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	<title>Abnehmen Archive - Gesund mit Darm</title>
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	<description>Darmgesundheit, Darmflora, Mikrobiom</description>
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	<title>Abnehmen Archive - Gesund mit Darm</title>
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		<title>Wie sieht eine Darm-Diät aus?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lilemira]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2023 14:08:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles Darmgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leserfragen Darmgesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Darmflora gilt mittlerweile als wichtige Schaltstelle für Energiegewinnung, Stoffwechsel und Bildung von Fettdepots. Wer langfristig abnehmen möchte, sollte mit einer Darm-Diät, also einer darmfreundlichen, präbiotikareichen Ernährung das Mikrobiom wieder in Balance bringen. Studien konnten zeigen, dass auch bestimmte Milchsäurebakterien wie Lactobacillus gasseri, Lactobacillus plantarum, Lactobacillus rhamnosum sowie Bifidobakterien und andere probiotische Bakterien eine Gewichtsabnahme unterstützen können. Wie nehme ich mit einer „Darm-Diät“ ab? Unsere Darmflora entscheidet darüber, ob wir eher gute oder schlechte „Futterwerter“ sind. Vor allem die Gruppe der Firmicutes kann selbst aus eigentlich unverdaulichen Nahrungsbestandteilen noch beträchtliche Mengen an Energie rausholen. Steigt die Zahl der Firmicuten an, dann werden mehr Kohlenhydrate von der Darmschleimhaut resorbiert und zunächst in den Körper und dann auf die Hüften geschleust. Nimmt die Zahl dieser „Moppelbakterien“ nur um 20% zu, dann werden Tag für Tag 10% mehr Kalorien in den Körper geschleust. Das hört sich zunächst nicht viel an, summiert sich aber im Lauf eines Jahres auf rund acht zusätzliche Kilos! Gleichzeitig geht mit steigenden Pfunden die bakterielle Vielfalt im Verdauungstrakt verloren. Inzwischen weiß man, dass die Darmflora bei Übergewichtigen viele Enzyme produzieren kann, die die für den Menschen unverdauliche Polysaccharide abbauen und uns auf diese Weise „helfen“, aus wenig Nahrung viel Energie zu gewinnen. In Zeiten von Hungersnöten und Missernten ein klarer Überlebensvorteil – heute aber eher unerwünscht. Bifidobakterien und Lactobazillen unterstützen die Darm-Diät Daneben besitzen Menschen mit Gewichtsproblemen meistens auch eine zu geringe Vielfalt der Darmflora, das heißt die Zusammensetzung der Bakteriengemeinschaft ist eintönig. Doch es existieren noch weitere Merkmale, in denen sich ein „dickes“ von einem „schlanken“ Mikrobiom unterscheidet. Menschen mit Gewichtsproblemen besitzen meistens eine zu geringe Vielfalt der Darmflora, das heißt, die Zusammensetzung der Bakteriengemeinschaft ist eintönig und ihnen fehlen zahlreiche gewichtsregulierende Bakterien oder diese sind unterrepräsentiert. Bei vielen Übergewichtigen besteht ein Mangel an&#160;Bifidobakterien&#160;im Darm. Bifidobakterien lassen sich direkt mit Hilfe von Nahrungsergänzungsmitteln zuführen. Auch Keime mit so schönen Namen&#160;wie „Faecalbacterium prausnitzii“ oder „Akkermansia muciniphilia“&#160;fehlen. Aktuelle Studien konnten Verbindungen herstellen zwischen einer hohen Zahl dieser Bakterien und einem geringen Körpergewicht, einem niedrigeren Körperfettanteil, einem geringeren Risiko für Zuckerkrankheit und metabolischem Syndrom. Leider gibt es derzeit noch kein Nahrungsergänzungsmittel, mit dem man diesen Keim direkt zuführen kann. Bisher werden Akkermansiabakterien nur unter bestimmten Laborbedingungen in Studien eingesetzt. Doch indirekt lässt sich die Zahl dieses wichtigen Bakteriums über unseren Lebensstil, vor allem die Ernährung beeinflussen. Der sensible Keim reagiert verschnupft auf falsche Ernährung. Der belgische Wissenschaftler Patrice Cani konnte zeigen, dass fettreiches Essen die Zahl dieses Schutzkeims um den Faktor 100 vermindert. Henne oder Ei? Nun stellt sich die Frage nach der Henne und dem Ei. Haben Übergewichtige eine andere Darmflora, weil sie sich anders ernähren, häufiger zu Fastfood und Süßigkeiten greifen? Oder tragen die Mikroorganismen im Darm tatsächlich die Schuld, wenn man die Pfunde nicht mehr loswird? Antworten darauf gab die Übertragung von Kotpellets übergewichtiger Mäuse auf ihre schlanken Artgenossen. Innerhalb kürzester Zeit legten diese – bei gleichem Futter – deutlich an Gewicht zu. Um genetische Faktoren auszuschließen, suchte man nun menschliche Zwillingspaare, von denen einer schlank war und der andere zu Übergewicht neigte und transferierte deren Darmkeime auf zwei Gruppen schlanker Mäuse. Wie erwartet wurden die Tiere mit dem »dicken« Mikrobiom rasch adipös, die anderen futterten die gleiche Menge Körner und blieben dennoch rank und schlank. Wie sieht eine Darm-Diät aus? Wenn man die Darmflora ändern möchte, muss man sein Essverhalten ändern. Um das Wachstum der günstigen Bakterien zu fördern und die Darmbarriere zu stärken, sollte man regelmäßig präbiotikareiche Nahrungsmittel zu sich nehmen. Präbiotika sind z.B. enthalten in Haferflocken, Lauch, Knoblauch, Zwiebeln, Schwarzwurzel, Topinambur Spargel etc. Kartoffel, Reis und Nudeln enthalten, wenn sie nach dem Kochen abgekühlt sind, ebenfalls bestimmte Präbiotika. Kartoffel-, Reis- oder Nudelsalat sind also gute Alternativen. Daneben kann man häufiger vergorene Lebensmittel wie Sauerkraut, Kefir oder Joghurt zu sich nehmen. Diese Nahrungsmittel liefern darmfreundliche Milchsäurebakterien.Um die Effekte zu verstärken, kann man noch ein so genanntes Synbiotikum einsetzen. Dieses enthält günstige Darmkeime (Milchsäurebakterien, Bifidobakterien) in hoher Konzentration sowie Präbiotika. Die Darm-Diät durch probiotische Bakterien unterstützen Die Ernährung bildet eine wichtige Grundlage für die Entwicklung eines gesunden Mikrobioms. Daneben lassen sich aber auch gezielt Bakterienstämme zuführen, die in Studien in der Lage waren, eine Gewichtsreduktion zu unterstützen. Das konnte unter anderem für die Milchsäurebakterien L. gasseri, Lactobacillus rhamnosum, L. plantarum und anderen Lactobazillen nachgewiesen werden. Da auch Bifidobakterien in Studien die Gewichtsreduktion unterstützen konnten und im Darm von Menschen mit Gewichtsproblemen oft fehlen, sollte man auch diese probiotischen Bakterien in eine Darm-Diät integrieren. Vorsicht vor dickmachenden Bakterien in Nahrungsergänzungsmitteln Studien haben gezeigt, dass sich nicht alle Milchsäurebakterien günstig auf unser Gewicht auswirken. In Studien ließ sich durch die Gabe von Lactobacillus acidophilus eine starke Gewichtszunahme bei Menschen und Tieren nachweisen. Lactobacillus fermentum&#160;und&#160;Lactobacillus ingluviei&#160;führten bei Tieren häufig zu Gewichtszunahme. Bei übergewichtigen Menschen finden sich im Darm oft zu wenige Bifidobakterien und gleichzeitig eine deutlich erhöhte Zahl an Lactobacillus reuteri. Bei der Wahl eines Synbiotikums,, das die Gewichtsreduktion unterstützt und im Rahmen einer Darm-Diät eingesetzt werden kann, sollte man deshalb darauf achten, das ausreichend Bifidobakterien enthalten sind. Die Milchsäurestämme L. acidophilus, L. reuteri, L. fermentum und ingluviei sollte man hingegen vermeiden, da diese bei Menschen und / oder Tieren zu teilweise beträchtlicher Gewichtszunahme geführt haben. Aus diesem Grund werden sie auch gelegentlich als Masthilfe in der Tierzucht eingesetzt. Schlankmachende Bakterien mit der Darm-Diät gezielt steuern Akkermansia muciniphila: Wichtig für Akkermansia muciniphilia ist resistente Stärke. Mehr zu resistenter Stärke gibt es hier https://schlank-mit-darm.de/resistente-staerke-staerkt-das-mikrobiom/ &#160;Außerdem reagiert Akkermansia muciniphilia positiv auf Polyphenole und Omega-3-Fettsäuren (Fisch, Leinöl, Rapsöl). Auch probiotische Keime wie Lactobacillus plantarum, Lactobacillus rhamnosus, Bifidobacterium breve, Bifidobacterium lactis, Bifidobacterium longum fördern die Vermehrung der Akkermansiabakterien. Bacteroidetes: Entwickeln sich gut mit Rotwein, Äpfeln, Omega-3-Fettsäuren (Fisch, Leinöl, Rapsöl), Haferflocken, Kaffee, grünem Tee, schwarzem Tee, Inulin, Pektin. Optimal ist ein Darm -pH-Wert von etwa 6,5 für das Wachstum dieses Keims. Um den Darm-pH-Wert im gesunden, sauren Bereich zwischen 5,5 und 6,5 zu halten, sind ausreichend Milchsäurebakterien notwendig. Bifidokeime: Werden in ihrem Wachstum gefördert durch Akazienfasern, resistente Stärke, Inulin, grünen Tee, Extrakte aus Grapefruit-Kernen, Granatapfelsaft, Granatapfelkerne, Vollkornprodukte, Kaffee, Isoflavone (= Phytoöstrogene z. B. aus Soja oder Leinsamen), Kakao, dunkle Schokolade, Blaubeeren, Rotwein, Datteln, Apfelsaft, Omega-3-Fettsäuren (Fisch, Leinöl, Rapsöl) und eine&#160; ballaststoffreiche Ernährung. Bifidobakterien sind auch enthalten in Joghurt und Kefir. Sie lassen sich zudem sehr einfach über Nahrungsergänzungsmittel zuführen. Firmicutes: Ihre Zahl nimmt ab, wenn regelmäßig grüner Tee oder schwarzer Tee getrunken wird. Auch andere Poylphenole scheinen die Firmicutes zu reduzieren. Literatur: Kim J, Yun JM, Kim MK, Kwon O, Cho B. (2018) Lactobacillus gasseri BNR17 Supplementation Reduces the Visceral Fat Accumulation and Waist Circumference in Obese Adults: A Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Trial. J Med Food. 21(5):454-461. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29688793/ Michael, D.R., Jack, A.A., Masetti, G.&#160;et al.&#160;(2020) A randomised controlled study shows supplementation of overweight and obese adults with lactobacilli and bifidobacteria reduces bodyweight and improves well-being.&#160;Sci Rep&#160;10,&#160;4183 https://www.nature.com/articles/s41598-020-60991-7 Million M et al. (2012) Comparative meta-analysis of the effect of&#160;Lactobacillus&#160;species on weight gain in humans and animals. Microbial Pathogenesis 53 (2): 100-108 https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0882401012001106#:~:text=Lactobacillus%20acidophilus%20administration%20resulted%20in,with%20weight%20gain%20in%20animals. Million&#160;M. et al. (2012) Obesity-associated gut microbiota is enriched in&#160;Lactobacillus reuteri&#160;and depleted in&#160;Bifidobacterium animalis&#160;and&#160;Methanobrevibacter smithii. Int J Obes 36: 817–825 https://www.nature.com/articles/ijo2011153/ Rouxinol-Dias AL et al (2016) Probiotics for the control of obesity – Its effect on weight change. Porto Biomedical Journal 1(1):12-24 https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2444866416000064</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://schlank-mit-darm.de/wie-sieht-eine-darm-diaet-aus/">Wie sieht eine Darm-Diät aus?</a> erschien zuerst auf <a href="https://schlank-mit-darm.de">Gesund mit Darm</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Darmflora gilt mittlerweile als wichtige Schaltstelle für Energiegewinnung, Stoffwechsel und Bildung von Fettdepots. Wer langfristig abnehmen möchte, sollte mit einer Darm-Diät, also einer darmfreundlichen, präbiotikareichen Ernährung das Mikrobiom wieder in Balance bringen. Studien konnten zeigen, dass auch bestimmte Milchsäurebakterien wie Lactobacillus gasseri, Lactobacillus plantarum, Lactobacillus rhamnosum sowie Bifidobakterien und andere probiotische Bakterien eine Gewichtsabnahme unterstützen können.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Wie nehme ich mit einer „Darm-Diät“ ab?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Darmflora entscheidet darüber, ob wir eher gute oder schlechte „Futterwerter“ sind. Vor allem die Gruppe der <em>Firmicutes</em> kann selbst aus eigentlich unverdaulichen Nahrungsbestandteilen noch beträchtliche Mengen an Energie rausholen. Steigt die Zahl der Firmicuten an, dann werden mehr Kohlenhydrate von der Darmschleimhaut resorbiert und zunächst in den Körper und dann auf die Hüften geschleust. Nimmt die Zahl dieser „Moppelbakterien“ nur um 20% zu, dann werden Tag für Tag 10% mehr Kalorien in den Körper geschleust. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das hört sich zunächst nicht viel an, summiert sich aber im Lauf eines Jahres auf rund acht zusätzliche Kilos! Gleichzeitig geht mit steigenden Pfunden die bakterielle Vielfalt im Verdauungstrakt verloren. Inzwischen weiß man, dass die Darmflora bei Übergewichtigen viele Enzyme produzieren kann, die die für den Menschen unverdauliche Polysaccharide abbauen und uns auf diese Weise „helfen“, aus wenig Nahrung viel Energie zu gewinnen. In Zeiten von Hungersnöten und Missernten ein klarer Überlebensvorteil – heute aber eher unerwünscht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bifidobakterien und Lactobazillen unterstützen die Darm-Diät</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Daneben besitzen Menschen mit Gewichtsproblemen meistens auch eine zu geringe Vielfalt der Darmflora, das heißt die Zusammensetzung der Bakteriengemeinschaft ist eintönig. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch es existieren noch weitere Merkmale, in denen sich ein „dickes“ von einem „schlanken“ Mikrobiom unterscheidet. Menschen mit Gewichtsproblemen besitzen meistens eine zu geringe Vielfalt der Darmflora, das heißt, die Zusammensetzung der Bakteriengemeinschaft ist eintönig und ihnen fehlen zahlreiche gewichtsregulierende Bakterien oder diese sind unterrepräsentiert. Bei vielen Übergewichtigen besteht ein Mangel an&nbsp;<em>Bifidobakterien&nbsp;</em>im Darm. Bifidobakterien lassen sich direkt mit Hilfe von Nahrungsergänzungsmitteln zuführen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Keime mit so schönen Namen<em>&nbsp;wie „Faecalbacterium prausnitzii“ oder „Akkermansia muciniphilia“&nbsp;</em>fehlen. Aktuelle Studien konnten Verbindungen herstellen zwischen einer hohen Zahl dieser Bakterien und einem geringen Körpergewicht, einem niedrigeren Körperfettanteil, einem geringeren Risiko für Zuckerkrankheit und metabolischem Syndrom. Leider gibt es derzeit noch kein Nahrungsergänzungsmittel, mit dem man diesen Keim direkt zuführen kann. Bisher werden Akkermansiabakterien nur unter bestimmten Laborbedingungen in Studien eingesetzt. Doch indirekt lässt sich die Zahl dieses wichtigen Bakteriums über unseren Lebensstil, vor allem die Ernährung beeinflussen. Der sensible Keim reagiert verschnupft auf falsche Ernährung. Der belgische Wissenschaftler Patrice Cani konnte zeigen, dass fettreiches Essen die Zahl dieses Schutzkeims um den Faktor 100 vermindert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Henne oder Ei?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nun stellt sich die Frage nach der Henne und dem Ei. Haben Übergewichtige eine andere Darmflora, weil sie sich anders ernähren, häufiger zu Fastfood und Süßigkeiten greifen? Oder tragen die Mikroorganismen im Darm tatsächlich die Schuld, wenn man die Pfunde nicht mehr loswird? Antworten darauf gab die Übertragung von Kotpellets übergewichtiger Mäuse auf ihre schlanken Artgenossen. Innerhalb kürzester Zeit legten diese – bei gleichem Futter – deutlich an Gewicht zu. Um genetische Faktoren auszuschließen, suchte man nun menschliche Zwillingspaare, von denen einer schlank war und der andere zu Übergewicht neigte und transferierte deren Darmkeime auf zwei Gruppen schlanker Mäuse. Wie erwartet wurden die Tiere mit dem »dicken« Mikrobiom rasch adipös, die anderen futterten die gleiche Menge Körner und blieben dennoch rank und schlank.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie sieht eine Darm-Diät aus?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man die Darmflora ändern möchte, muss man sein Essverhalten ändern. Um das Wachstum der günstigen Bakterien zu fördern und die Darmbarriere zu stärken, sollte man regelmäßig präbiotikareiche Nahrungsmittel zu sich nehmen. Präbiotika sind z.B. enthalten in Haferflocken, Lauch, Knoblauch, Zwiebeln, Schwarzwurzel, Topinambur Spargel etc. Kartoffel, Reis und Nudeln enthalten, wenn sie nach dem Kochen abgekühlt sind, ebenfalls bestimmte <a href="https://schlank-mit-darm.de/was-sind-eigentlich-praebiotika/">Präbiotika</a>. Kartoffel-, Reis- oder Nudelsalat sind also gute Alternativen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Daneben kann man häufiger vergorene Lebensmittel wie Sauerkraut, Kefir oder Joghurt zu sich nehmen. Diese Nahrungsmittel liefern darmfreundliche Milchsäurebakterien.<br>Um die Effekte zu verstärken, kann man noch ein so genanntes Synbiotikum einsetzen. Dieses enthält günstige Darmkeime (Milchsäurebakterien, Bifidobakterien) in hoher Konzentration sowie Präbiotika.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Darm-Diät durch probiotische Bakterien unterstützen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ernährung bildet eine wichtige Grundlage für die Entwicklung eines gesunden Mikrobioms. Daneben lassen sich aber auch gezielt Bakterienstämme zuführen, die in Studien in der Lage waren, eine Gewichtsreduktion zu unterstützen. Das konnte unter anderem für die Milchsäurebakterien L. gasseri, Lactobacillus rhamnosum, L. plantarum und anderen Lactobazillen nachgewiesen werden. Da auch Bifidobakterien in Studien die Gewichtsreduktion unterstützen konnten und im Darm von Menschen mit Gewichtsproblemen oft fehlen, sollte man auch diese probiotischen Bakterien in eine Darm-Diät integrieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorsicht vor dickmachenden Bakterien in Nahrungsergänzungsmitteln</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Studien haben gezeigt, dass sich nicht alle Milchsäurebakterien günstig auf unser Gewicht auswirken. In Studien ließ sich durch die Gabe von Lactobacillus acidophilus eine starke Gewichtszunahme bei Menschen und Tieren nachweisen. <em>Lactobacillus fermentum</em>&nbsp;und&nbsp;<em>Lactobacillus ingluviei</em>&nbsp;führten bei Tieren häufig zu Gewichtszunahme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei übergewichtigen Menschen finden sich im Darm oft zu wenige Bifidobakterien und gleichzeitig eine deutlich erhöhte Zahl an <em>Lactobacillus reuteri.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Wahl eines Synbiotikums,, das die Gewichtsreduktion unterstützt und im Rahmen einer Darm-Diät eingesetzt werden kann, sollte man deshalb darauf achten, das ausreichend Bifidobakterien enthalten sind. Die Milchsäurestämme L. acidophilus, L. reuteri, L. fermentum und ingluviei sollte man hingegen vermeiden, da diese bei Menschen und / oder Tieren zu teilweise beträchtlicher Gewichtszunahme geführt haben. Aus diesem Grund werden sie auch gelegentlich als Masthilfe in der Tierzucht eingesetzt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Schlankmachende Bakterien mit der Darm-Diät gezielt steuern</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Akkermansia muciniphila:</strong> Wichtig für <em>Akkermansia muciniphilia</em> ist resistente Stärke. Mehr zu resistenter Stärke gibt es hier <a href="https://schlank-mit-darm.de/resistente-staerke-staerkt-das-mikrobiom/">https://schlank-mit-darm.de/resistente-staerke-staerkt-das-mikrobiom/</a> &nbsp;Außerdem reagiert <em>Akkermansia muciniphilia</em> positiv auf Polyphenole und Omega-3-Fettsäuren (Fisch, Leinöl, Rapsöl). Auch probiotische Keime wie <em>Lactobacillus</em> <em>plantarum, </em><em>Lactobacillus rhamnosus, Bifidobacterium breve, Bifidobacterium lactis, Bifidobacterium longum </em>fördern die Vermehrung der Akkermansiabakterien.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bacteroidetes</strong>: Entwickeln sich gut mit Rotwein, Äpfeln, Omega-3-Fettsäuren (Fisch, Leinöl, Rapsöl), Haferflocken, Kaffee, grünem Tee, schwarzem Tee, Inulin, Pektin. Optimal ist ein Darm -pH-Wert von etwa 6,5 für das Wachstum dieses Keims. Um den Darm-pH-Wert im gesunden, sauren Bereich zwischen 5,5 und 6,5 zu halten, sind ausreichend Milchsäurebakterien notwendig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bifidokeime</strong>: Werden in ihrem Wachstum gefördert durch Akazienfasern, resistente Stärke, Inulin, grünen Tee, Extrakte aus Grapefruit-Kernen, Granatapfelsaft, Granatapfelkerne, Vollkornprodukte, Kaffee, Isoflavone (= Phytoöstrogene z. B. aus Soja oder Leinsamen), Kakao, dunkle Schokolade, Blaubeeren, Rotwein, Datteln, Apfelsaft, Omega-3-Fettsäuren (Fisch, Leinöl, Rapsöl) und eine&nbsp; ballaststoffreiche Ernährung. Bifidobakterien sind auch enthalten in Joghurt und Kefir. Sie lassen sich zudem sehr einfach über Nahrungsergänzungsmittel zuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Firmicutes: </strong>Ihre Zahl nimmt ab, wenn regelmäßig grüner Tee oder schwarzer Tee getrunken wird. Auch andere Poylphenole scheinen die <em>Firmicutes</em> zu reduzieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Literatur:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Kim J, Yun JM, Kim MK, Kwon O, Cho B. (2018) Lactobacillus gasseri BNR17 Supplementation Reduces the Visceral Fat Accumulation and Waist Circumference in Obese Adults: A Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Trial. J Med Food. 21(5):454-461. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29688793/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29688793/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Michael, D.R., Jack, A.A., Masetti, G.&nbsp;<em>et al.</em>&nbsp;(2020) A randomised controlled study shows supplementation of overweight and obese adults with lactobacilli and bifidobacteria reduces bodyweight and improves well-being.&nbsp;<em>Sci Rep</em>&nbsp;<strong>10,&nbsp;</strong>4183 <a href="https://www.nature.com/articles/s41598-020-60991-7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.nature.com/articles/s41598-020-60991-7 </a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Million M et al. (2012) Comparative meta-analysis of the effect of&nbsp;<em>Lactobacillus</em>&nbsp;species on weight gain in humans and animals. Microbial Pathogenesis 53 (2): 100-108 <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0882401012001106#:~:text=Lactobacillus%20acidophilus%20administration%20resulted%20in,with%20weight%20gain%20in%20animals.">https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0882401012001106#:~:text=Lactobacillus%20acidophilus%20administration%20resulted%20in,with%20weight%20gain%20in%20animals.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Million&nbsp;M. et al. (2012) Obesity-associated gut microbiota is enriched in&nbsp;Lactobacillus reuteri&nbsp;and depleted in&nbsp;Bifidobacterium animalis&nbsp;and&nbsp;Methanobrevibacter smithii. Int J Obes 36: 817–825 <a href="https://www.nature.com/articles/ijo2011153/">https://www.nature.com/articles/ijo2011153/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Rouxinol-Dias AL et al (2016) Probiotics for the control of obesity – Its effect on weight change. Porto Biomedical Journal 1(1):12-24 <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2444866416000064" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2444866416000064</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://schlank-mit-darm.de/wie-sieht-eine-darm-diaet-aus/">Wie sieht eine Darm-Diät aus?</a> erschien zuerst auf <a href="https://schlank-mit-darm.de">Gesund mit Darm</a>.</p>
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		<title>Vitamin D Mangel beheben – stärkt Darmflora und erleichtert Gewichtsreduktion</title>
		<link>https://schlank-mit-darm.de/vitamin-d-mangel-beheben-staerkt-darmflora-und-erleichtert-gewichtsreduktion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lilemira]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 May 2021 16:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles Darmgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamin D]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vitamin D ist wichtig für die Knochengesundheit, stärkt unser Immunsystem und hebt die Stimmung. Aktuelle Studien zeigen, dass Vitamin D noch mehr kann: Eine gute Vitamin D-Versorgung verbessert den Zustand der Darmflora und unterstützt Diäten. Wer einen vorhandenen Vitamin D Mangel behebt, nimmt schneller ab. Wer gerne in der Sonne sitzt, am Strand liegt und Sport im Freien bevorzugt, könnte gut versorgt sein. Könnte! Doch selbst Sonnenanbeter müssen vor allem im Winter eine Vitamin D-Durststrecke durchstehen – und dadurch werden die Abwehrkräfte geschwächt, die Knochen verlieren an Festigkeit. Auch für Muskelaufbau und Haare ist Vitamin D notwendig. Neu sind jedoch die Erkenntnisse, dass die Versorgung mit Vitamin D auch Einfluss auf Darmflora und Gewicht nehmen kann. Vitamin D nimmt unter den Vitaminen eine Sonderstellung ein. Wir können Vitamin D zwar auch in geringen Mengen über die Nahrung aufnehmen. In der Regel reicht das allein aber nicht aus. Wirkungsvoller ist ein Aufenthalt in der Sonne. Anzeige VITAMIN D Test für zuhause Vitamin D3 Mangel und Vitamin K2 Mangel Test. Finde mit dem for you Bluttest einfach und bequem von zuhause heraus, wie gut Dein Körper mit Vitamin D3 und Vitamin K2 versorgt ist. Weitere Informationen: Vitamin D Test für zuhause Im Winter keine ausreichenden Spiegel erreichbar Um ausreichend Vitamin D zu bilden, reicht es aus, an einem sonnigen Tag um die Mittagszeit 20 bis 30 Minuten, unbedecktem Gesicht, unbedeckten Hände und Armen im Freien aufzuhalten. Aber: Nur zwischen März und September ist die UV-Dosis so hoch, dass eine relevante Vitamin D Bildung möglich ist. Nicht immer ist es so warm, dass wir kurzarmige Kleidung tragen können. Und wer im Büro arbeitet und erst abends Gelegenheit dazu hat, erreicht sowieso keine ausreichende Menge Sonnenlicht mehr. Auch Sonnenschutz reduziert die Vitamin D Bildung. Wer zum Beispiel einen Lichtschutzfaktor von 10 verwendet, müsste demnach zehnmal länger in der Sonne bleiben. Vitamin D Mangel – eher die Regel als die Ausnahme Vitamin D kann nur einige Wochen gespeichert werden, dann sind die Vorräte leer. Vor allem in den Wintermonaten ist ein Vitamin D-Mangel in unseren Breiten deshalb eher die Regel als die Ausnahme. Mitarbeiter des Robert-Koch-Instituts analysierten 2008 Blutproben von mehr als 4000 Personen zwischen 18 und 79 Jahren und stellten bei rund 60 Prozent der untersuchten Männer und Frauen in allen Altersstufen einen Vitamin D-Mangel fest. Bei den über 65-jährigen Frauen waren sogar 3 von 4 Personen unterversorgt. Die Gründe dafür sind vielfältig: Wir halten uns zu selten im Freien auf, fahren lieber Auto als Fahrrad und verwenden – aus dermatologischer Sicht durchaus sinnvoll, für die Vitamin D-Versorgung aber fatal – regelmäßig Sonnenschutzpräparate und Anti-Aging-Produkte, die das Sonnenlicht von der Haut fernhalten und damit auch die Vitamin D-Bildung blockieren. Typische Symptome eines Vitamin D Mangels sind Vitamin D stärkt Darmflora Bedenklich ist ein langfristiger Vitamin D Mangel auch angesichts zahlreicher Studien, die den Zusammenhang zwischen einer Unterversorgung mit dem Sonnenvitamin und einer Vielzahl von Krankheiten wie Übergewicht, Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder chronisch entzündlichen Darmerkrankungen belegen. Offensichtlich werden viele Effekte von Vitamin D über seine Wirkung auf das Darmmikrobiom vermittelt. In einer Studie aus Katar erhielten 80 ansonsten gesunden Frauen mit einem nachgewiesenen Mangel Vitamin D drei Monate lang ein hochdosiertes Präparat. Vitamin D Spiegel und Darmflora wurden vor und nach der zwölfwöchigen Vitamin D- Substitution untersucht – mit erstaunlichen Ergebnissen: Die Vitamin-D-Gabe erhöhte die wichtige bakterielle Vielfalt des Darms deutlich. Insbesondere verbesserte sich das Verhältnis zwischen den Bakterienstämmen Firmicutes und Bacteroidetes. Eine große Anzahl Firmicutes und wenige Bacteroidetes werden mit Übergewicht, Diabetes und anderen Erkrankungen in Verbindung gebracht. Verändert sich das Verhältnis in Richtung schlank machender Bacteroidetes, dann wird dadurch auch die Darmbarriere gestärkt und Entzündungen gehen zurück. Die Studie zeigt, dass ein ausreichend hoher Vitamin D Spiegel das Verhältnis dieser beiden Bakterien verbessert und insgesamt die Darmgesundheit stärkt. Gleichzeitig nahm auch die Zahl anderer gesundheitsfördernder Bakterien wie Akkermansia muciniphilia und Bifidobakterien zu. Zu ähnlichen Ergebnissen kann eine Studie mit 567 Probanden. Auch hier besaßen die Teilnehmer mit den höheren Vitamin D Spiegeln die gesündeste Darmflora. Vor allem viele Butyrat produzierende Bakterien, die zahlreiche gesundheitsförderliche Effekte besitzen, ließen sich in großer Zahl nachweisen. Vitamin D erleichtert die Gewichtsreduktion Nun mehren sich die Hinweise, dass auch Abnehmen leichter fällt, wenn ein Vitamin-D-Defizit ausgeglichen wird. Studien legen nahe, dass auch dieser Effekt zumindest teilweise auf die Verbesserung der bakteriellen Zusammensetzung der Darmflora zurückzuführen ist. Die Biologin Simone Perna von der Universität Bahrain analysierte ein Dutzend Untersuchungen zu den Zusammenhängen zwischen Gewicht und Vitamin-D-Versorgung. Insgesamt kamen so die Daten von fast 1000 Studienteilnehmern zusammen. Obwohl die Studien große Unterschiede bezüglich Dauer (1-12 Monate) und Vitamin-D-Dosierung (zwischen 25.000 und 600.000 IE monatlich) aufwiesen, konnte die Wissenschaftlerin feststellen, dass eine gute Vitamin D Versorgung eine Diätmaßnahme sinnvoll unterstützen und den BMI und den Taillenumfang bei übergewichtigen Studienteilnehmern reduzieren kann. Studie: Zusammenhänge zwischen niedrigen Vitamin D Spiegeln und einem erhöhten das Risiko für Übergewicht Wie viele Kilo unter dem Einfluss des Sonnenvitamins dahinschmelzen, zeigt die Arbeit einer italienischen Forschergruppe. Die Leiterin der Studie, Dr. Luisella Vigna von der Universität Mailand, weist darauf hin, dass inzwischen zahlreiche Studien die Zusammenhänge zwischen niedrigen Vitamin D Spiegeln und einem erhöhten das Risiko für Übergewicht belegen. An der italienischen Untersuchung nahmen 400 übergewichtige und adipöse Personen teil, bei denen ein Vitamin-D-Mangel nachgewiesen wurde. Alle erhielten eine ausgewogene und etwas kalorienreduzierte Diät, wurden aber in drei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe nahm pro Monat 25.000 I.E. (Internationale Einheiten) Vitamin D ein, die zweite Gruppe bekam 100.000 I.E. und die dritte Gruppe hielt sich nur an die Ernährungsempfehlungen, bekam aber keine zusätzlichen Mikronährstoffe. Vor der Ernährungsumstellung und nach 6 Monaten wurden die Studienteilnehmer gewogen und BMI, Parameter des Zuckerstoffwechsels sowie der Vitamin D Spiegel bestimmt. In Gruppe eins und zwei stiegen die zuvor niedrigen Vitamin D Spiegel an, deutlicher in der Gruppe mit der höheren Dosierung. Nur mit der hohen Vitamin-D-Zufuhr erreichten die Teilnehmer einen optimalen Blutspiegel. In der Gruppe ohne Vitaminsubstitution zeigten sich keine Veränderungen in der Vitamin-D-Versorgung – das sind allerdings Ergebnisse, die zu erwarten waren. Interessant und erstaunlich ist hingegen ein Blick auf den Gewichtsverlust: Während die Teilnehmer aus der Gruppe ohne Vitamin-D-Substitution im Durchschnitt lediglich 1,2 Kilo verloren, lag der Gewichtsverlust mit einer niedrigen Vitamin D-Substitution bei 3,8 Kilo. Die „100.000 I.E.-Gruppe“ konnte sich sogar über 5,5 Kilo weniger freuen. Signifikante Unterschiede Die Unterschiede waren statistisch signifikant. Diese Ergebnisse lassen vermuten, dass Übergewichtige mit Vitamin D Mangel von einer Kombination aus kalorienreduzierter Ernährung und einer Vitamin D Substitution profitieren können. Ein Vitamin D Mangel stellt offensichtlich einen bedeutenden Faktor dar, der eine Gewichtszunahme begünstigt. Jedem Gewichtsreduktionsprogramm sollte deshalb eine Analyse der Vitamin D Versorgung vorausgehen und – bei zu niedrigen Spiegeln – Vitamin D in ausreichender Dosierung substituiert werden, um Werte im mittleren bis hohen Bereich zu erzielen. In Studien konnten durch zusätzliche Vitamin D Gaben folgende Parameter beeinflusst werden Wieviel Vitamin D benötige ich? In Ihren Empfehlungen bezüglich des Tagesbedarfs unterscheiden sich die verschiedenen Fachgesellschaften etwas. Ein Bluttest gibt Auskunft Wie viel Vitamin D wirklich benötigt wird, hängt vom individuellen Blutwert ab. Je niedriger die Werte sind, desto höher sollte die Vitamin D Dosis am Anfang sein, um eine schnelle Aufsättigung zu erreichen. Nach ein paar Wochen kann man dann auf eine niedrigere Erhaltungsdosis umsteigen. Wichtig: Sowohl zu niedrige als auch zu hohe Vitamin D Werte können uns schaden. Wenn es um die Vitamin-D-Zufuhr in Form von Nahrungsergänzungsmittel geht, sollte man es wie mit den Winterreifen halten: Von O bis O, also von Oktober bis Ostern. In dieser Zeit ist eine ausreichende Vitamin D-Produktion durch sonnenverwöhnte Haut nicht gewährleistet. In den übrigen Monaten reicht regelmäßiger Sonnengenuss meistens aus, um die Werte auf einem ausreichenden Level zu halten. Wenn Sie Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel substituieren möchten, dann sollten Sie Folgendes beachten: Auch der Vitamin D-Gehalt von Nahrungsergänzungsmitteln oder Nahrungsmitteln kann in zwei unterschiedlichen Einheiten angegeben werden: In „I.U“ und in „µg“. I.U. ist die Abkürzung für „International Units“, was „Internationale Einheiten“ bedeutet. Auch die Abkürzung „IE“ (anstelle von I.U.) ist geläufig und bedeutet das Gleiche. „µg“ bedeutet Mikrogramm und ist ein Millionstel eines Gramms. Wenn man Angaben z. B. von Nahrungsergänzungsmitteln oder Nahrungsmitteln vergleichen möchte, muss man die Werte ineinander umrechnen. 1 IE Vitamin D3 entspricht dabei 0,025 µg Vitamin D3. Praktischerweise gibt es im Internet Programme, die diese Umrechnung übernehmen. 1000 IE, ein durchschnittlicher Tagesbedarf, entspricht 25 μg Vitamin D. Aus der Tabelle wird ersichtlich, dass das in den Wintermonaten, wenn die Sonnen nicht mithilft, kaum zu erreichen ist – außer man nimmt täglich fetten Fisch und Fischöl zu sich. Vitamin D-Gehalt je 100 Gramm Fischleberöl 300 µg Heringe 20,8 µg Lachs 17,0 µg Sardinen 6,8 µg Avocado 5,0 µg Thunfisch 3,2 µg Hühnerei 2,4 µg Rinderleber 1,7 µg Kabeljau 1,2 µg Kuhmilch 1,1 µg Quellen Perna S. (2019). Is Vitamin D Supplementation Useful for Weight Loss Programs? A Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials. Medicina (Kaunas, Lithuania), 55(7), 368. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6681300/ Singh, P., Rawat, A., Alwakeel, M. et al. The potential role of vitamin D supplementation as a gut microbiota modifier in healthy individuals. Sci Rep 10, 21641 (2020) https://www.nature.com/articles/s41598-020-77806-4 Thomas, R.L., Jiang, L., Adams, J.S. et al. Vitamin D metabolites and the gut microbiome in older men. Nat Commun 11, 5997 (2020). https://www.nature.com/articles/s41467-020-19793-8</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://schlank-mit-darm.de/vitamin-d-mangel-beheben-staerkt-darmflora-und-erleichtert-gewichtsreduktion/">Vitamin D Mangel beheben – stärkt Darmflora und erleichtert Gewichtsreduktion</a> erschien zuerst auf <a href="https://schlank-mit-darm.de">Gesund mit Darm</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vitamin D ist wichtig für die Knochengesundheit, stärkt unser Immunsystem und hebt die Stimmung. Aktuelle Studien zeigen, dass Vitamin D noch mehr kann: Eine gute Vitamin D-Versorgung verbessert den Zustand der Darmflora und unterstützt Diäten. Wer einen vorhandenen Vitamin D Mangel behebt, nimmt schneller ab.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Wer gerne in der Sonne sitzt, am Strand liegt und Sport im Freien bevorzugt, könnte gut versorgt sein. Könnte! Doch selbst Sonnenanbeter müssen vor allem im Winter eine Vitamin D-Durststrecke durchstehen – und dadurch werden die Abwehrkräfte geschwächt, die Knochen verlieren an Festigkeit. Auch für Muskelaufbau und Haare ist Vitamin D notwendig. Neu sind jedoch die Erkenntnisse, dass die Versorgung mit Vitamin D auch Einfluss auf <a href="https://schlank-mit-darm.de/mikrobiomanalyse-gesunde-darmflora-gezielt-foerdern/">Darmflora</a> und Gewicht nehmen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vitamin D nimmt unter den Vitaminen eine Sonderstellung ein. Wir können Vitamin D zwar auch in geringen Mengen über die Nahrung aufnehmen. In der Regel reicht das allein aber nicht aus. Wirkungsvoller ist ein Aufenthalt in der Sonne.</p>



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<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://www.foryouehealth.de/for-you-vitamin-d3-k2-test-bluttest-fur-zuhause.html" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="300" height="300" src="https://schlank-mit-darm.de/wp-content/uploads/2021/10/vitamin_d_mangel_bestimmen_vitamin_d_k2-test-300x300.jpg" alt="VITAMIN D Test" class="wp-image-2231 size-medium" srcset="https://schlank-mit-darm.de/wp-content/uploads/2021/10/vitamin_d_mangel_bestimmen_vitamin_d_k2-test-300x300.jpg 300w, https://schlank-mit-darm.de/wp-content/uploads/2021/10/vitamin_d_mangel_bestimmen_vitamin_d_k2-test-150x150.jpg 150w, https://schlank-mit-darm.de/wp-content/uploads/2021/10/vitamin_d_mangel_bestimmen_vitamin_d_k2-test-30x30.jpg 30w, https://schlank-mit-darm.de/wp-content/uploads/2021/10/vitamin_d_mangel_bestimmen_vitamin_d_k2-test-75x75.jpg 75w, https://schlank-mit-darm.de/wp-content/uploads/2021/10/vitamin_d_mangel_bestimmen_vitamin_d_k2-test-110x110.jpg 110w, https://schlank-mit-darm.de/wp-content/uploads/2021/10/vitamin_d_mangel_bestimmen_vitamin_d_k2-test-160x160.jpg 160w, https://schlank-mit-darm.de/wp-content/uploads/2021/10/vitamin_d_mangel_bestimmen_vitamin_d_k2-test-500x500.jpg 500w, https://schlank-mit-darm.de/wp-content/uploads/2021/10/vitamin_d_mangel_bestimmen_vitamin_d_k2-test-50x50.jpg 50w, https://schlank-mit-darm.de/wp-content/uploads/2021/10/vitamin_d_mangel_bestimmen_vitamin_d_k2-test-100x100.jpg 100w, https://schlank-mit-darm.de/wp-content/uploads/2021/10/vitamin_d_mangel_bestimmen_vitamin_d_k2-test-200x200.jpg 200w, https://schlank-mit-darm.de/wp-content/uploads/2021/10/vitamin_d_mangel_bestimmen_vitamin_d_k2-test.jpg 700w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>VITAMIN D Test für zuhause</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vitamin D3 Mangel und Vitamin K2 Mangel Test. Finde mit dem for you Bluttest einfach und bequem von zuhause heraus, wie gut Dein Körper mit Vitamin D3 und Vitamin K2 versorgt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen: <a href="https://www.foryouehealth.de/for-you-vitamin-d3-k2-test-bluttest-fur-zuhause.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vitamin D Test für zuhause</a></p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading">Im Winter keine ausreichenden Spiegel erreichbar</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Um ausreichend Vitamin D zu bilden, reicht es aus, an einem sonnigen Tag um die Mittagszeit 20 bis 30 Minuten, unbedecktem Gesicht, unbedeckten Hände und Armen im Freien aufzuhalten. Aber: Nur zwischen März und September ist die UV-Dosis so hoch, dass eine relevante Vitamin D Bildung möglich ist. Nicht immer ist es so warm, dass wir kurzarmige Kleidung tragen können. Und wer im Büro arbeitet und erst abends Gelegenheit dazu hat, erreicht sowieso keine ausreichende Menge Sonnenlicht mehr. Auch Sonnenschutz reduziert die Vitamin D Bildung. Wer zum Beispiel einen Lichtschutzfaktor von 10 verwendet, müsste demnach zehnmal länger in der Sonne bleiben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vitamin D Mangel – eher die Regel als die Ausnahme</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vitamin D kann nur einige Wochen gespeichert werden, dann sind die Vorräte leer. Vor allem in den Wintermonaten ist ein Vitamin D-Mangel in unseren Breiten deshalb eher die Regel als die Ausnahme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitarbeiter des Robert-Koch-Instituts analysierten 2008 Blutproben von mehr als 4000 Personen zwischen 18 und 79 Jahren und stellten bei rund 60 Prozent der untersuchten Männer und Frauen in allen Altersstufen einen Vitamin D-Mangel fest. Bei den über 65-jährigen Frauen waren sogar 3 von 4 Personen unterversorgt. Die Gründe dafür sind vielfältig: Wir halten uns zu selten im Freien auf, fahren lieber Auto als Fahrrad und verwenden – aus dermatologischer Sicht durchaus sinnvoll, für die Vitamin D-Versorgung aber fatal – regelmäßig Sonnenschutzpräparate und Anti-Aging-Produkte, die das Sonnenlicht von der Haut fernhalten und damit auch die Vitamin D-Bildung blockieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Typische Symptome eines Vitamin D Mangels sind</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Leistungsminderung</li>



<li>Antriebslosigkeit</li>



<li>Traurige Grundstimmung</li>



<li>Gefühl von „Schlappheit“</li>



<li>Muskelkrämpfe, insbesondere in den Waden</li>



<li>Muskelverspannungen im Nacken sowie im Rücken</li>



<li>Zuckungen im Augenlid</li>



<li>Gelenkschmerzen</li>



<li>Infektanfälligkeit</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Vitamin D stärkt Darmflora</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bedenklich ist ein langfristiger Vitamin D Mangel auch angesichts zahlreicher Studien, die den Zusammenhang zwischen einer Unterversorgung mit dem Sonnenvitamin und einer Vielzahl von Krankheiten wie Übergewicht, Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder chronisch entzündlichen Darmerkrankungen belegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Offensichtlich werden viele Effekte von Vitamin D über seine Wirkung auf das Darmmikrobiom vermittelt. In einer Studie aus Katar erhielten 80 ansonsten gesunden Frauen mit einem nachgewiesenen Mangel Vitamin D drei Monate lang ein hochdosiertes Präparat. Vitamin D Spiegel und Darmflora wurden vor und nach der zwölfwöchigen Vitamin D- Substitution untersucht – mit erstaunlichen Ergebnissen: Die Vitamin-D-Gabe erhöhte die wichtige bakterielle Vielfalt des Darms deutlich. Insbesondere verbesserte sich das Verhältnis zwischen den Bakterienstämmen Firmicutes und Bacteroidetes. Eine große Anzahl Firmicutes und wenige Bacteroidetes werden mit Übergewicht, Diabetes und anderen Erkrankungen in Verbindung gebracht. Verändert sich das Verhältnis in Richtung schlank machender Bacteroidetes, dann wird dadurch auch die Darmbarriere gestärkt und Entzündungen gehen zurück. Die Studie zeigt, dass ein ausreichend hoher Vitamin D Spiegel das Verhältnis dieser beiden Bakterien verbessert und insgesamt die Darmgesundheit stärkt. Gleichzeitig nahm auch die Zahl anderer gesundheitsfördernder Bakterien wie Akkermansia muciniphilia und Bifidobakterien zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu ähnlichen Ergebnissen kann eine Studie mit 567 Probanden. Auch hier besaßen die Teilnehmer mit den höheren Vitamin D Spiegeln die gesündeste Darmflora. Vor allem viele Butyrat produzierende Bakterien, die zahlreiche gesundheitsförderliche Effekte besitzen, ließen sich in großer Zahl nachweisen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vitamin D erleichtert die Gewichtsreduktion</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nun mehren sich die Hinweise, dass auch Abnehmen leichter fällt, wenn ein Vitamin-D-Defizit ausgeglichen wird. Studien legen nahe, dass auch dieser Effekt zumindest teilweise auf die Verbesserung der bakteriellen Zusammensetzung der Darmflora zurückzuführen ist. Die Biologin Simone Perna von der Universität Bahrain analysierte ein Dutzend Untersuchungen zu den Zusammenhängen zwischen Gewicht und Vitamin-D-Versorgung. Insgesamt kamen so die Daten von fast 1000 Studienteilnehmern zusammen. Obwohl die Studien große Unterschiede bezüglich Dauer (1-12 Monate) und Vitamin-D-Dosierung (zwischen 25.000 und 600.000 IE monatlich) aufwiesen, konnte die Wissenschaftlerin feststellen, dass eine gute Vitamin D Versorgung eine Diätmaßnahme sinnvoll unterstützen und den BMI und den Taillenumfang bei übergewichtigen Studienteilnehmern reduzieren kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Studie:  Zusammenhänge zwischen niedrigen Vitamin D Spiegeln und einem erhöhten das Risiko für Übergewicht </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wie viele Kilo unter dem Einfluss des Sonnenvitamins dahinschmelzen, zeigt die Arbeit einer italienischen Forschergruppe. Die Leiterin der Studie, Dr. Luisella Vigna von der Universität Mailand, weist darauf hin, dass inzwischen zahlreiche Studien die Zusammenhänge zwischen niedrigen Vitamin D Spiegeln und einem erhöhten das Risiko für Übergewicht belegen. An der italienischen Untersuchung nahmen 400 übergewichtige und adipöse Personen teil, bei denen ein Vitamin-D-Mangel nachgewiesen wurde. Alle erhielten eine ausgewogene und etwas kalorienreduzierte Diät, wurden aber in drei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe nahm pro Monat 25.000 I.E. (Internationale Einheiten) Vitamin D ein, die zweite Gruppe bekam 100.000 I.E. und die dritte Gruppe hielt sich nur an die Ernährungsempfehlungen, bekam aber keine zusätzlichen Mikronährstoffe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor der Ernährungsumstellung und nach 6 Monaten wurden die Studienteilnehmer gewogen und BMI, Parameter des Zuckerstoffwechsels sowie der Vitamin D Spiegel bestimmt. In Gruppe eins und zwei stiegen die zuvor niedrigen Vitamin D Spiegel an, deutlicher in der Gruppe mit der höheren Dosierung. Nur mit der hohen Vitamin-D-Zufuhr erreichten die Teilnehmer einen optimalen Blutspiegel. In der Gruppe ohne Vitaminsubstitution zeigten sich keine Veränderungen in der Vitamin-D-Versorgung – das sind allerdings Ergebnisse, die zu erwarten waren. Interessant und erstaunlich ist hingegen ein Blick auf den Gewichtsverlust: Während die Teilnehmer aus der Gruppe ohne Vitamin-D-Substitution im Durchschnitt lediglich 1,2 Kilo verloren, lag der Gewichtsverlust mit einer niedrigen Vitamin D-Substitution bei 3,8 Kilo. Die „100.000 I.E.-Gruppe“ konnte sich sogar über 5,5 Kilo weniger freuen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Signifikante Unterschiede</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Unterschiede waren statistisch signifikant. Diese Ergebnisse lassen vermuten, dass Übergewichtige mit Vitamin D Mangel von einer Kombination aus kalorienreduzierter Ernährung und einer Vitamin D Substitution profitieren können. Ein Vitamin D Mangel stellt offensichtlich einen bedeutenden Faktor dar, der eine Gewichtszunahme begünstigt. Jedem Gewichtsreduktionsprogramm sollte deshalb eine Analyse der Vitamin D Versorgung vorausgehen und – bei zu niedrigen Spiegeln – Vitamin D in ausreichender Dosierung substituiert werden, um Werte im mittleren bis hohen Bereich zu erzielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Studien konnten durch zusätzliche Vitamin D Gaben folgende Parameter beeinflusst werden</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Körperfettanteil</li>



<li>BMI</li>



<li>Gewicht</li>



<li>Taillenumfang</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Wieviel Vitamin D benötige ich?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In Ihren Empfehlungen bezüglich des Tagesbedarfs unterscheiden sich die verschiedenen Fachgesellschaften etwas.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) betrachtet eine Menge von 800 Einheiten pro Tag als ausreichend.</li>



<li>Der Dachverband Osteologie, einer Vereinigung, die sich mit der Gesundheit der Knochen beschäftigt, empfiehlt 800 bis 2000 Vitamin-D-Einheiten.</li>



<li>US-amerikanische Fachgesellschaften für Endokrinologie, die sich mit Hormonen beschäftigen, raten sogar zur Aufnahme von 1500 bis 2000 I.E. täglich.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Bluttest gibt Auskunft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wie viel Vitamin D wirklich benötigt wird, hängt vom individuellen Blutwert ab. Je niedriger die Werte sind, desto höher sollte die Vitamin D Dosis am Anfang sein, um eine schnelle Aufsättigung zu erreichen. Nach ein paar Wochen kann man dann auf eine niedrigere Erhaltungsdosis umsteigen. Wichtig: Sowohl zu niedrige als auch zu hohe Vitamin D Werte können uns schaden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn es um die Vitamin-D-Zufuhr in Form von Nahrungsergänzungsmittel geht, sollte man es wie mit den Winterreifen halten: Von O bis O, also von Oktober bis Ostern. In dieser Zeit ist eine ausreichende Vitamin D-Produktion durch sonnenverwöhnte Haut nicht gewährleistet. In den übrigen Monaten reicht regelmäßiger Sonnengenuss meistens aus, um die Werte auf einem ausreichenden Level zu halten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel substituieren möchten, dann sollten Sie Folgendes beachten: Auch der Vitamin D-Gehalt von Nahrungsergänzungsmitteln oder Nahrungsmitteln kann in zwei unterschiedlichen Einheiten angegeben werden: In „I.U“ und in „µg“. I.U. ist die Abkürzung für „International Units“, was „Internationale Einheiten“ bedeutet. Auch die Abkürzung „IE“ (anstelle von I.U.) ist geläufig und bedeutet das Gleiche. „µg“ bedeutet Mikrogramm und ist ein Millionstel eines Gramms. Wenn man Angaben z. B. von Nahrungsergänzungsmitteln oder Nahrungsmitteln vergleichen möchte, muss man die Werte ineinander umrechnen. 1 IE Vitamin D3 entspricht dabei 0,025 µg Vitamin D3. Praktischerweise gibt es im Internet Programme, die diese Umrechnung übernehmen. 1000 IE, ein durchschnittlicher Tagesbedarf, entspricht 25 μg Vitamin D. Aus der Tabelle wird ersichtlich, dass das in den Wintermonaten, wenn die Sonnen nicht mithilft, kaum zu erreichen ist – außer man nimmt täglich fetten Fisch und Fischöl zu sich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vitamin D-Gehalt je 100 Gramm</h3>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td>Fischleberöl</td><td>300 µg</td></tr><tr><td>Heringe</td><td>20,8 µg</td></tr><tr><td>Lachs</td><td>17,0 µg</td></tr><tr><td>Sardinen</td><td>6,8 µg</td></tr><tr><td>Avocado</td><td>5,0 µg</td></tr><tr><td>Thunfisch</td><td>3,2 µg</td></tr><tr><td>Hühnerei</td><td>2,4 µg</td></tr><tr><td>Rinderleber</td><td>1,7 µg</td></tr><tr><td>Kabeljau</td><td>1,2 µg</td></tr><tr><td>Kuhmilch</td><td>1,1 µg</td></tr></tbody></table></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Quellen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Perna S. (2019). Is Vitamin D Supplementation Useful for Weight Loss Programs? A Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials. Medicina (Kaunas, Lithuania), 55(7), 368. <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6681300/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6681300/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Singh, P., Rawat, A., Alwakeel, M. et al. The potential role of vitamin D supplementation as a gut microbiota modifier in healthy individuals. Sci Rep 10, 21641 (2020) <a href="https://www.nature.com/articles/s41598-020-77806-4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.nature.com/articles/s41598-020-77806-4</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Thomas, R.L., Jiang, L., Adams, J.S. et al. Vitamin D metabolites and the gut microbiome in older men. Nat Commun 11, 5997 (2020). <a href="https://www.nature.com/articles/s41467-020-19793-8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.nature.com/articles/s41467-020-19793-8</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://schlank-mit-darm.de/vitamin-d-mangel-beheben-staerkt-darmflora-und-erleichtert-gewichtsreduktion/">Vitamin D Mangel beheben – stärkt Darmflora und erleichtert Gewichtsreduktion</a> erschien zuerst auf <a href="https://schlank-mit-darm.de">Gesund mit Darm</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine gesunde Darmflora gibt Übergewicht keine Chance</title>
		<link>https://schlank-mit-darm.de/eine-gesunde-darmflora-gibt-uebergewicht-keine-chance/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lilemira]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2020 10:11:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles Darmgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Darmbakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Darmflora]]></category>
		<category><![CDATA[Diät]]></category>
		<category><![CDATA[Übergewicht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://schlank-mit-darm.de/?p=1292</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zu viele Pfunde machen hierzulande jedem zweiten das Leben schwer. Zum Jahresanfang, im Frühjahr oder vor der Bikinisaison werden dann die Bemühungen, Übergewicht zu verlieren, noch mal verstärkt. Laut einer Studie der Techniker Krankenkassen hat jede zweite Frau und jeder vierte Mann schon einmal versucht, mit Hilfe einer Diät abzuspecken. Meistens ohne langfristigen Erfolg. Mindestens sechzig Prozent der Diäten – manche Studien sprechen auch von achtzig Prozent – scheitern und nach wenigen Wochen zeigt die Waage wieder das gleiche Gewicht wie zuvor oder sogar noch mehr. Denn einfach nur weniger essen reicht nicht aus! Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen: Wer dauerhaft abnehmen möchte, muss sich um seine Darmflora kümmern. Denn unsere 100 Billionen Darmkeime tragen entscheidend zur Ausnutzung unserer Nahrung und zur Kalorienaufnahme bei. Darmflora beeinflusst Gewicht Mitte der 2000er Jahre kam erstmals der Verdacht auf, dass es – neben weniger essen und mehr bewegen &#8211; noch weitere Einflussfaktoren geben muss, die an unserer Gewichtsschraube drehen. Amerikanische Forscher stellten fest, dass keimfreie Mäuse magerer waren und weniger Körperfett aufwiesen als Mäuse, die eine herkömmliche Darmflora besaßen. Wurden die keimfreien Nager nun mit normalen Darmbakterien besiedelt, nahmen sie innerhalb von zwei Wochen deutlich an Gewicht zu, der Körperfettwert stieg ebenso wie der Blutzuckerspiegel. Das erstaunliche: Die Mäuse fraßen nicht mehr &#8211; tatsächlich fraßen sie sogar weniger. Hier kam erstmals der Verdacht auf, dass die Anwesenheit oder Abwesenheit von Darmbakterien unser Gewicht entscheidend beeinflussen könnte. Kommt Ihnen das eventuell auch bekannt vor? Nicht nur bei Mäusen, auch bei unseren Mitmenschen gibt es solche, die bessere Futterverwerter sind. Denen es schwerfällt, ihr Gewicht zu halten, obwohl sie immer wieder behaupten, sie würden doch gar nicht mehr essen als andere. Dass das keine faule Ausrede für mangelnde Selbstbeherrschung sein muss, sondern dass Übergewicht tatsächlich in einer veränderten Darmflora begründet sein kann, belegt die aktuelle Mikrobiomforschung. Denn offensichtlich gibt es tatsächlich deutliche Unterschiede in der Zusammensetzung der Darmflora zwischen guten und schlechten „Futterverwertern“.&#160; Darmflora als Schaltstelle für Fettdepots Darauf stieß ein Forscherteam um den Biologen Jeffrey Gordon in den Laboren der Washington Universität in St. Louis. Vergleiche der Darmflora von fettleibigen Mäusen und ihren mageren Geschwistern sowie von adipösen und schlanken menschlichen Probanden belegen, dass bei Adipositas das Verhältnis der beiden dominierenden Bakterienstämme Bacteroidetes und Firmicutes in Schieflage gerät. Der Mikrobenmix ist dafür verantwortlich, wie gut oder schlecht wir unser Essen ausnutzen und wie viele Kalorien und Nährstoffe aus der Nahrung gezogen werden. Überschüssige Energie wird an die Leber abgegeben und schließlich in Fett umgewandelt und an Bauch, Po und Hüften abgelagert. Die Darmflora gilt mittlerweile als wichtige Schaltstelle für Energiegewinnung und Bildung von Fettdepots. Übergewicht durch bessere Nahrungsverwertung Vor allem die Gruppe der Firmicutes kann selbst aus eigentlich unverdaulichen Nahrungsbestandteilen noch beträchtliche Mengen an Energie rausholen. Steigt die Zahl der Firmicuten an, dann werden mehr Kohlenhydrate von der Darmschleimhaut resorbiert und zunächst in den Körper und dann auf die Hüften geschleust. Nimmt die Zahl dieser „Moppelbakterien“ nur um 20 % zu, dann werden Tag für Tag 10 % mehr Kalorien in den Körper geschleust. Das hört sich zunächst nicht viel an, summiert sich aber im Laufe eines Jahres auf rund acht zusätzliche Kilos. Gleichzeitig geht mit steigenden Pfunden die bakterielle Vielfalt im Verdauungstrakt verloren. Inzwischen weiß man, dass das Mikrobiome bei Übergewichtigen viele Enzyme produzieren kann, die die für den Menschen unverdauliche Polysaccharide abbauen und uns auf diese Weise „helfen“, aus wenig Nahrung viel Energie zu gewinnen. In Zeiten von Hungersnöten und Missernten ein klarer Überlebensvorteil. Heute aber eher unerwünscht. Mangelnde bakterielle Vielfalt bei Übergewicht Doch es existieren noch weitere Merkmale, in denen sich ein „dickes“ von einem „schlanken“ Mikrobiom unterscheidet. Menschen mit Gewichtsproblemen besitzen meistens eine zu geringe Vielfalt der Darmflora, das heißt die Zusammensetzung der Bakteriengemeinschaft ist eintönig und es fehlen zahlreiche gesundheitsförderliche Bakterien oder diese sind unterrepräsentiert. Bei vielen Übergewichtigen findet man deshalb nur wenige Bifidobakterien im Darm und auch die Schleimhaut regenerierenden „Akkermansia muciniphilia“ fehlen. Aktuelle Studien konnten Zusammenhänge herstellen zwischen einer hohen Zahl an Akkermansiabakterien und einem geringen Körpergewicht, einem niedrigeren Körperfettanteil, einem geringeren Risiko für Zuckerkrankheit und metabolischem Syndrom nachweisen. Übergewicht lässt sich „verpflanzen“ Nun stellt sich die Frage nach der Henne und dem Ei. Haben Übergewichtige eine andere Darmflora, weil sie sich anders ernähren, häufiger zu Fastfood und Süßigkeiten greifen? Oder tragen die Mikroorganismen im Darm tatsächlich die Schuld, wenn man die Pfunde nicht mehr loswird? Antworten darauf gab die Übertragung von Kotpellets übergewichtiger Mäuse auf ihre schlanken Artgenossen. Innerhalb kürzester Zeit legten diese – bei gleichem Futter – deutlich an Gewicht zu. Um genetische Faktoren auszuschließen, suchte man nun menschliche Zwillingspaare, von denen einer schlank war und der andere zu Übergewicht neigte und transferierte deren Darmkeime auf zwei Gruppen schlanker Mäuse. Wie erwartet wurden die Tiere mit dem „dicken“ Mikrobiom rasch adipös, die anderen futterten die gleiche Menge Körner und blieben dennoch rank und schlank.&#160; Ist die Darmflora schuld am Jojo-Effekt? Der berüchtigte Jojo-Effekt, das Auf und Ab des Gewichts durch wiederholte Diäten, hat schon so manche Bemühungen um die Bikinifigur zunichte gemacht. Auch hier spielt die Darmflora eine wichtige Rolle, wie eine aktuelle Untersuchung des israelischen Weizmann Institute of Science in Rehovot nahe. Die Wissenschaftler verabreichten zu Übergewicht neigenden Mäusen erst fettreiche Kost, setzten sie anschließend eine Zeit lang auf eine kalorienreduzierte Diät und gaben ihnen dann wieder normales Futter. Kommt Ihnen das bekannt vor? Möglicherweise schon, denn das ist genau das Ernährungsverhalten, das auch viele Menschen mit Übergewicht an den Tag legen. Auch die Mäuse zeigten sehr bald den typischen Jojo-Effekt und nahmen nach wiederholten Diäten rasch wieder zu. Veränderungen im Stoffwechsel, die man jahrelang für die eigentlichen Schuldigen dieser „Gewichtsachterbahn“ gehalten hatte, konnten nach umfangreichen Tests als Ursache ausgeschlossen werden. Obwohl die ehemals fettleibigen Nager nach dem Diätprogramm äußerlich schlank waren, ließen sich bei einer Untersuchung des Mäusekots noch immer Störungen in der Bakterienzusammensetzung feststellen. Sobald die Mäuse wieder ihre normalen Körner fraßen, zogen diese Moppelbakterien erneut extrem viele Kalorien aus dem Futter und packten es den Tieren auf die Hüften. Die Wissenschaftler stellten fest, dass es mindestens 5 bis 6 Monate mit gesunder und ausgewogener Ernährung bedarf, bis auch die Darmflora auf schlank programmiert ist. Und das „Gewichts-Auf-und-Ab“ lässt sich sogar mit Hilfe der Darmbakterien von Maus zu Maus übertragen. Erhielten schlanke Nager mittels Kotpellets die Darmflora der ehemals dicken Diätmäuse, so stellte sich auch bei ihnen der gefürchtete Jojo-Effekt ein – obwohl sie selbst bis dahin keine Fastenkur durchlebt hatten. So lässt sich das Gewicht über den Darm beeinflussen Wer langfristig abnehmen und das Gewicht auf Dauer halten möchte, der muss sich deshalb gut um seine Darmbakterien kümmern. Ob man zu viele Moppelbakterien und zu wenige „rank-und-schlank“-Keime im Darm hat, lässt sich mit einer einfachen Stuhluntersuchung testen Die Vielfalt der Darmbakterien lässt sich auch durch synbiotische Nahrungsergänzungsmittel, also solche, die probiotische Bakterien und präbiotische Ballaststoffe enthalten. Ideal sind Produkte, die viele Keime (15 bis 25 Mrd. Bakterien pro Tagesdosis) enthalten Prinzipiell ist es wichtig, die Vielfalt der Darmflora zu fördern. Dazu ist es wichtig, auch vielfältig zu essen. Wichtige, bakterienfreundliche Nahrungsmittel sind Gemüse, Obst, Nüsse, pflanzliche Öle und Fisch Besonders gut entwickeln sich Darmbakterien, wenn wir präbiotische Ballaststoffe zu uns nehmen. Diese sind unter anderem enthalten in Haferflocken, Hülsenfrüchten, Spargel, Pastinaken, Zwiebeln und Lauch Hier gibt es ein 6-Wochen-Programm, das die Darmflora verbessern kann und eine dauerhafte Gewichtsreduktion wirkungsvoll unterstützt. Wer noch weitere darmfreundliche Rezepte sucht, der sollte mal einen Blick ins Schlank mit Darm Kochbuch werfen Quellen Bäckhed, F. et al. The gut microbiota as an environmental factor that regulates fat storage. Proc. Natl Acad. Sci. USA 101, 15718–15723 (2004). https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15505215?dopt=Abstract Turnbaugh, P. J. et al. An obesity-associated gut microbiome with increased capacity for energy harvest. Nature 444, 1027–1031 (2006). https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17183312?dopt=Abstract Ley, R. E., Turnbaugh, P. J., Klein, S. &#38; Gordon, J. I. Microbial ecology: Human gut microbes associated with obesity. Nature 444, 1022–1023 (2006). https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17183309?dopt=Abstract Turnbaugh, P. J. et al. A core gut microbiome in obese and lean twins. Nature 457, 480–484 (2009). https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2677729/ Thaiss, C. A. et al. Persistent microbiome alterations modulate the rate of post-dieting weight regain. Nature 540, 544–551 (2016). https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27906</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://schlank-mit-darm.de/eine-gesunde-darmflora-gibt-uebergewicht-keine-chance/">Eine gesunde Darmflora gibt Übergewicht keine Chance</a> erschien zuerst auf <a href="https://schlank-mit-darm.de">Gesund mit Darm</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Zu viele Pfunde machen hierzulande jedem zweiten das Leben schwer. Zum Jahresanfang, im Frühjahr oder vor der Bikinisaison werden dann die Bemühungen, Übergewicht zu verlieren, noch mal verstärkt. Laut einer Studie der Techniker Krankenkassen hat jede zweite Frau und jeder vierte Mann schon einmal versucht, mit Hilfe einer Diät abzuspecken. Meistens ohne langfristigen Erfolg. Mindestens sechzig Prozent der Diäten – manche Studien sprechen auch von achtzig Prozent – scheitern und nach wenigen Wochen zeigt die Waage wieder das gleiche Gewicht wie zuvor oder sogar noch mehr. Denn einfach nur weniger essen reicht nicht aus! Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen: Wer dauerhaft abnehmen möchte, muss sich um seine Darmflora kümmern. Denn unsere 100 Billionen Darmkeime tragen entscheidend zur Ausnutzung unserer Nahrung und zur Kalorienaufnahme bei. </p>



<span id="more-1292"></span>



<h4 class="wp-block-heading">Darmflora beeinflusst Gewicht</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Mitte der 2000er Jahre kam erstmals der Verdacht auf, dass es – neben weniger essen und mehr bewegen &#8211; noch weitere Einflussfaktoren geben muss, die an unserer Gewichtsschraube drehen. Amerikanische Forscher stellten fest, dass keimfreie Mäuse magerer waren und weniger Körperfett aufwiesen als Mäuse, die eine herkömmliche <a href="https://schlank-mit-darm.de/kennen-sie-ihre-darmflora-wenn-nein-dann-machen-sie-den-darmtest/">Darmflora</a> besaßen. Wurden die keimfreien Nager nun mit normalen Darmbakterien besiedelt, nahmen sie innerhalb von zwei Wochen deutlich an Gewicht zu, der Körperfettwert stieg ebenso wie der Blutzuckerspiegel. Das erstaunliche: Die Mäuse fraßen nicht mehr &#8211; tatsächlich fraßen sie sogar weniger. Hier kam erstmals der Verdacht auf, dass die Anwesenheit oder Abwesenheit von Darmbakterien unser Gewicht entscheidend beeinflussen könnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommt Ihnen das eventuell auch bekannt vor? Nicht nur bei
Mäusen, auch bei unseren Mitmenschen gibt es solche, die bessere Futterverwerter
sind. Denen es schwerfällt, ihr Gewicht zu halten, obwohl sie immer wieder
behaupten, sie würden doch gar nicht mehr essen als andere. Dass das keine
faule Ausrede für mangelnde Selbstbeherrschung sein muss, sondern dass
Übergewicht tatsächlich in einer veränderten Darmflora begründet sein kann, belegt
die aktuelle Mikrobiomforschung. Denn offensichtlich gibt es tatsächlich
deutliche Unterschiede in der Zusammensetzung der Darmflora zwischen guten und
schlechten „Futterverwertern“.&nbsp; </p>



<h4 class="wp-block-heading">Darmflora als Schaltstelle für Fettdepots</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Darauf stieß ein Forscherteam um den Biologen Jeffrey Gordon
in den Laboren der Washington Universität in St. Louis. Vergleiche der
Darmflora von fettleibigen Mäusen und ihren mageren Geschwistern sowie von
adipösen und schlanken menschlichen Probanden belegen, dass bei Adipositas das
Verhältnis der beiden dominierenden Bakterienstämme Bacteroidetes und
Firmicutes in Schieflage gerät. Der Mikrobenmix ist dafür verantwortlich, wie
gut oder schlecht wir unser Essen ausnutzen und wie viele Kalorien und Nährstoffe
aus der Nahrung gezogen werden. Überschüssige Energie wird an die Leber
abgegeben und schließlich in Fett umgewandelt und an Bauch, Po und Hüften
abgelagert. Die Darmflora gilt mittlerweile als wichtige Schaltstelle für
Energiegewinnung und Bildung von Fettdepots. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Übergewicht durch bessere Nahrungsverwertung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Vor allem die Gruppe der Firmicutes kann selbst aus
eigentlich unverdaulichen Nahrungsbestandteilen noch beträchtliche Mengen an
Energie rausholen. Steigt die Zahl der Firmicuten an, dann werden mehr
Kohlenhydrate von der Darmschleimhaut resorbiert und zunächst in den Körper und
dann auf die Hüften geschleust. Nimmt die Zahl dieser „Moppelbakterien“ nur um
20 % zu, dann werden Tag für Tag 10 % mehr Kalorien in den Körper geschleust.
Das hört sich zunächst nicht viel an, summiert sich aber im Laufe eines Jahres
auf rund acht zusätzliche Kilos. Gleichzeitig geht mit steigenden Pfunden die
bakterielle Vielfalt im Verdauungstrakt verloren. Inzwischen weiß man, dass das
Mikrobiome bei Übergewichtigen viele Enzyme produzieren kann, die die für den
Menschen unverdauliche Polysaccharide abbauen und uns auf diese Weise „helfen“,
aus wenig Nahrung viel Energie zu gewinnen. In Zeiten von Hungersnöten und
Missernten ein klarer Überlebensvorteil. Heute aber eher unerwünscht. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Mangelnde bakterielle Vielfalt bei Übergewicht</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Doch es existieren noch weitere Merkmale, in denen sich ein
„dickes“ von einem „schlanken“ Mikrobiom unterscheidet. Menschen mit
Gewichtsproblemen besitzen meistens eine zu geringe Vielfalt der Darmflora, das
heißt die Zusammensetzung der Bakteriengemeinschaft ist eintönig und es fehlen
zahlreiche gesundheitsförderliche Bakterien oder diese sind unterrepräsentiert.
Bei vielen Übergewichtigen findet man deshalb nur wenige Bifidobakterien im
Darm und auch die Schleimhaut regenerierenden „Akkermansia muciniphilia“
fehlen. Aktuelle Studien konnten Zusammenhänge herstellen zwischen einer hohen
Zahl an Akkermansiabakterien und einem geringen Körpergewicht, einem
niedrigeren Körperfettanteil, einem geringeren Risiko für Zuckerkrankheit und
metabolischem Syndrom nachweisen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Übergewicht lässt sich „verpflanzen“</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Nun stellt sich die Frage nach der Henne und dem Ei. Haben
Übergewichtige eine andere Darmflora, weil sie sich anders ernähren, häufiger
zu Fastfood und Süßigkeiten greifen? Oder tragen die Mikroorganismen im Darm
tatsächlich die Schuld, wenn man die Pfunde nicht mehr loswird? Antworten
darauf gab die Übertragung von Kotpellets übergewichtiger Mäuse auf ihre
schlanken Artgenossen. Innerhalb kürzester Zeit legten diese – bei gleichem
Futter – deutlich an Gewicht zu. Um genetische Faktoren auszuschließen, suchte
man nun menschliche Zwillingspaare, von denen einer schlank war und der andere
zu Übergewicht neigte und transferierte deren Darmkeime auf zwei Gruppen
schlanker Mäuse. Wie erwartet wurden die Tiere mit dem „dicken“ Mikrobiom rasch
adipös, die anderen futterten die gleiche Menge Körner und blieben dennoch rank
und schlank.&nbsp; </p>



<h4 class="wp-block-heading">Ist die Darmflora schuld am Jojo-Effekt?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der berüchtigte Jojo-Effekt, das Auf und Ab des Gewichts
durch wiederholte Diäten, hat schon so manche Bemühungen um die Bikinifigur
zunichte gemacht. Auch hier spielt die Darmflora eine wichtige Rolle, wie eine
aktuelle Untersuchung des israelischen Weizmann Institute of Science in Rehovot
nahe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wissenschaftler verabreichten zu Übergewicht neigenden
Mäusen erst fettreiche Kost, setzten sie anschließend eine Zeit lang auf eine
kalorienreduzierte Diät und gaben ihnen dann wieder normales Futter. Kommt
Ihnen das bekannt vor? Möglicherweise schon, denn das ist genau das
Ernährungsverhalten, das auch viele Menschen mit Übergewicht an den Tag legen.
Auch die Mäuse zeigten sehr bald den typischen Jojo-Effekt und nahmen nach
wiederholten Diäten rasch wieder zu. Veränderungen im Stoffwechsel, die man
jahrelang für die eigentlichen Schuldigen dieser „Gewichtsachterbahn“ gehalten
hatte, konnten nach umfangreichen Tests als Ursache ausgeschlossen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl die ehemals fettleibigen Nager nach dem Diätprogramm
äußerlich schlank waren, ließen sich bei einer Untersuchung des Mäusekots noch
immer Störungen in der Bakterienzusammensetzung feststellen. Sobald die Mäuse
wieder ihre normalen Körner fraßen, zogen diese Moppelbakterien erneut extrem
viele Kalorien aus dem Futter und packten es den Tieren auf die Hüften. Die
Wissenschaftler stellten fest, dass es mindestens 5 bis 6 Monate mit gesunder
und ausgewogener Ernährung bedarf, bis auch die Darmflora auf schlank
programmiert ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das „Gewichts-Auf-und-Ab“ lässt sich sogar mit Hilfe der
Darmbakterien von Maus zu Maus übertragen. Erhielten schlanke Nager mittels
Kotpellets die Darmflora der ehemals dicken Diätmäuse, so stellte sich auch bei
ihnen der gefürchtete Jojo-Effekt ein – obwohl sie selbst bis dahin keine
Fastenkur durchlebt hatten. </p>



<h4 class="wp-block-heading">So lässt sich das Gewicht über den Darm beeinflussen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wer langfristig abnehmen und das Gewicht auf Dauer halten
möchte, der muss sich deshalb gut um seine Darmbakterien kümmern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob man zu viele Moppelbakterien und zu wenige „rank-und-schlank“-Keime im Darm hat, lässt sich mit einer einfachen Stuhluntersuchung testen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vielfalt der Darmbakterien lässt sich auch durch synbiotische Nahrungsergänzungsmittel, also solche, die probiotische Bakterien und präbiotische Ballaststoffe enthalten. Ideal sind Produkte, die viele Keime (15 bis 25 Mrd. Bakterien pro Tagesdosis) enthalten</p>



<p class="wp-block-paragraph">Prinzipiell ist es wichtig, die Vielfalt der Darmflora zu fördern. Dazu ist es wichtig, auch vielfältig zu essen. Wichtige, bakterienfreundliche Nahrungsmittel sind Gemüse, Obst, Nüsse, pflanzliche Öle und Fisch</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders gut entwickeln sich Darmbakterien, wenn wir präbiotische Ballaststoffe zu uns nehmen. Diese sind unter anderem enthalten in Haferflocken, Hülsenfrüchten, Spargel, Pastinaken, Zwiebeln und Lauch</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier gibt es ein 6-Wochen-Programm, das die Darmflora verbessern kann und eine dauerhafte Gewichtsreduktion wirkungsvoll unterstützt. Wer noch weitere darmfreundliche Rezepte sucht, der sollte mal einen Blick ins Schlank mit Darm Kochbuch werfen </p>



<h4 class="wp-block-heading">Quellen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Bäckhed, F. et al. The gut microbiota as an environmental factor that regulates fat storage. Proc. Natl Acad. Sci. USA 101, 15718–15723 (2004). <a aria-label="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15505215?dopt=Abstract (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15505215?dopt=Abstract" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15505215?dopt=Abstract</a> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Turnbaugh, P. J. et al. An obesity-associated gut microbiome with increased capacity for energy harvest. Nature 444, 1027–1031 (2006). <a aria-label="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17183312?dopt=Abstract (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17183312?dopt=Abstract" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17183312?dopt=Abstract</a> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ley, R. E., Turnbaugh, P. J., Klein, S. &amp; Gordon, J. I. Microbial ecology: Human gut microbes associated with obesity. Nature 444, 1022–1023 (2006). <a aria-label="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17183309?dopt=Abstract (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17183309?dopt=Abstract" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17183309?dopt=Abstract</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Turnbaugh, P. J. et al. A core gut microbiome in obese and lean twins. Nature 457, 480–484 (2009). <a aria-label="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2677729/ (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2677729/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2677729/</a> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Thaiss, C. A. et al. Persistent microbiome alterations modulate the rate of post-dieting weight regain. Nature 540, 544–551 (2016). <a aria-label="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27906 (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27906" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27906</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://schlank-mit-darm.de/eine-gesunde-darmflora-gibt-uebergewicht-keine-chance/">Eine gesunde Darmflora gibt Übergewicht keine Chance</a> erschien zuerst auf <a href="https://schlank-mit-darm.de">Gesund mit Darm</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Darmbakterien helfen beim Abnehmen</title>
		<link>https://schlank-mit-darm.de/darmbakterien-helfen-beim-abnehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lilemira]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jun 2019 11:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles Darmgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Darmflora]]></category>
		<category><![CDATA[Gewicht]]></category>
		<category><![CDATA[Gewichtsreduktion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://schlank-mit-darm.de/?p=469</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer abnehmen möchte, sollte sich gut um die 100 Billionen Bakterien im Darm kümmern.Ja, es gibt sie wirklich! Die Mitmenschen, die ein Stück Torte nur anschauen müssen und schon landet es auf der Hüfte. Die, denen es schwerfällt, ihr Gewicht zu halten, obwohl sie immer wieder behaupten, sie würden doch gar nicht mehr essen als andere. Bisher wurden sie belächelt. Doch nun bekommen sie Rückendeckung aus der Mikrobiomforschung. Denn offensichtlich gibt es deutliche Unterschiede in der Zusammensetzung der Darmflora zwischen guten und schlechten „Futterverwertern“. Darauf stieß ein Forscherteam um den Biologen Jeffrey Gordon in den Laboren der Washington Universität in St. Louis. Vergleiche der Darmflora von fettleibigen Mäusen und ihren mageren Geschwistern sowie von adipösen und schlanken menschlichen Probanden belegen, dass bei Adipositas das Verhältnis der beiden dominierenden Bakterienstämme Bacteroidetes und Firmicutes in Schieflage gerät. Der Mikrobenmix ist dafür verantwortlich, wie gut oder schlecht wir unser Essen ausnutzen und wie viele Kalorien aus der Nahrung gezogen werden. Nimmt die Zahl der Firmicuten nur um 20 % zu, dann werden Tag für Tag 10 % mehr Kalorien in den Körper geschleust. Das hört sich zunächst nicht viel an, summiert sich aber im Laufe eines Jahres auf rund acht zusätzliche Kilos. Gleichzeitig geht mit steigenden Pfunden die bakterielle Vielfalt im Verdauungstrakt verloren. Wenn Sie wissen wollen, ob auch in Ihrer Darmflora ein Missverhältnis zwischen schlankmachenden Bacteroidetes und Übergewicht fördernden Firmicutes besteht, können Sie das mit dem Darm-schlank-Index überprüfen. Übergewicht durch Darmflora übertragbar Nun stellt sich die Frage nach der Henne und dem Ei. Haben Übergewichtige eine andere Darmflora, weil sie sich anders ernähren, häufiger zu Fastfood und Süßigkeiten greifen? Oder tragen die Mikroorganismen im Darm tatsächlich die Schuld, wenn man die Pfunde nicht mehr loswird und das Abnehmen schwer fällt? Antworten darauf gab die Übertragung von Kotpellets übergewichtiger Mäuse auf ihre schlanken Artgenossen. Innerhalb kürzester Zeit legten diese – bei gleichem Futter – deutlich an Gewicht zu. Um genetische Faktoren auszuschließen, suchte man nun menschliche Zwillingspaare, von denen einer schlank war und der andere zu Übergewicht neigte und transferierte deren Darmkeime auf zwei Gruppen schlanker Mäuse. Wie erwartet wurden die Tiere mit dem „dicken“ Mikrobiom rasch adipös, die anderen futterten die gleiche Menge Körner und blieben dennoch rank und schlank. Doch was stört die natürliche Balance im Darm? Der Verdacht fällt schnell auf unseren modernen westlichen Lebensstil mit einer ballaststoffarmen und fettreichen Ernährung. Denn die schlankmachenden Keime im Darm benötigen spezielle Pflanzenfasern, so genannte Präbiotika, um zu wachsen und zu gedeihen. Enthalten sind diese unter anderem in Hülsenfrüchten, Pastinaken, Schwarzwurzeln, Endiviensalat und Lauchgemüse, Nahrungsmittel also, die man in der modernen Fastfoodküche meist vergeblich sucht. Antibiotika fördern Übergewicht Aber auch Antibiotika haben die Mikrobiomforscher ins Visier genommen, denn nichts stört den Darmfrieden so nachhaltig wie die Keimkiller. Aus der Viehzucht weiß man seit den 1940er Jahren, dass niedrig dosierte Antibiotika zu schnelleren Masterfolgen führen. Auch beim Menschen lassen sich die Folgen an der Waage ablesen: Babys, die in den ersten 6 Lebensmonaten Antibiotika erhielten, waren im Alter von drei Jahren sowie zur Einschulung häufiger übergewichtig. Erwachsenen geht es &#8211; trotz ihrer deutlich stabileren Darmflora &#8211; ähnlich. Von 48 Männern, die sich nach einer Operation einer sechswöchigen Antibiotikabehandlung unterziehen mussten, wiesen ein Jahr später 17 Personen einen Anstieg des BMI (Body Mass Index) um mehr als zehn Prozent auf, 5 waren sogar adipös geworden. Bei den 48 Männern der Vergleichsgruppe, die keine Medikamente erhielten, ließ sich nur bei einer Person eine Gewichtszunahme feststellen. Kümmert man sich nach einer Antibiotikabehandlung nicht um die Regeneration der Darmflora, dauert es mindestens sechs Monate, bis der ursprüngliche Zustand weitgehend wiederhergestellt ist. Bei zwei oder mehr Therapien innerhalb eines Jahres weist die Reihe der Mikroorganismen auch zwei Jahre später noch deutliche Lücken auf, die dann nicht selten von Stämmen besetzt werden, die Entzündungen und Stoffwechselstörungen fördern. Darmflora reagiert schnell auf gesunde Ernährung Was liegt also näher, als Ordnung in den Darm zu bringen, wenn man abnehmen möchte? Wird die Ernährung umgestellt, lassen sich bereits nach wenigen Tagen messbare Veränderungen feststellen. Die Diversität der Darmflora nimmt zu, das Verhältnis zwischen Bacteroidetes und Firmicutes entwickelt sich günstig und Entzündungen gehen zurück, sobald mehr Ballaststoffe und weniger Fett, Süßstoffe und Emulgatoren auf den Teller kommen. Unterstützt werden kann diese günstige Entwicklung auch durch Synbiotika, also Nahrungsergänzungspräparate, die sowohl darmfreundliche Keime als auch Präbiotika als „Bakterienfutter“ enthielten.Etwas weniger Hygiene, etwas mehr Schmutz, etwas weniger Stress, etwas mehr Bewegung und häufiger mal wieder selber kochen – das alles kann dazu beitragen, aus einer öden Darmflora wieder blühenden Bakterien-Landschaften zu machen. Durchhaltevermögen ist aber notwendig, denn bis sich das Mikrobiom stabilisiert hat, kann es Monate dauern. Weitere Informationen finden Sie hier: Literatur: Baeckhed F. Programming of host metabolism by the gut microbiota. Ann Nutr Metab 2011; 58 (Suppl. 2): 44–52 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21846980 Robles Alonso V, Guarner F. Linking the gut microbiota to human health. Br J Nutr 2013; 109 (Suppl. 2): S21–26 Ley RE, Turnbaugh PJ, Klein S, Gordon JI. Microbial ecology: human gut microbes associated with obesity. Nature 2006; 444: 1022–1023Jumpertz R, Le DS, Turnbaugh PJ et al. Energybalance studies reveal associations between gut microbes, caloric load, and nutrient absorption in humans. Am J Clin Nutr 2011; 94:58–65 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21543530 Santacruz A, Collado MC, García-Valdés L. Gut microbiota composition is associated with body weight, weight gain, and biochemical parameters in pregnant women. Br J Nutr 2010; 104: 83–92 Trasande L, Blustein J, Liu M. Infant antibiotic exposures and early-life body mass. Int J Obes (Lond) 2013; 37: 16–23 Thuny F, Richet H, Casalta JP et al. Vancomycin treatment of infective endocarditis is linked with recently acquired obesity. PLoS One 2010; 5: e9074https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0009074 Kadooka Y, Sato M, Imaizumi K. Regulation of abdominal adiposity by probiotics (Lactobacillus gasseri SBT2055) in adults with obese tendencies in a randomized controlled trial. Eur J Clin Nutr 2010; 64: 636–643 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20216555 Sanchez M, Darimont C, Drapeau V. et al. Effect of Lactobacillus rhamnosus CGMCC1.3724 supplementation on weight loss and maintenance in obese men and women. Br J Nutr 2014; 111: 1507–1519</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://schlank-mit-darm.de/darmbakterien-helfen-beim-abnehmen/">Darmbakterien helfen beim Abnehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://schlank-mit-darm.de">Gesund mit Darm</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer abnehmen möchte, sollte sich gut um die 100 Billionen Bakterien im Darm kümmern.<br>Ja, es gibt sie wirklich! Die Mitmenschen, die ein Stück Torte nur anschauen müssen und schon landet es auf der Hüfte. Die, denen es schwerfällt, ihr Gewicht zu halten, obwohl sie immer wieder behaupten, sie würden doch gar nicht mehr essen als andere. Bisher wurden sie belächelt. Doch nun bekommen sie Rückendeckung aus der Mikrobiomforschung. Denn offensichtlich gibt es deutliche Unterschiede in der Zusammensetzung der Darmflora zwischen guten und schlechten „Futterverwertern“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darauf stieß ein Forscherteam um den Biologen Jeffrey Gordon in den Laboren der Washington Universität in St. Louis. Vergleiche der Darmflora von fettleibigen Mäusen und ihren mageren Geschwistern sowie von adipösen und schlanken menschlichen Probanden belegen, dass bei Adipositas das Verhältnis der beiden dominierenden Bakterienstämme Bacteroidetes und Firmicutes in Schieflage gerät. Der Mikrobenmix ist dafür verantwortlich, wie gut oder schlecht wir unser Essen ausnutzen und wie viele Kalorien aus der Nahrung gezogen werden. Nimmt die Zahl der Firmicuten nur um 20 % zu, dann werden Tag für Tag 10 % mehr Kalorien in den Körper geschleust. Das hört sich zunächst nicht viel an, summiert sich aber im Laufe eines Jahres auf rund acht zusätzliche Kilos. Gleichzeitig geht mit steigenden Pfunden die bakterielle Vielfalt im Verdauungstrakt verloren.</p>



<span id="more-469"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie wissen wollen, ob auch in Ihrer Darmflora ein Missverhältnis zwischen schlankmachenden Bacteroidetes und Übergewicht fördernden Firmicutes besteht, können Sie das mit dem Darm-schlank-Index <img decoding="async" width="1" height="1" style="border:none !important; margin:0px !important;" alt="" src="//ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=bleibjungde-21&amp;l=am2&amp;o=3&amp;a=B07Q451R98" border="0"> überprüfen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Übergewicht durch Darmflora übertragbar</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nun stellt sich die Frage nach der Henne und dem Ei. Haben Übergewichtige eine andere Darmflora, weil sie sich anders ernähren, häufiger zu Fastfood und Süßigkeiten greifen? Oder tragen die Mikroorganismen im Darm tatsächlich die Schuld, wenn man die Pfunde nicht mehr loswird und das Abnehmen schwer fällt? Antworten darauf gab die Übertragung von Kotpellets übergewichtiger Mäuse auf ihre schlanken Artgenossen. Innerhalb kürzester Zeit legten diese – bei gleichem Futter – deutlich an Gewicht zu. Um genetische Faktoren auszuschließen, suchte man nun menschliche Zwillingspaare, von denen einer schlank war und der andere zu Übergewicht neigte und transferierte deren Darmkeime auf zwei Gruppen schlanker Mäuse. Wie erwartet wurden die Tiere mit dem „dicken“ Mikrobiom rasch adipös, die anderen futterten die gleiche Menge Körner und blieben dennoch rank und schlank.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch was stört die natürliche Balance im Darm? Der Verdacht fällt schnell auf unseren modernen westlichen Lebensstil mit einer ballaststoffarmen und fettreichen Ernährung. Denn die schlankmachenden Keime im Darm benötigen spezielle Pflanzenfasern, so genannte Präbiotika, um zu wachsen und zu gedeihen. Enthalten sind diese unter anderem in Hülsenfrüchten, Pastinaken, Schwarzwurzeln, Endiviensalat und Lauchgemüse, Nahrungsmittel also, die man in der modernen Fastfoodküche meist vergeblich sucht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Antibiotika fördern Übergewicht</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Aber auch Antibiotika haben die Mikrobiomforscher ins Visier genommen, denn nichts stört den Darmfrieden so nachhaltig wie die Keimkiller. Aus der Viehzucht weiß man seit den 1940er Jahren, dass niedrig dosierte Antibiotika zu schnelleren Masterfolgen führen. Auch beim Menschen lassen sich die Folgen an der Waage ablesen: Babys, die in den ersten 6 Lebensmonaten Antibiotika erhielten, waren im Alter von drei Jahren sowie zur Einschulung häufiger übergewichtig. Erwachsenen geht es &#8211; trotz ihrer deutlich stabileren Darmflora &#8211; ähnlich. Von 48 Männern, die sich nach einer Operation einer sechswöchigen Antibiotikabehandlung unterziehen mussten, wiesen ein Jahr später 17 Personen einen Anstieg des BMI (Body Mass Index) um mehr als zehn Prozent auf, 5 waren sogar adipös geworden. Bei den 48 Männern der Vergleichsgruppe, die keine Medikamente erhielten, ließ sich nur bei einer Person eine Gewichtszunahme feststellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kümmert man sich nach einer Antibiotikabehandlung nicht um die Regeneration der Darmflora, dauert es mindestens sechs Monate, bis der ursprüngliche Zustand weitgehend wiederhergestellt ist. Bei zwei oder mehr Therapien innerhalb eines Jahres weist die Reihe der Mikroorganismen auch zwei Jahre später noch deutliche Lücken auf, die dann nicht selten von Stämmen besetzt werden, die Entzündungen und Stoffwechselstörungen fördern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Darmflora reagiert schnell auf gesunde Ernährung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Was liegt also näher, als Ordnung in den Darm zu bringen, wenn man abnehmen möchte? Wird die Ernährung umgestellt, lassen sich bereits nach wenigen Tagen messbare Veränderungen feststellen. Die Diversität der Darmflora nimmt zu, das Verhältnis zwischen Bacteroidetes und Firmicutes entwickelt sich günstig und Entzündungen gehen zurück, sobald mehr Ballaststoffe und weniger Fett, Süßstoffe und Emulgatoren auf den Teller kommen. Unterstützt werden kann diese günstige Entwicklung auch durch Synbiotika, also Nahrungsergänzungspräparate, die sowohl darmfreundliche Keime als auch Präbiotika als „Bakterienfutter“ enthielten.<br>Etwas weniger Hygiene, etwas mehr Schmutz, etwas weniger Stress, etwas mehr Bewegung und häufiger mal wieder selber kochen – das alles kann dazu beitragen, aus einer öden Darmflora wieder blühenden Bakterien-Landschaften zu machen. Durchhaltevermögen ist aber notwendig, denn bis sich das Mikrobiom stabilisiert hat, kann es Monate dauern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen finden Sie hier:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Literatur:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Baeckhed F. Programming of host metabolism by the gut microbiota. Ann Nutr Metab 2011; 58 (Suppl. 2): 44–52 <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21846980" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21846980</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Robles Alonso V, Guarner F. Linking the gut microbiota to human health. Br J Nutr 2013; 109 (Suppl. 2): S21–26</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ley RE, Turnbaugh PJ, Klein S, Gordon JI. Microbial ecology: human gut microbes associated with obesity. Nature 2006; 444: 1022–1023<br>Jumpertz R, Le DS, Turnbaugh PJ et al. Energybalance studies reveal associations between gut microbes, caloric load, and nutrient absorption in humans. Am J Clin Nutr 2011; 94:58–65 <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21543530" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21543530</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Santacruz A, Collado MC, García-Valdés L. Gut microbiota composition is associated with body weight, weight gain, and biochemical parameters in pregnant women. Br J Nutr 2010; 104: 83–92</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trasande L, Blustein J, Liu M. Infant antibiotic exposures and early-life body mass. Int J Obes (Lond) 2013; 37: 16–23</p>



<p class="wp-block-paragraph">Thuny F, Richet H, Casalta JP et al. Vancomycin treatment of infective endocarditis is linked with recently acquired obesity. PLoS One 2010; 5: e9074<br><a href="https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0009074" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0009074</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kadooka Y, Sato M, Imaizumi K. Regulation of abdominal adiposity by probiotics (Lactobacillus gasseri SBT2055) in adults with obese tendencies in a randomized controlled trial. Eur J Clin Nutr 2010; 64: 636–643 <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20216555" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20216555 </a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sanchez M, Darimont C, Drapeau V. et al. Effect of Lactobacillus rhamnosus CGMCC1.3724 supplementation on weight loss and maintenance in obese men and women. Br J Nutr 2014; 111: 1507–1519</p>
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		<item>
		<title>Studie zeigt: Synbiotikum kann Darmflora auf schlank programmieren und Gewicht senken</title>
		<link>https://schlank-mit-darm.de/studie-zeigt-synbiotikum-kann-darmflora-auf-schlank-programmieren-und-gewicht-senken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lilemira]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 May 2019 12:00:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles Darmgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Darmkur]]></category>
		<category><![CDATA[Gew]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://schlank-mit-darm.de/?p=486</guid>

					<description><![CDATA[<p>Übergewicht kann mit einer Störung der Darmflora (Mikrobiom) zusammenhängen. Wir konnten in einer aktuellen Studie zeigen, dass sich mit Hilfe eines synbiotischen Nahrungsergänzungsmittels (Darmkur) die Darmflora auf „schlank“ programmieren lässt und dadurch die Gewichtsreduktion sinnvoll unterstützt werden kann. Änderung der Darmflora gehen oft einer Gewichtsabnahme voraus. Die Gewichtsreduktion setzt mit Verzögerung von 6 bis 8 Wochen ein. Deshalb sollten sowohl Ernährungsumstellungen als auch die Einnahme synbiotischer Nahrungsergänzungsmittel (Darmkur) langfristig erfolgen. Die Kombination mit einer darmfreundlichen Ernährung ist in jedem Fall sinnvoll und unterstützt die Optimierung der Darmflora. Wenn Sie wissen wollen, ob auch in Ihrer Darmflora ein Missverhältnis zwischen schlankmachenden Bacteroidetes und Übergewicht fördernden Firmicutes besteht, können Sie das mit einem Darmtest überprüfen. Von Moppel-Bakterien und Schlank-Keimen 2006 entdeckten amerikanische Forscher erstmals, dass sich die Darmflora fettleibiger Mäuse und ihrer mageren Artgenossen, ebenso wie die Darmflora von adipösen und schlanken menschlichen Probanden deutlich unterscheidet. Bei Adipositas ist das Verhältnis der beiden dominierenden Bakterienstämme Bacteroidetes und Firmicutes in Schieflage geraten. Der Mikrobenmix ist dafür verantwortlich, wie gut oder schlecht wir unser Essen ausnutzen und wie viele Kalorien aus der Nahrung gezogen werden. Nimmt die Zahl der Firmicuten nur um 20 % zu, werden Tag für Tag 10 % mehr Kalorien in den Körper geschleust. Das hört sich zunächst nicht viel an. Doch im Laufe eines Jahres summieren sich die Kalorien auf rund acht zusätzliche Kilos. Studie zeigt Rückgang der Moppelbakterien durch Synbiotikum Doch diese ungute Bakterienverteilung im Darm lässt sich ändern. Das belegt eine plazebokontrollierte Untersuchung der Hochschule Coburg an 19 stark übergewichtigen Teilnehmern (Durchschnittsgewicht 110 kg). Sie nahmen insgesamt vier Wochen ein synbiotisches Nahrungsergänzungsmittel ein. Bereits nach vier Wochen ließ sich das Verhältnis von Bacteroidetes zu Firmicutes im Darm um das Fünffache zugunsten der schlankmachenden Bacteroidetes steigern. Der Wert in der Plazebogruppe blieb dagegen weitgehend unverändert. In den ersten vier Wochen war die Gewichtsabnahme aber in beiden Gruppen nur minimal. Im letzten Drittel der Studie reduzierte sich das Gewicht in der Behandlungsgruppe (ohne Diätempfehlungen) von 110,03 kg auf 106,41. Das entspricht einem durchschnittlichen Gewichtsverlust von 3,62 kg in vier Wochen. In der Kontrollgruppe sank das Gewicht nur um rund 1,45 kg, war also nicht signifikant. Antibiotika erhöhen Risiko für Übergewicht Veränderungen der Darmflora (Dysbiose) gehen Erkrankungen, Allergien, Neurodermitis oder Zuckerkrankheit und auch Übergewicht oft um Monate, teilweise um Jahre voraus. Mehrere Untersuchungen zeigen, dass eine Dysbiose, beispielsweise hervorgerufen durch eine Antibiotikatherapie, das Risiko für Adipositas bei Kindern und Erwachsenen erhöht. Erst muss sich die Darmflora ändern, dann sinkt das Gewicht Es ist anzunehmen, dass nicht nur die Dysbiose der Gewichtszunahme vorausgeht. Auch für eine Gewichtsabnahme muss sich auch zunächst die Zusammensetzung des Mikrobioms verändern. Erst dann lassen sich langfristige und nachhaltige günstige Effekte auf Gewicht und Gesundheit erzielen. Und möglicherweise benötigen auch diese (positiven) mikrobiellen Veränderungen Wochen oder Monate Vorlauf, bevor sich Veränderungen in Gewicht, Zucker- oder Fettstoffwechsel feststellen lassen.Unterstützt werden kann die Einnahme von synbiotischen Nahrungsergänzungsmitteln auch durch eine darmfreundliche Ernährung. Diese sollte einen hohen Anteil an präbiotischen Ballaststoffen und probiotischen Lebensmitteln. Unterstützung bei der Ernährungsumstellung gibt das Online-Ernährungscoaching &#8222;Gesund mit Darm&#8220;. Die Kosten werden von den meisten gesetzlichen Krankenkassen anteilig oder auch zu 100% übernommen. Candela M, Rampelli S, Turroni S et al. (2012) Unbalance of intestinal microbiota in atopic children. BMC Microbiology 12: 95 Ley RE, Turnbaugh PJ, Klein S, Gordon JI (2006) Microbial ecology: human gut microbes associated with obesity. Nature 444: 1022–1023</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Übergewicht kann mit einer Störung der Darmflora (Mikrobiom) zusammenhängen. Wir konnten in einer aktuellen Studie zeigen, dass sich mit Hilfe eines synbiotischen Nahrungsergänzungsmittels (Darmkur) die Darmflora auf „schlank“ programmieren lässt und dadurch die Gewichtsreduktion sinnvoll unterstützt werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Änderung der Darmflora gehen oft einer Gewichtsabnahme voraus. Die Gewichtsreduktion setzt mit Verzögerung von 6 bis 8 Wochen ein. Deshalb sollten sowohl Ernährungsumstellungen als auch die Einnahme synbiotischer Nahrungsergänzungsmittel (Darmkur) langfristig erfolgen. Die Kombination mit einer darmfreundlichen Ernährung ist in jedem Fall sinnvoll und unterstützt die Optimierung der Darmflora.</p>



<span id="more-486"></span>



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<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie wissen wollen, ob auch in Ihrer Darmflora ein Missverhältnis zwischen schlankmachenden Bacteroidetes und Übergewicht fördernden Firmicutes besteht, können Sie das mit einem Darmtest überprüfen.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Von Moppel-Bakterien und Schlank-Keimen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">2006 entdeckten amerikanische Forscher erstmals, dass sich die Darmflora fettleibiger Mäuse und ihrer mageren Artgenossen, ebenso wie die Darmflora von adipösen und schlanken menschlichen Probanden deutlich unterscheidet. Bei Adipositas ist das Verhältnis der beiden dominierenden Bakterienstämme Bacteroidetes und Firmicutes in Schieflage geraten. Der Mikrobenmix ist dafür verantwortlich, wie gut oder schlecht wir unser Essen ausnutzen und wie viele Kalorien aus der Nahrung gezogen werden. Nimmt die Zahl der Firmicuten nur um 20 % zu, werden Tag für Tag 10 % mehr Kalorien in den Körper geschleust. Das hört sich zunächst nicht viel an. Doch im Laufe eines Jahres summieren sich die Kalorien auf rund acht zusätzliche Kilos.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Studie zeigt Rückgang der Moppelbakterien durch Synbiotikum</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Doch diese ungute Bakterienverteilung im Darm lässt sich ändern. Das belegt eine plazebokontrollierte Untersuchung der Hochschule Coburg an 19 stark übergewichtigen Teilnehmern (Durchschnittsgewicht 110 kg). Sie nahmen insgesamt vier Wochen ein synbiotisches Nahrungsergänzungsmittel ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits nach vier Wochen ließ sich das Verhältnis von Bacteroidetes zu Firmicutes im Darm um das Fünffache zugunsten der schlankmachenden Bacteroidetes steigern. Der Wert in der Plazebogruppe blieb dagegen weitgehend unverändert. In den ersten vier Wochen war die Gewichtsabnahme aber in beiden Gruppen nur minimal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im letzten Drittel der Studie reduzierte sich das Gewicht in der Behandlungsgruppe (ohne Diätempfehlungen) von 110,03 kg auf 106,41. Das entspricht einem durchschnittlichen Gewichtsverlust von 3,62 kg in vier Wochen. In der Kontrollgruppe sank das Gewicht nur um rund 1,45 kg, war also nicht signifikant.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Antibiotika erhöhen Risiko für Übergewicht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Veränderungen der Darmflora (Dysbiose) gehen Erkrankungen, Allergien, Neurodermitis oder Zuckerkrankheit und auch Übergewicht oft um Monate, teilweise um Jahre voraus. Mehrere Untersuchungen zeigen, dass eine Dysbiose, beispielsweise hervorgerufen durch eine Antibiotikatherapie, das Risiko für Adipositas bei Kindern und Erwachsenen erhöht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erst muss sich die Darmflora ändern, dann sinkt das Gewicht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist anzunehmen, dass nicht nur die Dysbiose der Gewichtszunahme vorausgeht. Auch für eine Gewichtsabnahme muss sich auch zunächst die Zusammensetzung des Mikrobioms verändern. Erst dann lassen sich langfristige und nachhaltige günstige Effekte auf Gewicht und Gesundheit erzielen. Und möglicherweise benötigen auch diese (positiven) mikrobiellen Veränderungen Wochen oder Monate Vorlauf, bevor sich Veränderungen in Gewicht, Zucker- oder Fettstoffwechsel feststellen lassen.<br>Unterstützt werden kann die Einnahme von synbiotischen Nahrungsergänzungsmitteln auch durch eine darmfreundliche Ernährung. Diese sollte einen hohen Anteil an präbiotischen Ballaststoffen und probiotischen Lebensmitteln. Unterstützung bei der Ernährungsumstellung gibt das Online-Ernährungscoaching &#8222;Gesund mit Darm&#8220;. Die Kosten werden von den meisten gesetzlichen Krankenkassen anteilig oder auch zu 100% übernommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Candela M, Rampelli S, Turroni S et al. (2012) Unbalance of intestinal microbiota in atopic children. BMC Microbiology 12: 95</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ley RE, Turnbaugh PJ, Klein S, Gordon JI (2006) Microbial ecology: human gut microbes associated with obesity. Nature 444: 1022–1023</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://schlank-mit-darm.de/studie-zeigt-synbiotikum-kann-darmflora-auf-schlank-programmieren-und-gewicht-senken/">Studie zeigt: Synbiotikum kann Darmflora auf schlank programmieren und Gewicht senken</a> erschien zuerst auf <a href="https://schlank-mit-darm.de">Gesund mit Darm</a>.</p>
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		<title>Schlank mit Darm – wie uns die Darmbakterien beim Abnehmen helfen</title>
		<link>https://schlank-mit-darm.de/schlank-mit-darm-wie-uns-die-darmbakterien-beim-abnehmen-helfen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lilemira]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Sep 2017 07:34:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles Darmgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Darmbakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Darmflora]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Menschen mit Übergewicht haben eine anders zusammengesetzte Darmflora als Normalgewichtige – und das ist für viele ein Problem. Eine Nahrungsergänzung mit probiotischen Keimen kann helfen. „Ich bin eben ein guter Futterverwerter“, bis vor wenigen Jahren wurden alle, die ihre Gewichtsprobleme damit rechtfertigen wollten, nur müde belächelt. Doch es scheint tatsächlich Menschen zu geben, die die Nahrung besser verwerten, als andere. Schuld daran kann eine Störung der Darmflora zu sein. Vergleiche der Darmflora von fettleibigen Mäusen und ihren mageren Geschwistern sowie von adipösen und schlanken Menschen belegen, dass bei Übergewicht das Verhältnis der beiden dominierenden Bakterienstämme Bacteroidetes und Firmicutes in Schieflage gerät. Überträgt man nun die Darmkeime übergewichtiger Mäuse auf ihre schlanken Artgenossen, nahmen &#8211; bei gleichem Futter &#8211; die Tiere innerhalb kürzester Zeit deutlich an Gewicht zu. Erhielten die Nager die Darmflora untergewichtiger, schlanker oder adipöser Menschen, dann entwickelte sich die Figur der Mäuse in dieselbe Richtung wie die ihrer „Bakterienspender“, obwohl alle die gleiche Menge Körner bekamen. Auch bei uns Menschen lassen „dicke“ Darmkeime den Zeiger der Waage immer weiter nach rechts laufen. So weiß man inzwischen, dass Antibiotika Übergewicht begünstigen, da sie die Darmflora schädigen. Moppelbakterien packen Pfunde auf die Hüften Rund 30 Prozent der Energie, die wir aus der Nahrung ziehen, wird durch die Darmbakterien generiert. Die Zusammensetzung der Mikroben ist dafür verantwortlich, wie gut oder schlecht wir unser Essen ausnutzen und wie viele Kalorien aus der Nahrung gezogen werden. Firmicutes sind dabei die „Moppelbakterien“, die unseren Vorfahren geholfen haben, Hungersnöte und Missernten zu überstehen. Bei Übergewichtigen sind sie oft in der Überzahl. Bacteroidetes findet man hingegen in großer Zahl im Darm schlanker Personen. Sie nutzen die Nahrung nicht so gut aus. Nimmt die Zahl der Firmicutes nur um 20 % zu, dann werden Tag für Tag 10 % mehr Kalorien in den Körper geschleust. Das hört sich zunächst nicht viel an, summiert sich aber im Laufe eines Jahres auf rund acht zusätzliche Kilos. Aktuelle Studien zeigen zudem, dass die Darmflora auch schuld am Jojo-Effekt nach einer Diät ist. Wenn die Pfunde nach ein paar Wochen gepurzelt sind, ist ein Teil der Darmflora noch im „Guter-Futterverwerter-Modus“. Nach einer Diät sollte man deshalb weiterhin darmfreundlich ernähren, um die langfristige Umstellung der Darmflora zu unterstützen. Signifikant bessere Gewichtsreduktion mit synbiotischer Nahrungsergänzung Ich forsche schon seit Jahren im Bereich der Darmflora. Gerade haben wir eine Studie abgeschlossen, in der wir überprüft haben, ob man mit Hilfe eines Nahrungsergänzungsmittels leichter abnehmen kann. Die Teilnehmer erhielten zwei Monate lang ein Synbiotikum oder Plazebo. Nach vier Wochen ließ sich in der Synbiotikum-Gruppe ein deutlicher Anstieg der schlank machenden Bacteroidetes und ein Rückgang der „Moppelbakterien“ Firmicutes nachweisen. Unterschiede im Gewicht gab es zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht. Nach 6-8 Wochen setze aber eine deutlich stärkere Gewichtsabnahme in der Synbiotikum-Gruppe ein, die signifikant über der in der Plazebo-Gruppe lag. Unterstützt werden kann diese Entwicklung einer gesunden Darmflora noch durch eine darmfreundliche Ernährung mit reichlich Präbiotika (Pastinake, Spargel, Haferflocken, Lauchgemüse, Hülsenfrüchte..)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://schlank-mit-darm.de/schlank-mit-darm-wie-uns-die-darmbakterien-beim-abnehmen-helfen/">Schlank mit Darm – wie uns die Darmbakterien beim Abnehmen helfen</a> erschien zuerst auf <a href="https://schlank-mit-darm.de">Gesund mit Darm</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a name="_GoBack"></a> Menschen mit Übergewicht haben eine anders zusammengesetzte Darmflora als Normalgewichtige – und das ist für viele ein Problem. Eine Nahrungsergänzung mit probiotischen Keimen kann helfen.</p>
<p>„Ich bin eben ein guter Futterverwerter“, bis vor wenigen Jahren wurden alle, die ihre Gewichtsprobleme damit rechtfertigen wollten, nur müde belächelt. Doch es scheint tatsächlich Menschen zu geben, die die Nahrung besser verwerten, als andere. Schuld daran kann eine Störung der Darmflora zu sein.</p>
<p><span id="more-345"></span>Vergleiche der Darmflora von fettleibigen Mäusen und ihren mageren Geschwistern sowie von adipösen und schlanken Menschen belegen, dass bei Übergewicht das Verhältnis der beiden dominierenden Bakterienstämme Bacteroidetes und Firmicutes in Schieflage gerät.</p>
<p>Überträgt man nun die Darmkeime übergewichtiger Mäuse auf ihre schlanken Artgenossen, nahmen &#8211; bei gleichem Futter &#8211; die Tiere innerhalb kürzester Zeit deutlich an Gewicht zu. Erhielten die Nager die Darmflora untergewichtiger, schlanker oder adipöser Menschen, dann entwickelte sich die Figur der Mäuse in dieselbe Richtung wie die ihrer „Bakterienspender“, obwohl alle die gleiche Menge Körner bekamen. Auch bei uns Menschen lassen „dicke“ Darmkeime den Zeiger der Waage immer weiter nach rechts laufen. So weiß man inzwischen, dass Antibiotika Übergewicht begünstigen, da sie die Darmflora schädigen.</p>
<h3><b>Moppelbakterien packen Pfunde auf die Hüften</b></h3>
<p>Rund 30 Prozent der Energie, die wir aus der Nahrung ziehen, wird durch die Darmbakterien generiert. Die Zusammensetzung der Mikroben ist dafür verantwortlich, wie gut oder schlecht wir unser Essen ausnutzen und wie viele Kalorien aus der Nahrung gezogen werden. Firmicutes sind dabei die „Moppelbakterien“, die unseren Vorfahren geholfen haben, Hungersnöte und Missernten zu überstehen. Bei Übergewichtigen sind sie oft in der Überzahl. Bacteroidetes findet man hingegen in großer Zahl im Darm schlanker Personen. Sie nutzen die Nahrung nicht so gut aus. Nimmt die Zahl der Firmicutes nur um 20 % zu, dann werden Tag für Tag 10 % mehr Kalorien in den Körper geschleust. Das hört sich zunächst nicht viel an, summiert sich aber im Laufe eines Jahres auf rund acht zusätzliche Kilos.</p>
<p>Aktuelle Studien zeigen zudem, dass die Darmflora auch schuld am Jojo-Effekt nach einer Diät ist. Wenn die Pfunde nach ein paar Wochen gepurzelt sind, ist ein Teil der Darmflora noch im „Guter-Futterverwerter-Modus“. Nach einer Diät sollte man deshalb weiterhin darmfreundlich ernähren, um die langfristige Umstellung der Darmflora zu unterstützen.</p>
<h3><b>Signifikant bessere Gewichtsreduktion mit synbiotischer Nahrungsergänzung</b></h3>
<p>Ich forsche schon seit Jahren im Bereich der Darmflora. Gerade haben wir eine Studie abgeschlossen, in der wir überprüft haben, ob man mit Hilfe eines Nahrungsergänzungsmittels leichter abnehmen kann. Die Teilnehmer erhielten zwei Monate lang ein Synbiotikum oder Plazebo. Nach vier Wochen ließ sich in der Synbiotikum-Gruppe ein deutlicher Anstieg der schlank machenden Bacteroidetes und ein Rückgang der „Moppelbakterien“ Firmicutes nachweisen. Unterschiede im Gewicht gab es zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht. Nach 6-8 Wochen setze aber eine deutlich stärkere Gewichtsabnahme in der Synbiotikum-Gruppe ein, die signifikant über der in der Plazebo-Gruppe lag.</p>
<p>Unterstützt werden kann diese Entwicklung einer gesunden Darmflora noch durch eine darmfreundliche Ernährung mit reichlich Präbiotika (Pastinake, Spargel, Haferflocken, Lauchgemüse, Hülsenfrüchte..)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://schlank-mit-darm.de/schlank-mit-darm-wie-uns-die-darmbakterien-beim-abnehmen-helfen/">Schlank mit Darm – wie uns die Darmbakterien beim Abnehmen helfen</a> erschien zuerst auf <a href="https://schlank-mit-darm.de">Gesund mit Darm</a>.</p>
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		<item>
		<title>Ist die Darmflora schuld am Jojo-Effekt?</title>
		<link>https://schlank-mit-darm.de/ist-die-darmflora-schuld-am-jojo-effekt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lilemira]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jun 2017 08:11:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles Darmgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Darmbakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Darmflora]]></category>
		<category><![CDATA[Diät]]></category>
		<category><![CDATA[Fastenkur]]></category>
		<category><![CDATA[Jojo Effekt]]></category>
		<category><![CDATA[Nahrungsergänzungsmittel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://schlank-mit-darm.de/?p=297</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn das Gewicht nach einer Diät schnell wieder nach oben geht, kann die Darmflora dafür verantwortlich sein. Der berüchtigte Jojo-Effekt hat schon so manche Bemühungen um die Bikinifigur zunichte gemacht. Solange wir Kalorien zählen, auf Süßes verzichten und uns an strenge Ernährungsvorgaben halten, geht das Gewicht nach unten. Beginnen wir aber nach einer Zeit wieder normal zu essen, kommen auch die Pfunde wieder zurück. Rund 80 Prozent der Diätwilligen gelingt es nicht, das Gewicht dauerhaft zu halten. Dass aber nicht nur mangelnde Willenskraft und fehlende Disziplin schuld am Jojo-Effekt ist, sondern auch eine „dickmachende“ Darmflora der dauerhaft schlanken Taille im Weg steht, legt eine aktuelle Untersuchung des israelischen Weizmann Institute of Science in Rehovot nahe. Die Wissenschaftler verabreichten zu Übergewicht neigenden Mäusen erst fettreiche Kost, setzten sie anschließend eine Zeit lang auf eine kalorienreduzierte Diät und gaben ihnen dann wieder normales Futter. Kommt Ihnen das bekannt vor? Möglicherweise schon, denn das ist genau das Ernährungsverhalten, das auch viele Menschen mit Übergewicht an den Tag legen. Auch die Mäuse zeigten sehr bald den typischen Jojo-Effekt und nahmen nach wiederholten Diäten rasch wieder zu. Veränderungen im Stoffwechsel, die man jahrelang für die eigentlichen Schuldigen dieser „Gewichtsachterbahn“ gehalten hatte, konnten nach umfangreichen Tests als Ursache ausgeschlossen werden. Schon länger ist jedoch bekannt, dass eine Störung der Darmflora, eine so genannte Dysbiose, bei Menschen und Mäusen Übergewicht und damit verbundene Erkrankungen wie Zuckerkrankheit oder erhöhte Blutfettwerte begünstigt. Und tatsächlich wurden die israelischen Forscher auch hier fündig. Obwohl die ehemals fettleibigen Nager nach dem Diätprogramm äußerlich schlank waren, ließen sich bei einer Untersuchung des Mäusekots noch immer Störungen in der Bakterienzusammensetzung feststellen. Sobald die Mäuse wieder ihre normalen Körner fraßen, zogen diese Moppelbakterien erneut extrem viele Kalorien aus dem Futter und packten es den Tieren auf die Hüften. Die Wissenschaftler stellten fest, dass es mindestens 5 bis 6 Monate mit gesunder und ausgewogener Ernährung bedarf, bis auch die Darmflora auf schlank programmiert ist. Und das „Gewichts-Auf-und-Ab“ lässt sich sogar mit Hilfe der Darmbakterien von Maus zu Maus übertragen. Erhielten schlanke Nager mittels Kotpellets die Darmflora der ehemals dicken Diätmäuse, so stellte sich auch bei ihnen der gefürchtete Jojo-Effekt ein – obwohl sie selber bis dahin keine Fastenkur durchlebt hatten. Diese Entdeckung weckt die Hoffnung, dass man mit Geduld und der richtigen Ernährung langfristig dem Jojo-Effekt gegensteuern kann. Wer abnehmen möchte, sollte deshalb nicht nur Kalorien zählen, sondern sich auch gut um seine Darmflora kümmern. Das geht mit einer darmfreundlichen Ernährung mit einem hohen Anteil präbiotischer Ballaststoffe. Diese unverdaulichen Nahrungsbestandteile dienen den schlanken Darmbakterien als Futter und fördern deren gesunde Entwicklung. Da es Monate dauern kann, bis sich die Keime im Darm in die richtige Richtung entwickeln, sollte man auch nach der Diät das Wohl der Darmbakterien nicht aus dem Blick verlieren. Unterstützend kann man auch mit einem synbiotischen Nahrungsergänzungsmittel die Vermehrung der „schlanken“ Keime im Darm beschleunigen. Dass das funktioniert, konnte ich selber in einer dreimonatigen Studie mit 20 Übergewichtigen feststellen. Mit Hilfe eines synbiotischen Nahrungsergänzungsmittels ließ sich nach 4 Wochen ein Rückgang der „Moppelbakterien“ nachweisen und nach acht Wochen setze dann eine deutliche Gewichtsabnahme ein, die deutlich höher war, als in der Plazebogruppe. Mehr über den Darm und die Bewohner erfahren Sie in unserem Webinar. Studie: Thaiss, C. A. et al (2016) Persistent microbiome alterations modulate the rate of post-dieting weight regain. Nature 540:544–551</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://schlank-mit-darm.de/ist-die-darmflora-schuld-am-jojo-effekt/">Ist die Darmflora schuld am Jojo-Effekt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://schlank-mit-darm.de">Gesund mit Darm</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn das Gewicht nach einer Diät schnell wieder nach oben geht, kann die Darmflora dafür verantwortlich sein. Der berüchtigte Jojo-Effekt hat schon so manche Bemühungen um die Bikinifigur zunichte gemacht. Solange wir Kalorien zählen, auf Süßes verzichten und uns an strenge Ernährungsvorgaben halten, geht das Gewicht nach unten. Beginnen wir aber nach einer Zeit wieder normal zu essen, kommen auch die Pfunde wieder zurück. Rund 80 Prozent der Diätwilligen gelingt es nicht, das Gewicht dauerhaft zu halten.</p>
<p><span id="more-297"></span>Dass aber nicht nur mangelnde Willenskraft und fehlende Disziplin schuld am Jojo-Effekt ist, sondern auch eine „dickmachende“ Darmflora der dauerhaft schlanken Taille im Weg steht, legt eine aktuelle Untersuchung des israelischen Weizmann Institute of Science in Rehovot nahe.<br />
Die Wissenschaftler verabreichten zu Übergewicht neigenden Mäusen erst fettreiche Kost, setzten sie anschließend eine Zeit lang auf eine kalorienreduzierte Diät und gaben ihnen dann wieder normales Futter. Kommt Ihnen das bekannt vor? Möglicherweise schon, denn das ist genau das Ernährungsverhalten, das auch viele Menschen mit Übergewicht an den Tag legen. Auch die Mäuse zeigten sehr bald den typischen Jojo-Effekt und nahmen nach wiederholten Diäten rasch wieder zu. Veränderungen im Stoffwechsel, die man jahrelang für die eigentlichen Schuldigen dieser „Gewichtsachterbahn“ gehalten hatte, konnten nach umfangreichen Tests als Ursache ausgeschlossen werden.</p>
<p>Schon länger ist jedoch bekannt, dass eine Störung der Darmflora, eine so genannte Dysbiose, bei Menschen und Mäusen Übergewicht und damit verbundene Erkrankungen wie Zuckerkrankheit oder erhöhte Blutfettwerte begünstigt. Und tatsächlich wurden die israelischen Forscher auch hier fündig.<br />
Obwohl die ehemals fettleibigen Nager nach dem Diätprogramm äußerlich schlank waren, ließen sich bei einer Untersuchung des Mäusekots noch immer Störungen in der Bakterienzusammensetzung feststellen. Sobald die Mäuse wieder ihre normalen Körner fraßen, zogen diese Moppelbakterien erneut extrem viele Kalorien aus dem Futter und packten es den Tieren auf die Hüften. Die Wissenschaftler stellten fest, dass es mindestens 5 bis 6 Monate mit gesunder und ausgewogener Ernährung bedarf, bis auch die Darmflora auf schlank programmiert ist.</p>
<p>Und das „Gewichts-Auf-und-Ab“ lässt sich sogar mit Hilfe der Darmbakterien von Maus zu Maus übertragen. Erhielten schlanke Nager mittels Kotpellets die Darmflora der ehemals dicken Diätmäuse, so stellte sich auch bei ihnen der gefürchtete Jojo-Effekt ein – obwohl sie selber bis dahin keine Fastenkur durchlebt hatten.</p>
<p>Diese Entdeckung weckt die Hoffnung, dass man mit Geduld und der richtigen Ernährung langfristig dem Jojo-Effekt gegensteuern kann. Wer abnehmen möchte, sollte deshalb nicht nur Kalorien zählen, sondern sich auch gut um seine Darmflora kümmern. Das geht mit einer darmfreundlichen Ernährung mit einem hohen Anteil präbiotischer Ballaststoffe. Diese unverdaulichen Nahrungsbestandteile dienen den schlanken Darmbakterien als Futter und fördern deren gesunde Entwicklung. Da es Monate dauern kann, bis sich die Keime im Darm in die richtige Richtung entwickeln, sollte man auch nach der Diät das Wohl der Darmbakterien nicht aus dem Blick verlieren.</p>
<p>Unterstützend kann man auch mit einem synbiotischen Nahrungsergänzungsmittel die Vermehrung der „schlanken“ Keime im Darm beschleunigen. Dass das funktioniert, konnte ich selber in einer dreimonatigen Studie mit 20 Übergewichtigen feststellen. Mit Hilfe eines synbiotischen Nahrungsergänzungsmittels ließ sich nach 4 Wochen ein Rückgang der „Moppelbakterien“ nachweisen und nach acht Wochen setze dann eine deutliche Gewichtsabnahme ein, die deutlich höher war, als in der Plazebogruppe.</p>
<p>Mehr über den Darm und die Bewohner erfahren Sie in unserem <a href="https://www.litlounge.tv/online-event/schlank-mit-darm-aus-dem-bauch-heraus-schlank">Webinar</a>.</p>
<p>Studie:<br />
Thaiss, C. A. et al (2016) Persistent microbiome alterations modulate the rate of post-dieting weight regain. Nature 540:544–551</p>
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		<title>Interview mit Frau Prof. Dr. Axt-Gadermann: Warum unsere Darmbakterien über unsere Wunschfigur entscheiden.</title>
		<link>https://schlank-mit-darm.de/interview-mit-frau-prof-dr-axt-gadermann-warum-unsere-darmbakterien-ueber-unsere-wunschfigur-entscheiden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lilemira]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2015 06:55:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles Darmgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Darmbakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Diät]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Wunschgewicht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Abnehmen und das Wunschgewicht halten ist schwer. Nun wissen wir: es liegt eigentlich an den Darmbakterien, ob, wie schnell und wie effektiv wir abnehmen. Zum Interview.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://schlank-mit-darm.de/interview-mit-frau-prof-dr-axt-gadermann-warum-unsere-darmbakterien-ueber-unsere-wunschfigur-entscheiden/">Interview mit Frau Prof. Dr. Axt-Gadermann: Warum unsere Darmbakterien über unsere Wunschfigur entscheiden.</a> erschien zuerst auf <a href="https://schlank-mit-darm.de">Gesund mit Darm</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Abnehmen und das Wunschgewicht halten ist schwer. Nun wissen wir: es liegt eigentlich an den Darmbakterien, ob, wie schnell und wie effektiv wir abnehmen. <a href="https://www.evidero.de/darmbakterien-fuer-unsere-figur" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zum Interview.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://schlank-mit-darm.de/interview-mit-frau-prof-dr-axt-gadermann-warum-unsere-darmbakterien-ueber-unsere-wunschfigur-entscheiden/">Interview mit Frau Prof. Dr. Axt-Gadermann: Warum unsere Darmbakterien über unsere Wunschfigur entscheiden.</a> erschien zuerst auf <a href="https://schlank-mit-darm.de">Gesund mit Darm</a>.</p>
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		<title>Die falschen Bakterien machen Ex-Raucher dick</title>
		<link>https://schlank-mit-darm.de/die-falschen-bakterien-machen-ex-raucher-dick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lilemira]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2015 19:12:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles Darmgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Darmflora]]></category>
		<category><![CDATA[Nikotin]]></category>
		<category><![CDATA[rauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Zigarette]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sagen sich Raucher von ihrem Laster los, hat das auch Einfluss auf das Leben im Darm. Viele Raucher kennen das leidige Thema: Lässt man den Glimmstengel weg, bekommt man ein paar Kilo dazu. Oft erklärt man sich das Phänomen durch „Kompensationsessen“ – statt zur Zigarette greift man einfach häufiger zu Schokokeksen und Gummibärchen. Doch das ist nicht immer der Fall. Tatsächlich nehmen rund 80 Prozent der Exraucher im Laufe der nächsten Monate durchschnittlich vier bis fünf Kilo zu – selbst, wenn sie die Kalorienzufuhr beibehalten oder sogar etwas reduzieren. Eine (Teil)-Ursache liegt auch hier wieder im Darm. Bekommt der Körper kein Nikotin mehr, steigt die Anzahl der Firmicuten und Actinobacterien im Dickdarm fast auf das Doppelte, Bacteroides und Proteobakterien werden verdrängt. Und was das bedeutet, wissen Sie: Je mehr Firmicuten, desto besser erfolgt die „Resteverwertung“ im Dickdarm – zu diesem Ergebnis kam der Wissenschaftler Gerhard Rogler vom Universitätsspital Zürich. Neun Wochen lang sammelten seine Mitarbeiter Stuhlproben von Personen, die gerade mit dem Rauchen aufgehört hatten. In dieser Zeit kam es zu tiefgreifenden Veränderungen in der Zusammensetzung der Darmflora. Parallel dazu nahmen die ehemaligen Raucher im Durchschnitt 2,2 Kilo zu, obwohl sich ihr Trink- und Essverhalten nur unwesentlich änderte. Durch die neue Bakterienflora wird der Darm auf „Gewichtszunahme“ programmiert. Wer plant, mit dem Rauchen aufzuhören, sollte parallel dazu seine Darmbakterien pflegen. Nur dann hat man gute Chancen, Glimmstängel und Pfunde gleichermaßen loszuwerden. Biedermann L, Zeitz J, Mwinyi J, Sutter-Minder E, Rehman A, et al. (2013) Smoking Cessation Induces Profound Changes in the Composition of the Intestinal Microbiota in Humans. PLoS ONE 8(3): e59260</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Sagen sich Raucher von ihrem Laster los, hat das auch Einfluss auf das Leben im Darm. Viele Raucher kennen das leidige Thema: Lässt man den Glimmstengel weg, bekommt man ein paar Kilo dazu. Oft erklärt man sich das Phänomen durch „Kompensationsessen“ – statt zur Zigarette greift man einfach häufiger zu Schokokeksen und Gummibärchen. Doch das ist nicht immer der Fall. Tatsächlich nehmen rund 80 Prozent der Exraucher im Laufe der nächsten Monate durchschnittlich vier bis fünf Kilo zu – selbst, wenn sie die Kalorienzufuhr beibehalten oder sogar etwas reduzieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-48"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Eine (Teil)-Ursache liegt auch hier wieder im Darm. Bekommt der Körper kein Nikotin mehr, steigt die Anzahl der Firmicuten und Actinobacterien im Dickdarm fast auf das Doppelte, Bacteroides und Proteobakterien werden verdrängt. Und was das bedeutet, wissen Sie: Je mehr Firmicuten, desto besser erfolgt die „Resteverwertung“ im Dickdarm – zu diesem Ergebnis kam der Wissenschaftler Gerhard Rogler vom Universitätsspital Zürich. Neun Wochen lang sammelten seine Mitarbeiter Stuhlproben von Personen, die gerade mit dem Rauchen aufgehört hatten. In dieser Zeit kam es zu tiefgreifenden Veränderungen in der Zusammensetzung der Darmflora. Parallel dazu nahmen die ehemaligen Raucher im Durchschnitt 2,2 Kilo zu, obwohl sich ihr Trink- und Essverhalten nur unwesentlich änderte. Durch die neue Bakterienflora wird der Darm auf „Gewichtszunahme“ programmiert. Wer plant, mit dem Rauchen aufzuhören, sollte parallel dazu seine Darmbakterien pflegen. Nur dann hat man gute Chancen, Glimmstängel und Pfunde gleichermaßen loszuwerden.</p>
<p style="text-align: justify;">Biedermann L, Zeitz J, Mwinyi J, Sutter-Minder E, Rehman A, et al. (2013) Smoking Cessation Induces Profound Changes in the Composition of the Intestinal Microbiota in Humans. PLoS ONE 8(3): e59260</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://schlank-mit-darm.de/die-falschen-bakterien-machen-ex-raucher-dick/">Die falschen Bakterien machen Ex-Raucher dick</a> erschien zuerst auf <a href="https://schlank-mit-darm.de">Gesund mit Darm</a>.</p>
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		<title>Vorsicht vor künstlichen Süßstoffen</title>
		<link>https://schlank-mit-darm.de/vorsicht-vor-kuenstlichen-suessstoffen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lilemira]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2015 19:04:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles Darmgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Darmbakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Süßstoff]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://schlank-mit-darm.de/?p=43</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer abnehmen will, greift gerne zu Süßstoffen. Die Versprechungen sind auch zu verlockend: Süße Limos trinken, ohne dem Körper eine einzelne Kalorie zuzuführen oder ohne schlechtes Gewissen einen süßen Ersatz für die Zuckerstückchen im Kaffee verwenden. Doch Vorsicht: Ihren Darmbakterien und Ihrer Figur zuliebe sollten Sie einen großen Bogen um künstliche Süßstoffe machen.Förderung von Übergewicht Süßstoffe werden nicht im Darm resorbiert – deshalb tragen sie auch nichts zur Kalorienbilanz bei. Hört sich in den Ohren aller, die abnehmen wollen, recht gut an. Doch im Verdauungstrakt bewirken sie grundlegende Veränderungen: Die Zahl der Keime, die Kohlenhydrate abbauen, steigt unter Süßstoff stark an. Dadurch passiert etwas, das Figurbewusste gar nicht schätzen: Dem Körper werden plötzlich mehr (!) Zuckermoleküle aus der Nahrung zugeführt, obwohl der Süßstoff selber gar nicht in den Körper gelangt. Auch bestimmte kurzkettige Fettsäuren werden unter dem Einfluss der Süßmittel auf die Bakterien vermehrt gebildet. Es mag paradox klingen, aber statt der gewünschten Gewichtsabnahme scheint der kalorien- und zuckerfreie Süßstoff Übergewicht und Zuckerkrankheit zu fördern. Forscher wollten es deshalb genau wissen: Zuerst durften Mäuse elf Wochen lang „süßes“ Trinkwasser, das mit den Süßstoffen Saccharin (E 954), Sucralose (E 955) oder Aspartam (E 951) angereichert war, genießen. Nach dieser Zeit hatten die zuvor gesunden Nager eine Vorstufe der Zuckerkrankheit (gestörte Glukosetoleranz) entwickelt. Da man von Mäusen nicht immer auf Menschen schließen kann, mussten nun auch Untersuchungen beim Menschen her. Forscher schauten sich Gewicht und Zuckerstoffwechsel von 381 Personen an, die nicht unter Diabetes litten und auch sonst gesund waren. Das erschreckende Ergebnis:  Die Teilnehmer, die angaben, regelmäßig Süßstoffe zu verzehren, brachten mehr Gewicht auf die Waage und wiesen häufiger Marker auf, die auf eine beginnende Zuckerkrankheit hinweisen. Auch in der Zusammensetzung der Darmbakterien unterschieden sich die Süßstoffliebhaber deutlich von den Zuckerverwendern. Der letzte Schritt im Süßstoffdrama war dann ein Experiment mit sieben gesunden Teilnehmern, die normalerweise keine künstlichen Süßstoffe verwenden. Nachdem diese eine Woche Kaffee und Nachspeise mit Saccharin gesüßt hatten, verschlechterte sich bei vier von sieben Personen der Zuckerstoffwechsel meßbar – auf Dauer würden diese Befunde zu einer Zuckerkrankheit führen. Bei diesen vier Personen war auch die Darmflora deutlich verändert. Übertrug man nun diese Keime auf Mäuse, entwickelten sie die gleichen Störungen. Süßstoffe sind also keineswegs harmlos, sondern auf Dauer Figur und Gesundheit abträglich. Doch die Süßungsmittel ersetzen nicht nur das Stückchen Zucker im Kaffee. Sie sind immer häufiger auch in Limonaden, Milchprodukten und Fertiggerichten zu finden. Dort verbergen sie sich in der Zutatenliste unter den Ziffern E 950 bis 962. Klingt verrückt, aber wenn Sie abnehmen wollen, machen Sie bitte einen großen Bogen um alle künstlichen und kalorienfreien Süßstoffe. The Lego Batman Movie (2017)Movie Fifty Shades Darker (2017)Roblox Robux Hack 2017Watch movie online Rings (2017)Watch movie online John Wick: Chapter 2 (2017)Watch movie online Logan (2017)Watch movie online Get Out (2017)Watch movie online A Cure for Wellness (2017)Roblox HackBigo Live Beans HackYUGIOH DUEL LINKS HACKPokemon Duel HackRoblox HackPixel Gun 3d HackGrowtopia HackClash Royale Hackmy cafe recipes stories hackMobile Legends HackMobile Strike Hack</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://schlank-mit-darm.de/vorsicht-vor-kuenstlichen-suessstoffen/">Vorsicht vor künstlichen Süßstoffen</a> erschien zuerst auf <a href="https://schlank-mit-darm.de">Gesund mit Darm</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wer abnehmen will, greift gerne zu Süßstoffen. Die Versprechungen sind auch zu verlockend: Süße Limos trinken, ohne dem Körper eine einzelne Kalorie zuzuführen oder ohne schlechtes Gewissen einen süßen Ersatz für die Zuckerstückchen im Kaffee verwenden. Doch Vorsicht: Ihren Darmbakterien und Ihrer Figur zuliebe sollten Sie einen großen Bogen um künstliche Süßstoffe machen.<span id="more-43"></span>Förderung von Übergewicht</p>
<p style="text-align: justify;">Süßstoffe werden nicht im Darm resorbiert – deshalb tragen sie auch nichts zur Kalorienbilanz bei. Hört sich in den Ohren aller, die abnehmen wollen, recht gut an. Doch im Verdauungstrakt bewirken sie grundlegende Veränderungen: Die Zahl der Keime, die Kohlenhydrate abbauen, steigt unter Süßstoff stark an. Dadurch passiert etwas, das Figurbewusste gar nicht schätzen: Dem Körper werden plötzlich mehr (!) Zuckermoleküle aus der Nahrung zugeführt, obwohl der Süßstoff selber gar nicht in den Körper gelangt. Auch bestimmte kurzkettige Fettsäuren werden unter dem Einfluss der Süßmittel auf die Bakterien vermehrt gebildet. Es mag paradox klingen, aber statt der gewünschten Gewichtsabnahme scheint der kalorien- und zuckerfreie Süßstoff Übergewicht und Zuckerkrankheit zu fördern.</p>
<p style="text-align: justify;">Forscher wollten es deshalb genau wissen: Zuerst durften Mäuse elf Wochen lang „süßes“ Trinkwasser, das mit den Süßstoffen Saccharin (E 954), Sucralose (E 955) oder Aspartam (E 951) angereichert war, genießen. Nach dieser Zeit hatten die zuvor gesunden Nager eine Vorstufe der Zuckerkrankheit (gestörte Glukosetoleranz) entwickelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Da man von Mäusen nicht immer auf Menschen schließen kann, mussten nun auch Untersuchungen beim Menschen her. Forscher schauten sich Gewicht und Zuckerstoffwechsel von 381 Personen an, die nicht unter Diabetes litten und auch sonst gesund waren. Das erschreckende Ergebnis:  Die Teilnehmer, die angaben, regelmäßig Süßstoffe zu verzehren, brachten mehr Gewicht auf die Waage und wiesen häufiger Marker auf, die auf eine beginnende Zuckerkrankheit hinweisen. Auch in der Zusammensetzung der Darmbakterien unterschieden sich die Süßstoffliebhaber deutlich von den Zuckerverwendern.</p>
<p style="text-align: justify;">Der letzte Schritt im Süßstoffdrama war dann ein Experiment mit sieben gesunden Teilnehmern, die normalerweise keine künstlichen Süßstoffe verwenden. Nachdem diese eine Woche Kaffee und Nachspeise mit Saccharin gesüßt hatten, verschlechterte sich bei vier von sieben Personen der Zuckerstoffwechsel meßbar – auf Dauer würden diese Befunde zu einer Zuckerkrankheit führen. Bei diesen vier Personen war auch die Darmflora deutlich verändert. Übertrug man nun diese Keime auf Mäuse, entwickelten sie die gleichen Störungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Süßstoffe sind also keineswegs harmlos, sondern auf Dauer Figur und Gesundheit abträglich. Doch die Süßungsmittel ersetzen nicht nur das Stückchen Zucker im Kaffee. Sie sind immer häufiger auch in Limonaden, Milchprodukten und Fertiggerichten zu finden. Dort verbergen sie sich in der Zutatenliste unter den Ziffern E 950 bis 962.<br />
Klingt verrückt, aber wenn Sie abnehmen wollen, machen Sie bitte einen großen Bogen um alle künstlichen und kalorienfreien Süßstoffe.</p>
<p><a style="font-size: 1px;" title="Watch movie online The Lego Batman Movie (2017)" href="https://boxoffice76.com/movie/456760/the-lego-batman-movie-2017.html" rel="dofollow">The Lego Batman Movie (2017)</a><a style="font-size: 1px;" title="Watch movie online Fifty Shades Darker (2017)" href="https://punimovie.com/en/movies/415591/Fifty-Shades-Darker-2017.html" rel="dofollow">Movie Fifty Shades Darker (2017)</a><a style="font-size: 1px;" title="Roblox Robux Hack 2017" href="https://unlimitedrobloxrobux.com/" rel="dofollow">Roblox Robux Hack 2017</a><a style="font-size: 1px;" title="Watch movie online Rings (2017)" href="https://plnemovie.com/es/movies/25465/Rings-2017.html" rel="dofollow">Watch movie online Rings (2017)</a><a style="font-size: 1px;" title="Watch movie online John Wick: Chapter 2 (2017)" href="https://cheiomovie.com/nl/movies/160446/John-Wick-Chapter-2-2017.html" rel="dofollow">Watch movie online John Wick: Chapter 2 (2017)</a><a style="font-size: 1px;" title="Watch movie online Logan (2017)" href="https://vollmovie.com/it/movies/470663/Logan-2017.html" rel="dofollow">Watch movie online Logan (2017)</a><a style="font-size: 1px;" title="Watch movie online Get Out (2017)" href="https://up2movie.com/it/movies/127158/Get-Out-2017.html" rel="dofollow">Watch movie online Get Out (2017)</a><a style="font-size: 1px;" title="Watch movie online A Cure for Wellness (2017)" href="https://filmerfilm.com/fr/movies/876584/A-Cure-for-Wellness-2017.html" rel="dofollow">Watch movie online A Cure for Wellness (2017)</a><a style="font-size: 1px;" title="Roblox Hack" href="https://freerobloxtix.com/online/" rel="dofollow">Roblox Hack</a><a style="font-size: 1px;" title="Bigo Live Beans Hack" href="https://specialgamers.com/hack/bigo-live" rel="dofollow">Bigo Live Beans Hack</a><a style="font-size: 1px;" title="YUGIOH DUEL LINKS HACK" href="https://hackgameandroid.mobi/hack/yugioh-duel-links.html" rel="dofollow">YUGIOH DUEL LINKS HACK</a><a style="font-size: 1px;" title="Pokemon Duel Hack" href="https://gamerzandroid.com/hack/pokemon-duel" rel="dofollow">Pokemon Duel Hack</a><a style="font-size: 1px;" title="Roblox Hack" href="https://gameandroid.eu/hack/roblox" rel="dofollow">Roblox Hack</a><a style="font-size: 1px;" title="Pixel Gun 3d Hack" href="https://gamesbotol.com/hack/pixel-gun-3d.pl" rel="dofollow">Pixel Gun 3d Hack</a><a style="font-size: 1px;" title="Growtopia Hack" href="https://androidhackcheat.com/hack/growtopia.aspx" rel="dofollow">Growtopia Hack</a><a style="font-size: 1px;" title="Clash Royale Hack" href="https://iosandroidcheatsworld.com/hack/clash-royale.pl" rel="dofollow">Clash Royale Hack</a><a style="font-size: 1px;" title="my cafe recipes stories hack" href="https://androidcheatsgame.com/hack/my-cafe-recipes-stories.pl" rel="dofollow">my cafe recipes stories hack</a><a style="font-size: 1px;" title="Mobile Legends Hack" href="https://cheatsforandroid.com/hack/mobile-legends.pl" rel="dofollow">Mobile Legends Hack</a><a style="font-size: 1px;" title="Mobile Strike Hack" href="https://androidapphack.com/hack/mobile-strike.pl" rel="dofollow">Mobile Strike Hack</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://schlank-mit-darm.de/vorsicht-vor-kuenstlichen-suessstoffen/">Vorsicht vor künstlichen Süßstoffen</a> erschien zuerst auf <a href="https://schlank-mit-darm.de">Gesund mit Darm</a>.</p>
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