch nicht so einfach in eine Dose oder Kapsel verpackt und als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. Bisher werden diese Keime nur unter bestimmten Laborbedingungen in Studien eingesetzt. Eine solche Untersuchung verglich bei übergewichtigen Studienteilnehmern die Gabe lebender Allermansia muciniphilia (A.m.) mit der Einnahme abgetöteter Akkermansia-Keime. Insgesamt nahmen 40 adipöse Probanden teil, die gleichzeitig auch noch unter Bluthochdruck, Zuckerkrankheit oder erhöhten Blutfettwerten litten. Nach dem Zufallsprinzip wurden die Teilnehmer entweder der Gruppe zugeteilt, die ein Probiotikum mit lebenden Bakterien ein Präparat mit abgetöteten Bakterien oder ein Placebo ohne Keime erhielten. Insgesamt nahmen die Studienteilnehmer das Präparat drei Monate ein. Sie sollten in dieser Zeit ihren Lebensstil aber nicht verändern. Interessanterweise zeigte sich nach Abschluss der Studie nur bei den Patienten, die die abgetöteten Akkermansia muciniphilia Bakterien erhalten hatten, eine deutliche Verbesserung der Werte: Sie hatten durchschnittlich 2,3 Kilo Gewicht verloren, der Gesamtcholesterinwert war um knapp 9 Prozent gesunken und der Spiegel des blutzuckersenkenden Hormons Insulin lag um etwa ein Drittel niedriger. Weder in der Plazebogruppe, noch in der Gruppe, die lebende Akkermansia-Bakterien erhalten hatte, ließen sich signifikante, also statistisch bedeutsame Veränderungen nachweisen.&#160; Haben Sie ausreichend Akkermansia muciniphilia im Darm? Mit Hilfe einer Stuhlprobe können Sie überprüfen, ob Sie ausreichend Akkermansia muciniphilia im Darm haben. So lassen sich Akkermansia im Darm vermehren Bis man entsprechende Produkte anwenden kann, bleibt uns nichts anderes übrig, als diesen Keim indirekt zu fördern, z.B. durch bestimmte Präbiotika wie resistente Stärke. Studien haben auch gezeigt, dass Cranberrys, Cranberrysaft, dunkler Traubensaft, Trauben die Keimzahl ansteigen lassen. Außerdem können andere probiotische Keime wie L. plantarum, L. rhamnosus, B. breve oder B. lactis die Bedingungen im Darm günstig beeinflussen und dadurch das Wachstum von Akkermansia muciniphilia fördern. Neueste Studienergebnisse Einen ausführlichen Bericht über die neuesten Studienergebnisse finden Sie auf unserer Seite in dem Bericht Akkermansia muciniphilia – wichtig für Gewichtsreduktion und Schleimhautschutz Quellen Cani, P.D., Possemiers, S., Van de Wiele, T., et al. (2009) Changes in gut microbiota control inflammation in obese mice through a mechanism involving GLP-2-driven improvement of gut permeability. Gut 58(8):1091-103 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19240062 Depommier, C., Everard, A., Druart, C. et al. (2019) Supplementation with Akkermansia muciniphila in overweight and obese human volunteers: a proof-of-concept exploratory study. Nat Med 25, 1096–1103 https://www.nature.com/articles/s41591-019-0495-2 Leitner C (2019) Studie zur Darmflora – Wie ein Bakterium beim Abnehmen helfen könnte. Spiegel online https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/uebergewicht-bakterium-gegen-ueberfluessige-pfunde-a-1275733.html 22e534158584d4</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://schlank-mit-darm.de/welche-produkte-enthalten-das-bakterium-akkermansia-muciniphila-das-fuer-die-darmschleimhaut-so-wichtig-ist/">Welche Produkte enthalten das Bakterium „Akkermansia muciniphila“, das für die Darmschleimhaut so wichtig ist?</a> erschien zuerst auf <a href="https://schlank-mit-darm.de">Gesund mit Darm</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Akkermansia muciniphila ist ein wichtiger Keim für die Darmschleimhaut und den Erhalt der Darmbarriere. Bei Übergewicht, Neurodermitis oder Allergien ist die Menge dieses Bakteriums im Darm vermindert.</p>



<span id="more-424"></span>



<h4 class="wp-block-heading">Akkermansia – bedeutender Keim für unsere Gesundheit</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl A. muciniphila bei gesunden Menschen immerhin einen Anteil von rund 5&nbsp;Prozent an der gesamten Darmflora hat und damit eigentlich ein recht bedeutender Keim ist, entdeckte man ihn erst vor rund zehn Jahren. Bis dahin war er nur ein Bakterium im zahl- und namenlosen Heer der Darmkeime. Doch nach und nach zeigt sich, wie wichtig dieses Bakterium für unsere Gesundheit ist.&nbsp; So ist der Keim in der Lage, die schützende Schleimschicht des Darms zu erhalten und wiederaufzubauen. Das ist wichtig für den Erhalt der Darmbarriere. Außerdem scheint er vor Übergewicht und Zuckerkrankheit zu schützen. Doch der sensible Keim reagiert verschnupft auf falsche Ernährung. Der belgische Wissenschaftler Patrice Cani konnte zeigen, dass fettreiches Essen die Zahl dieses Schutzkeims um den Faktor 100 vermindert. Mit dem Verschwinden des Schleimbarriere-Wächters wird auch die Mucinschicht immer dünner und es entwickelt sich eine Barrierestörung. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Schutz vor Übergewicht und metabolischem Syndrom</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Leider gibt es derzeit noch kein Nahrungsergänzungsmittel,
mit dem man diesen Keim direkt zuführen kann! Akkermansia muciniphila ist ein
anaerober Keim, d.h. er kann nicht unter Sauerstoffbedingungen überleben und
deshalb auch nicht so einfach in eine Dose oder Kapsel verpackt und als
Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. Bisher werden diese Keime nur
unter bestimmten Laborbedingungen in Studien eingesetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine solche Untersuchung verglich bei übergewichtigen
Studienteilnehmern die Gabe lebender Allermansia muciniphilia (A.m.) mit der
Einnahme abgetöteter Akkermansia-Keime. Insgesamt nahmen 40 adipöse Probanden
teil, die gleichzeitig auch noch unter Bluthochdruck, Zuckerkrankheit oder
erhöhten Blutfettwerten litten. Nach dem Zufallsprinzip wurden die Teilnehmer
entweder der Gruppe zugeteilt, die ein Probiotikum mit lebenden Bakterien ein
Präparat mit abgetöteten Bakterien oder ein Placebo ohne Keime erhielten.
Insgesamt nahmen die Studienteilnehmer das Präparat drei Monate ein. Sie sollten
in dieser Zeit ihren Lebensstil aber nicht verändern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessanterweise zeigte sich nach Abschluss der Studie nur
bei den Patienten, die die abgetöteten Akkermansia muciniphilia Bakterien
erhalten hatten, eine deutliche Verbesserung der Werte: Sie hatten
durchschnittlich 2,3 Kilo Gewicht verloren, der Gesamtcholesterinwert war um
knapp 9 Prozent gesunken und der Spiegel des blutzuckersenkenden Hormons
Insulin lag um etwa ein Drittel niedriger. Weder in der Plazebogruppe, noch in
der Gruppe, die lebende Akkermansia-Bakterien erhalten hatte, ließen sich
signifikante, also statistisch bedeutsame Veränderungen nachweisen.&nbsp; </p>



<h4 class="has-text-align-left wp-block-heading"> Haben Sie ausreichend Akkermansia muciniphilia im Darm? </h4>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Hilfe einer Stuhlprobe können Sie überprüfen, ob Sie ausreichend Akkermansia muciniphilia im Darm haben. </p>



<h4 class="wp-block-heading">So lassen sich Akkermansia im Darm vermehren</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Bis man entsprechende Produkte anwenden kann, bleibt uns nichts anderes übrig, als diesen Keim indirekt zu fördern, z.B. durch bestimmte Präbiotika wie resistente Stärke. Studien haben auch gezeigt, dass Cranberrys, Cranberrysaft, dunkler Traubensaft, Trauben die Keimzahl ansteigen lassen. Außerdem können andere probiotische Keime wie L. plantarum, L. rhamnosus, B. breve oder B. lactis die Bedingungen im Darm günstig beeinflussen und dadurch das Wachstum von Akkermansia muciniphilia fördern.</p>



<h4 class="has-text-align-left wp-block-heading">Neueste Studienergebnisse</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Einen ausführlichen Bericht über die neuesten Studienergebnisse finden Sie auf unserer Seite in dem Bericht</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://schlank-mit-darm.de/akkermansia-muciniphilia-wichtig-fuer-gewichtsreduktion-und-schleimhautschutz/">Akkermansia muciniphilia – wichtig für Gewichtsreduktion und Schleimhautschutz</a></p>



<h4 class="wp-block-heading">Quellen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Cani, P.D., Possemiers, S., Van de Wiele, T., et al. (2009)
Changes in gut microbiota control inflammation in obese mice through a
mechanism involving GLP-2-driven improvement of gut permeability. Gut
58(8):1091-103 <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19240062">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19240062</a>
</p>



<p class="wp-block-paragraph">Depommier, C., Everard, A., Druart, C. et al. (2019) Supplementation with Akkermansia muciniphila in overweight and obese human volunteers: a proof-of-concept exploratory study. Nat Med 25, 1096–1103 <a href="https://www.nature.com/articles/s41591-019-0495-2">https://www.nature.com/articles/s41591-019-0495-2</a> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Leitner C (2019) Studie zur Darmflora – Wie ein Bakterium beim Abnehmen helfen könnte. Spiegel online <a href="https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/uebergewicht-bakterium-gegen-ueberfluessige-pfunde-a-1275733.html%2022e534158584d4">https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/uebergewicht-bakterium-gegen-ueberfluessige-pfunde-a-1275733.html 22e534158584d4</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://schlank-mit-darm.de/welche-produkte-enthalten-das-bakterium-akkermansia-muciniphila-das-fuer-die-darmschleimhaut-so-wichtig-ist/">Welche Produkte enthalten das Bakterium „Akkermansia muciniphila“, das für die Darmschleimhaut so wichtig ist?</a> erschien zuerst auf <a href="https://schlank-mit-darm.de">Gesund mit Darm</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Akkermansia muciniphilia – wichtig für Gewichtsreduktion und Schleimhautschutz</title>
		<link>https://schlank-mit-darm.de/akkermansia-muciniphilia-wichtig-fuer-gewichtsreduktion-und-schleimhautschutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lilemira]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jul 2019 05:58:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles Darmgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Akkermansia muciniphilia]]></category>
		<category><![CDATA[Darmschleimhaut]]></category>
		<category><![CDATA[Gewischtsreduktion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Akkermansia muciniphilia ist ein wichtiger Keim für die Darmschleimhaut und den Erhalt der Darmbarriere. Bei Übergewicht, Neurodermitis oder Allergien ist die Menge dieses Bakteriums im Darm vermindert. Akkermansia muciniphilia sorgt für eine gesunde Darmschleimhaut Aktuelle Studien zeigen, dass das Darmbakterium „Akkermansia muciniphilia“ in der Lage ist, das Gewicht zu reduzieren und dem metabolischen Syndrom entgegen zu wirken. Das Bakterium ist zudem wichtig für die Darmschleimhaut und schützt vor dem leaky gut Syndrom. Akkermansia schützt vor Übergewicht Der Darmkeim ist nicht nur wichtig für einen gesunden Darm und eine intakte Darmbarriere. Auch außerhalb des Verdauungstraktes zeigt der Keim Wirkung. Sind ausreichend Akkermansia-Bakterien im Stuhl nachweisbar, dann bestehen meistens keine Gewichtsprobleme. In Studien waren Körpergewicht und Körperfettanteile der Teilnehmer mit ausreichend A. muciniphilia nämlich deutlich niedrigerer als bei Personen, denen der schleimhautschützende Keim fehlte. Interessanterweise scheint die Zahl der Bakterien in einer direkten Beziehung zum Gewicht zu stehen: Je geringer die Akkermansia muciniphilia Zahl im Darm ist, desto höher steigt das Gewicht – das legen sowohl Studien an Mäusen als auch an Menschen nahe. Eine aktuelle Studie konnte belegen, dass eine Nahrungsergänzung mit dem Keim auch ohne Diät die Pfunde zum Schmelzen brachte. In der Studie, die im Fachblatt Nature Magazine veröffentlicht wurde, nahmen die 40 übergewichtige Probanden drei Monate lang entweder abgetötete oder lebende Akkermansia muciniphilia Bakterien ein oder erhielten ein Placebo. &#160; Akkermansia testen Mit Hilfe eines Darmtests (Stuhlprobe) können Sie überprüfen, ob Sie ausreichend Akkermansia muciniphilia im Darm haben. Ausführliche Informationen finden Sie hier: Akkermansia kann noch mehr Weitere Untersuchungen belegen, dass auch Menschen leaky gut Syndrom meistens zu wenige Akkermansia muciniphilia im Darm haben. Und auch Entzündungen, Zuckerkrankheit (Typ-2-Diabetes) und Allergien treten häufiger auf, wenn Akkermansia muciniphilia im Darm fehlen. Sogar das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen steht in einem engen Zusammenhang mit einem Mangel an diesen günstigen Darmbakterien. Der Hüter der Darmschleimhaut Akkermansia muciniphila lebt, wie der Name vermuten lässt, in der Mucinschicht des Darms. Die Mucinschicht ist die Schleimschicht, die die Darmzellen überzieht. Deshalb ist das Bakterium enorm wichtig für eine gesunde Darmschleimhaut und den Erhalt der Darmbarriere. Der Keim unterstützt nämlich die Regeneration der Schleimschicht. Der „Mucos“ (=Schleim) sorgt dafür, dass der Darminhalt mühelos durch den Verdauungstrakt gleiten kann und hält auch den Darminhalt auf Abstand zur Darmwand. Stoffwechselprodukte des Bakteriums lindern Entzündungen und fördern die Vermehrung von Faecalbacterium prausnitzii, einem weiteren Keim, der für eine intakte Darmbarriere von Bedeutung ist. Das Wachstum von Akkermansia fördern Leider gibt es derzeit noch kein Nahrungsergänzungsmittel, mit dem man diesen Keim direkt zuführen kann! Man kann das Bakterium nur indirekt durch Polyphenole und Präbiotika fördern Studien haben auch gezeigt, dass Akkermansia muciniphilia in ihrem Wachstum gefördert werden können durch Cranberrys, Cranberrysaft, dunkler Traubensaft, Trauben und Omega-3-Fettsäuren (Fisch, Leinöl, Rapsöl). Studien haben auch gezeigt, dass Cranberrys, Cranberrysaft, dunkler Traubensaft, Trauben die Keimzahl ansteigen lassen. Außerdem können andere probiotische Keime wie L. plantarum, L. rhamnosus, B. breve, B. lactis oder B. longum die Bedingungen im Darm günstig beeinflussen und dadurch das Wachstum von Akkermansia muciniphilia fördern. Ein wichtiges Präbiotikum, das die Entwicklung des Darmkeims fördert, ist resistente Stärke Quellen Dao MC, Everard A, Aron-Wisnewsky J et al (2016) Akkermansia muciniphila and improved metabolic health during a dietary intervention in obesity: relationship with gut microbiome richness and ecology. Gut. 65(3):426-36. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26100928 Leitner C (2019) Studie zur Darmflora &#8211; Wie ein Bakterium beim Abnehmen helfen könnte. Spiegel online https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/uebergewicht-bakterium-gegen-ueberfluessige-pfunde-a-1275733.html</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://schlank-mit-darm.de/akkermansia-muciniphilia-wichtig-fuer-gewichtsreduktion-und-schleimhautschutz/">Akkermansia muciniphilia – wichtig für Gewichtsreduktion und Schleimhautschutz</a> erschien zuerst auf <a href="https://schlank-mit-darm.de">Gesund mit Darm</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Akkermansia muciniphilia ist ein wichtiger Keim für die Darmschleimhaut und den Erhalt der Darmbarriere. Bei Übergewicht, Neurodermitis oder Allergien ist die Menge dieses Bakteriums im Darm vermindert.</p>



<span id="more-949"></span>



<h4 class="has-text-align-center wp-block-heading">Akkermansia muciniphilia sorgt für eine gesunde
Darmschleimhaut</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuelle Studien zeigen, dass das Darmbakterium „<a href="https://schlank-mit-darm.de/welche-produkte-enthalten-das-bakterium-akkermansia-muciniphila-das-fuer-die-darmschleimhaut-so-wichtig-ist/">Akkermansia muciniphilia</a>“ in der Lage ist, das Gewicht zu reduzieren und dem metabolischen Syndrom entgegen zu wirken. Das Bakterium ist zudem wichtig für die Darmschleimhaut und schützt vor dem leaky gut Syndrom. </p>



<h4 class="has-text-align-center wp-block-heading">Akkermansia schützt vor Übergewicht</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Darmkeim ist nicht nur wichtig für einen gesunden Darm und eine intakte Darmbarriere. Auch außerhalb des Verdauungstraktes zeigt der Keim Wirkung. Sind ausreichend Akkermansia-Bakterien im Stuhl nachweisbar, dann bestehen meistens keine Gewichtsprobleme. In Studien waren Körpergewicht und Körperfettanteile der Teilnehmer mit ausreichend A. muciniphilia nämlich deutlich niedrigerer als bei Personen, denen der schleimhautschützende Keim fehlte. Interessanterweise scheint die Zahl der Bakterien in einer direkten Beziehung zum Gewicht zu stehen: Je geringer die Akkermansia muciniphilia Zahl im Darm ist, desto höher steigt das Gewicht – das legen sowohl Studien an Mäusen als auch an Menschen nahe. Eine aktuelle Studie konnte belegen, dass eine Nahrungsergänzung mit dem Keim auch ohne Diät die Pfunde zum Schmelzen brachte. In der Studie, die im Fachblatt Nature Magazine veröffentlicht wurde, nahmen die 40 übergewichtige Probanden drei Monate lang entweder abgetötete oder lebende Akkermansia muciniphilia Bakterien ein oder erhielten ein Placebo. &nbsp;</p>



<h4 class="has-text-align-center wp-block-heading">Akkermansia testen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Hilfe eines Darmtests (Stuhlprobe) können Sie überprüfen, ob Sie ausreichend Akkermansia muciniphilia im Darm haben. Ausführliche Informationen finden Sie hier:</p>



<h4 class="has-text-align-center wp-block-heading">Akkermansia kann noch mehr</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Untersuchungen belegen, dass auch Menschen leaky gut
Syndrom meistens zu wenige Akkermansia muciniphilia im Darm haben. Und auch
Entzündungen, Zuckerkrankheit (Typ-2-Diabetes) und Allergien treten häufiger
auf, wenn Akkermansia muciniphilia im Darm fehlen. Sogar das Risiko für
Herz-Kreislauferkrankungen steht in einem engen Zusammenhang mit einem Mangel
an diesen günstigen Darmbakterien. </p>



<h4 class="has-text-align-center wp-block-heading">Der Hüter der Darmschleimhaut</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Akkermansia muciniphila lebt, wie der Name vermuten lässt, in der Mucinschicht des Darms. Die Mucinschicht ist die Schleimschicht, die die Darmzellen überzieht. Deshalb ist das Bakterium enorm wichtig für eine gesunde Darmschleimhaut und den Erhalt der Darmbarriere. Der Keim unterstützt nämlich die Regeneration der Schleimschicht. Der „Mucos“ (=Schleim) sorgt dafür, dass der Darminhalt mühelos durch den Verdauungstrakt gleiten kann und hält auch den Darminhalt auf Abstand zur Darmwand. Stoffwechselprodukte des Bakteriums lindern Entzündungen und fördern die Vermehrung von Faecalbacterium prausnitzii, einem weiteren Keim, der für eine intakte Darmbarriere von Bedeutung ist.</p>



<h4 class="has-text-align-center wp-block-heading">Das Wachstum von Akkermansia fördern</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Leider gibt es derzeit noch kein Nahrungsergänzungsmittel,
mit dem man diesen Keim direkt zuführen kann! Man kann das Bakterium nur
indirekt durch Polyphenole und Präbiotika fördern Studien haben auch gezeigt,
dass Akkermansia muciniphilia in ihrem Wachstum gefördert werden können durch
Cranberrys, Cranberrysaft, dunkler Traubensaft, Trauben und Omega-3-Fettsäuren
(Fisch, Leinöl, Rapsöl). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Studien haben auch gezeigt, dass Cranberrys, Cranberrysaft, dunkler Traubensaft, Trauben die Keimzahl ansteigen lassen. Außerdem können andere probiotische Keime wie L. plantarum, L. rhamnosus, B. breve, B. lactis oder B. longum die Bedingungen im Darm günstig beeinflussen und dadurch das Wachstum von Akkermansia muciniphilia fördern. Ein wichtiges Präbiotikum, das die Entwicklung des Darmkeims fördert, ist resistente Stärke </p>



<h4 class="has-text-align-left wp-block-heading">Quellen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Dao MC, Everard A, Aron-Wisnewsky J et al (2016) Akkermansia muciniphila and improved metabolic health during a dietary intervention in obesity: relationship with gut microbiome richness and ecology. Gut. 65(3):426-36. <a aria-label="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26100928 (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26100928" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26100928</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Leitner C (2019) Studie zur Darmflora &#8211; Wie ein Bakterium beim Abnehmen helfen könnte. Spiegel online <a href="https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/uebergewicht-bakterium-gegen-ueberfluessige-pfunde-a-1275733.html">https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/uebergewicht-bakterium-gegen-ueberfluessige-pfunde-a-1275733.html</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://schlank-mit-darm.de/akkermansia-muciniphilia-wichtig-fuer-gewichtsreduktion-und-schleimhautschutz/">Akkermansia muciniphilia – wichtig für Gewichtsreduktion und Schleimhautschutz</a> erschien zuerst auf <a href="https://schlank-mit-darm.de">Gesund mit Darm</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Polyphenole und ihre Auswirkung auf die Darmflora</title>
		<link>https://schlank-mit-darm.de/polyphenole-und-ihre-auswirkung-auf-die-darmflora/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lilemira]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 May 2019 10:31:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles Darmgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Akkermansia muciniphilia]]></category>
		<category><![CDATA[Bifidobakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Polyphenole]]></category>
		<category><![CDATA[Schutzstoffe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://schlank-mit-darm.de/?p=900</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die meisten Schutzstoffe, die wir in Obst und Gemüse oder auch in so leckeren Sachen wie Beeren, Kaffee oder dunkler Schokolade, Espresso, Fruchtsäften oder Rotwein finden, gehören zur Gruppe der so genannten Polyphenole. Sie sorgen für deren Farbe, Geschmack und Geruch. Zahlreiche Studien konnten belegen, dass diese sekundären Pflanzenstoffe Alterungsvorgänge verzögern und Arterienverkalkung und Zuckerkrankheit ebenso verhindern wie Falten und Osteoporose. Interessant ist aber, dass Polyphenole auch die Darmflora günstig beeinflussen und „sanieren“ können. Das besondere Verhältnis zwischen unseren Darmkeimen und diesen speziellen Pflanzenstoffen beruht offensichtlich auf Gegenseitigkeit, denn mehr als 90 Prozent der aufgenommenen Polyphenole können in oberen Darmabschnitten nicht verdaut werden. Sie werden erst im Dickdarm mit Unterstützung der Darmflora für unseren Organismus verwertbar gemacht. Nur, wer über eine gesunde und intakte Darmflora verfügt, kann deshalb auch die Schutzstoffe optimal nutzen. Polyphenole tun den Darmbakterien gut Doch glücklicherweise ist die Beziehung zwischen Polyphenolen und Mikrobiom keine Einbahnstraße. Wenn wir regelmäßig die Darmflora mit Polyphenolen und anderen präbiotischen Nahrungsbestandteilen füttern, dann verändert sie sich langsam, aber stetig in eine positive Richtung. Denn diese gesunden Pflanzenstoffe geben unseren Darmbakterien wichtige Impulse für ihre Entwicklung. Polyphenole fördern das Wachstum erwünschter Keime und hemmen gleichzeitig die Entwicklung schädlicher Mikroorganismen. Welcher Keim braucht was? Zahlreiche Studien haben untersucht, mit welchen Polyphenolen bzw. Nahrungsbestandteilen sich das Mikrobiom gezielt beeinflussen lässt. Erstaunlich ist die Tatsache, dass die verschiedene Pflanzenstoffe ganz unterschiedliche Bakterienstämme fördern oder andere – meistens unerwünschte Mikroorganismen – in ihrem Wachstum auch hemmen können. Das funktioniert, weil die meisten gesundheitsförderlichen Keime für ihre Entwicklung auf die Verstoffwechslung von Polyphenolen und präbiotischen Ballaststoffen angewiesen sind. Die eher unerwünschten Fäulnis- und Entzündungskeime können diese nicht verarbeiten und werden durch die „gesunden“ Bakterien verdrängt. Zudem scheinen manche Abbauprodukte von Polyphenolen auch direkt das Wachstum einiger Mikroorganismen zu behindern.&#160; Polyphenole und Nahrungsmittel, die gesunde Keime gezielt fördern können Durch unseren Lebensstil, nach Medikamenteneinnahme und durch unsere Ernährung kann die Zahl gesundheitsförderlicher Bakterien absinken. In dieser Liste finden Sie die (polyphenolhaltigen) Nahrungsmittel, mit denen sich das Wachstum nützlicher Mikroorganismen gezielt fördern lässt Bifidobakterien werden in ihrem Wachstum gefördert durch: Grünen Tee, Extrakte aus Grapefruit-Kernen, Vollkornprodukte, Kaffee, Isoflavone (= Phytoöstrogene z.B. aus Soja oder Leinsamen), Kakao, dunkle Schokolade, Blaubeeren, Rotwein (1 Glas tgl), Apfelsaft, Inulin, Akazienfasern Milchsäurebakterien werden in ihrem Wachstum gefördert durch: Vollkornprodukte, Äpfel (2 Stck. tgl.), Kakao, dunkle Schokolade, Blaubeeren, fermentierte Milchprodukte, Apfelsaft, Traubensaft Enterokokken werden in ihrem Wachstum gefördert durch: Isoflavone (= Phytoöstrogene z.B. aus Soja oder Leinsamen), Äpfel (2 Stck. tgl.), Rotwein (1 Glas tgl.), Traubensaft Faecalbakterium prausnitzii werden in ihrem Wachstum gefördert durch: Isoflavone (= Phytoöstrogene z.B. aus Soja oder Leinsamen), resistente Stärke (in abgekühlten stärkehaltigen Nahrungsmitteln wie Nudeln, Reis, Kartoffel), Rotwein (1 Glas tgl.), Inulin Prevotella werden in ihrem Wachstum gefördert durch: Haferflocken, Kleie, Roggen, Rotwein (1 Glas tgl.) Bacteroidetes werden in ihrem Wachstum gefördert durch: Rotwein (1 Glas tgl.), Äpfel, Omega-3-Fettsäuren (Fisch, Leinöl, Rapsöl), Haferflocken, Kaffee, grüner Tee, schwarzer Tee Akkermansia muciniphilia werden in ihrem Wachstum gefördert durch: Cranberrys, Cranberrysaft, dunkler Traubensaft, Trauben, Omega-3-Fettsäuren (Fisch, Leinöl, Rapsöl), resistente Stärke Nahrungsmittel, die unerwünschte Keime gezielt reduzieren können Durch unseren Lebensstil, nach Medikamenteneinnahme und durch unsere Ernährung kann die Zahl unerwünschter, pathogener Bakterien zunehmen. In dieser Liste finden Sie die (polyphenolhaltigen) Nahrungsmittel, mit denen sich das Wachstum potentiell schädlicher Mikroorganismen gezielt bremsen lässt. Clostridien werden in ihrem Wachstum eingeschränkt durch: grünen Tee, Äpfel (2 Stck. tgl.), Kakao, dunkle Schokolade, Rotwein (1 Glas tgl) Firmicutes: grüner Tee, schwarzer Tee Pseudomonas werden in ihrem Wachstum eingeschränkt durch: Äpfel (2 Stck. tgl.), Oregano Klebsiellen: Oregano E. coli: Oregano Enterobacter: Oregano Das Wichtigste in Kürze Viele Polyphenole werden erst durch den Kontakt mit Darmbakterien für uns verwertbar Die Darmflora profitiert von einer polyphenolreichen Ernährung Studien konnten nachweisen, dass bestimmte Poylphenole sich auf manche Bakterien wachstumsfördernd, auf andere hemmend auswirken können. Dadurch lässt sich eine gestörte Darmflora oft – am besten in Kombination mit einem Synbiotikum &#8211; regenerieren Besonders viele Polyphenole enthalten Grünkohl, Brokkoli, frische Beeren und Vollkornweizen(mehl). Auch Trauben, Kirschen, Äpfel und Birnen liefern mit 200 bis 300 mg Polyphenole je 100 Gramm Früchte eine ganz ordentliche Menge. Bei den Getränken liegen grüner und schwarzer Tee, dunkel Beerensäfte, Rotwein, dunkles Bier (z.B. Guinness) und Kaffee weit vorne. Einen hohen Schutzstoffgehalt findet man in Obstschalen und den Randschichten von Gemüse – deshalb möglichst mit Schale essen oder nur sehr dünn abschälen. Polyphenole sind – anders als viele Vitamine &#8211; nicht hitzeempfindlich. Kochen macht ihnen also nichts aus und manche Inhaltsstoffe, wie die von Tomaten, werden dadurch für den Körper besser verwertbar. Quellen: Clavel TH, Fallani M et al. (2005) Isoflavones and Functional Foods Alter the Dominant Intestinal Microbiota in Postmenopausal Women. J Nutr. 135 (12):2786–2792 https://academic.oup.com/jn/article/135/12/2786/4669916 Dueñas M et al. (2015) A Survey of Modulation of Gut Microbiota by Dietary Polyphenols. Biomed Res Int. 2015: 50902. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4352430/ Queipo-Ortuño, M. I. et al. (2012). Influence of red wine polyphenols and ethanol on the gut microbiota ecology and biochemical biomarkers. Am. J. Clin. Nutr. 95, 1323–1334 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22552027 Tzounis, X et al (2011). Prebiotic evaluation of cocoa-derived flavanols in healthy humans by using a randomized, controlled, double-blind, crossover intervention study. Am. J. Clin. Nutr. 93, 62–72 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21068351 Chaudhry NMA et al. (2007) Antibacterial effects of oregano (origanum vulgare) against gram negative bacilli. Pak. J. Bot., 39((2): 609-613 http://www.pakbs.org/pjbot/PDFs/39(2)/PJB39(2)609.pdf Henning S, Yang J (2018) Decaffeinated green and black tea polyphenols decrease weight gain and alter microbiome populations and function in diet-induced obese mice. Eur J Nutr (2018) 57: 2759 https://link.springer.com/article/10.1007/s00394-017-1542-8#citeas</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Schutzstoffe, die wir in Obst und Gemüse oder
auch in so leckeren Sachen wie Beeren, Kaffee oder dunkler Schokolade,
Espresso, Fruchtsäften oder Rotwein finden, gehören zur Gruppe der so genannten
Polyphenole. Sie sorgen für deren Farbe, Geschmack und Geruch. Zahlreiche
Studien konnten belegen, dass diese sekundären Pflanzenstoffe Alterungsvorgänge
verzögern und Arterienverkalkung und Zuckerkrankheit ebenso verhindern wie
Falten und Osteoporose. Interessant ist aber, dass Polyphenole auch die
Darmflora günstig beeinflussen und „sanieren“ können.</p>



<span id="more-900"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Das besondere Verhältnis zwischen unseren Darmkeimen und diesen speziellen Pflanzenstoffen beruht offensichtlich auf Gegenseitigkeit, denn mehr als 90 Prozent der aufgenommenen Polyphenole können in oberen Darmabschnitten nicht verdaut werden. Sie werden erst im Dickdarm mit Unterstützung der <a href="https://schlank-mit-darm.de/kennen-sie-ihre-darmflora-wenn-nein-dann-machen-sie-den-darmtest/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Darmflora (öffnet in neuem Tab)">Darmflora</a> für unseren Organismus verwertbar gemacht. Nur, wer über eine gesunde und intakte Darmflora verfügt, kann deshalb auch die Schutzstoffe optimal nutzen.</p>



<h4 class="wp-block-heading" style="text-align:center">Polyphenole tun den Darmbakterien gut</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Doch glücklicherweise ist die Beziehung zwischen
Polyphenolen und Mikrobiom keine Einbahnstraße. Wenn wir regelmäßig die
Darmflora mit Polyphenolen und anderen präbiotischen Nahrungsbestandteilen
füttern, dann verändert sie sich langsam, aber stetig in eine positive
Richtung. Denn diese gesunden Pflanzenstoffe geben unseren Darmbakterien
wichtige Impulse für ihre Entwicklung. Polyphenole fördern das Wachstum
erwünschter Keime und hemmen gleichzeitig die Entwicklung schädlicher
Mikroorganismen. </p>



<h4 class="wp-block-heading" style="text-align:center">Welcher Keim braucht was?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Zahlreiche Studien haben untersucht, mit welchen Polyphenolen
bzw. Nahrungsbestandteilen sich das Mikrobiom gezielt beeinflussen lässt.
Erstaunlich ist die Tatsache, dass die verschiedene Pflanzenstoffe ganz
unterschiedliche Bakterienstämme fördern oder andere – meistens unerwünschte
Mikroorganismen – in ihrem Wachstum auch hemmen können. Das funktioniert, weil
die meisten gesundheitsförderlichen Keime für ihre Entwicklung auf die
Verstoffwechslung von Polyphenolen und präbiotischen Ballaststoffen angewiesen
sind. Die eher unerwünschten Fäulnis- und Entzündungskeime können diese nicht
verarbeiten und werden durch die „gesunden“ Bakterien verdrängt. Zudem scheinen
manche Abbauprodukte von Polyphenolen auch direkt das Wachstum einiger
Mikroorganismen zu behindern.&nbsp; </p>



<h4 class="wp-block-heading" style="text-align:center">Polyphenole und Nahrungsmittel, die gesunde Keime gezielt
fördern können</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Durch unseren Lebensstil, nach Medikamenteneinnahme und
durch unsere Ernährung kann die Zahl gesundheitsförderlicher Bakterien
absinken. In dieser Liste finden Sie die (polyphenolhaltigen) Nahrungsmittel,
mit denen sich das Wachstum nützlicher Mikroorganismen gezielt fördern lässt</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bifidobakterien </strong>werden
in ihrem Wachstum gefördert durch: Grünen Tee, Extrakte aus Grapefruit-Kernen, Vollkornprodukte,
Kaffee, Isoflavone (= Phytoöstrogene z.B. aus Soja oder Leinsamen), Kakao,
dunkle Schokolade, Blaubeeren, Rotwein (1 Glas tgl), Apfelsaft, Inulin,
Akazienfasern</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Milchsäurebakterien</strong>
werden in ihrem Wachstum gefördert durch: Vollkornprodukte, Äpfel (2 Stck.
tgl.), Kakao, dunkle Schokolade, Blaubeeren, fermentierte Milchprodukte,
Apfelsaft, Traubensaft</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Enterokokken</strong> werden
in ihrem Wachstum gefördert durch: Isoflavone (= Phytoöstrogene z.B. aus Soja
oder Leinsamen), Äpfel (2 Stck. tgl.), Rotwein (1 Glas tgl.), Traubensaft</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Faecalbakterium
prausnitzii</strong> werden in ihrem Wachstum gefördert durch: Isoflavone (=
Phytoöstrogene z.B. aus Soja oder Leinsamen), resistente Stärke (in abgekühlten
stärkehaltigen Nahrungsmitteln wie Nudeln, Reis, Kartoffel), Rotwein (1 Glas
tgl.), Inulin</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prevotella</strong> werden
in ihrem Wachstum gefördert durch: Haferflocken, Kleie, Roggen, Rotwein (1 Glas
tgl.)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bacteroidete</strong>s werden
in ihrem Wachstum gefördert durch: Rotwein (1 Glas tgl.), Äpfel, Omega-3-Fettsäuren
(Fisch, Leinöl, Rapsöl), Haferflocken, Kaffee, grüner Tee, schwarzer Tee</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Akkermansia
muciniphilia</strong> werden in ihrem Wachstum gefördert durch: Cranberrys,
Cranberrysaft, dunkler Traubensaft, Trauben, Omega-3-Fettsäuren (Fisch, Leinöl,
Rapsöl), resistente Stärke </p>



<h4 class="wp-block-heading" style="text-align:center">Nahrungsmittel, die unerwünschte Keime gezielt reduzieren
können</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Durch unseren Lebensstil, nach Medikamenteneinnahme und
durch unsere Ernährung kann die Zahl unerwünschter, pathogener Bakterien
zunehmen. In dieser Liste finden Sie die (polyphenolhaltigen) Nahrungsmittel,
mit denen sich das Wachstum potentiell schädlicher Mikroorganismen gezielt bremsen
lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Clostridien</strong>
werden in ihrem Wachstum eingeschränkt durch: grünen Tee, Äpfel (2 Stck. tgl.),
Kakao, dunkle Schokolade, Rotwein (1 Glas tgl)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Firmicutes:</strong>
grüner Tee, schwarzer Tee</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pseudomona</strong>s werden
in ihrem Wachstum eingeschränkt durch: Äpfel (2 Stck. tgl.), Oregano</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Klebsiellen:</strong>
Oregano</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>E. coli:</strong> Oregano</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Enterobacter:</strong>
Oregano</p>



<h4 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong>Das Wichtigste in
Kürze</strong></h4>



<ul class="wp-block-list"><li>Viele Polyphenole werden erst durch den Kontakt
mit Darmbakterien für uns verwertbar</li><li>Die Darmflora profitiert von einer
polyphenolreichen Ernährung</li><li>Studien konnten nachweisen, dass bestimmte
Poylphenole sich auf manche Bakterien wachstumsfördernd, auf andere hemmend
auswirken können. Dadurch lässt sich eine gestörte Darmflora oft – am besten in
Kombination mit einem Synbiotikum &#8211; regenerieren</li><li>Besonders viele Polyphenole enthalten Grünkohl,
Brokkoli, frische Beeren und Vollkornweizen(mehl).</li><li>Auch Trauben, Kirschen, Äpfel und Birnen liefern
mit 200 bis 300 mg Polyphenole je 100 Gramm Früchte eine ganz ordentliche
Menge.</li><li>Bei den Getränken liegen grüner und schwarzer
Tee, dunkel Beerensäfte, Rotwein, dunkles Bier (z.B. Guinness) und Kaffee weit
vorne.</li><li>Einen hohen Schutzstoffgehalt findet man in
Obstschalen und den Randschichten von Gemüse – deshalb möglichst mit Schale
essen oder nur sehr dünn abschälen.</li><li>Polyphenole sind – anders als viele Vitamine &#8211;
nicht hitzeempfindlich. Kochen macht ihnen also nichts aus und manche
Inhaltsstoffe, wie die von Tomaten, werden dadurch für den Körper besser
verwertbar.</li></ul>



<h4 class="wp-block-heading">Quellen:</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Clavel TH, Fallani M et al. (2005) Isoflavones and
Functional Foods Alter the Dominant Intestinal Microbiota in Postmenopausal
Women. J Nutr. 135 (12):2786–2792 <a href="https://academic.oup.com/jn/article/135/12/2786/4669916">https://academic.oup.com/jn/article/135/12/2786/4669916</a>
</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dueñas M et al. (2015) A Survey of Modulation of Gut
Microbiota by Dietary Polyphenols. Biomed Res Int. 2015: 50902. <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4352430/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4352430/</a>
</p>



<p class="wp-block-paragraph">Queipo-Ortuño, M. I. et al. (2012). Influence of red wine
polyphenols and ethanol on the gut microbiota ecology and biochemical
biomarkers. Am. J. Clin. Nutr. 95, 1323–1334 <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22552027">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22552027</a>
</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tzounis, X et al (2011). Prebiotic evaluation of
cocoa-derived flavanols in healthy humans by using a randomized, controlled,
double-blind, crossover intervention study. Am. J. Clin. Nutr. 93, 62–72 <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21068351">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21068351</a>
</p>



<p class="wp-block-paragraph">Chaudhry NMA et al. (2007) Antibacterial effects of oregano
(origanum vulgare) against gram negative bacilli. Pak. J. Bot., 39((2): 609-613</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="http://www.pakbs.org/pjbot/PDFs/39(2)/PJB39(2)609.pdf">http://www.pakbs.org/pjbot/PDFs/39(2)/PJB39(2)609.pdf</a>


Henning S, Yang J (2018) Decaffeinated green and black
tea polyphenols decrease weight gain and alter microbiome populations and
function in diet-induced obese mice. Eur J Nutr (2018) 57: 2759 <a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s00394-017-1542-8#citeas">https://link.springer.com/article/10.1007/s00394-017-1542-8#citeas</a></p>
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